Reges Interesse an „Request to Pay“

Anwendungsfälle und Verbesserungswünsche

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Der neue europäische Zahlungsstandard „Request to Pay“ steckt noch in den Kinderschuhen. Doch viele Unternehmen zeigen sich interessiert und geben in einer aktuellen Studie Auskunft darüber, wo sie die Technologie einsetzen können – und was sie sich noch wünschen.

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Mobile Payment, das Bezahlen via Smartphone steckt hierzulande noch in den Kinderschuhen. Die Anforderungen sind vielfältig. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien zu dieser neuen Entwicklung, die insbesondere für Banken und Sparkassen eine Bedrohung darstellt.

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Im Juni trat mit dem „SEPA Request to Pay (SRTP) Rulebook“ das erste europäische Regelwerk für eine einheitliche, elektronische Zahlungsanforderung in Kraft. Aber besteht überhaupt Bedarf für den Einsatz von Request to Pay? Wo ließe es sich sinnvoll nutzen? Und wie sollten Serviceleistungen gestaltet sein? Eine gemeinsame Befragung der Euro Banking Association (EBA) und der PPI AG gibt Antworten.

Die Haltung der Wirtschaft zu Request to Pay sei eindeutig gewesen, schreiben die Autoren der Studie: Fast alle befragten Unternehmen hätten ein Interesse an der Anwendung und forderten europäische Standards. Dies sei für Finanzinstitute ein deutliches Signal, dass sie für Serviceleistungen und Produkte rund um RTP auch Abnehmer finden können.

Vier Anwendungsfälle für Request to Pay

In der Befragung schlugen die Firmen vier Einsatzfelder vor:

  • Point of Sale (POS),
  • eCommerce,
  • eInvoicing und
  • wiederkehrende Zahlungen.

Hierbei zeigten sich die Befragten am optimistischsten beim Anwendungsfall des eCommerce – mehr als 90 Prozent konnten sich hier vorstellen, die Technologie einzusetzen. Die anderen drei Anwendungen erreichten eine fast ebenso hohe Zustimmung von 80 Prozent.

Unternehmen wünschen sich noch mehr Standards

Damit Request to Pay in der Wirtschaft etabliert werden könne, und zwar schneller als bisher, wünschten sich die befragten Manager unter anderem mehr Standards, wie es in der Studie heißt. Das beträfe Verfahren, Mehrwertleistungen, Endnutzerakzeptanz, Risikomanagement und Zukunftsperspektiven.

Zudem wünsche man sich den Einsatz von RTP in Kombination mit Instant Payments und anderen Möglichkeiten einer Zahlungsgarantie. Die Unternehmen würden außerdem begrüßen, wenn die Technologie in standardisierte, vollautomatische, beispielsweise in ERP-Systemen integrierte Prozesse eingebunden werde.

Request to Pay als Nachrichtenkanal?

Die befragten Unternehmen sähen zudem weitere Möglichkeiten für den neuen Standard. So sollte Request to Pay etwa auch C2C-Zahlungen ermöglichen. In bestimmten Szenarien sei auch ein Ausbau bis hin zur Durchführung von Machine-to-Machine (M2M)-Payments denkbar.

Weiteres Potenzial liege darin, Zahlungsrückständen einzutreiben oder Lastschrift-Rückläufer nachzufassen. Zugleich sähe man RTP als zusätzlichen Kommunikationskanal: 43 Prozent der Befragten könnten sich etwa vorstellen, Garantie- oder Rücksendeinformationen mit dem Datensatz zu transportieren.

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Über den Autor

Jannik Wilk

Jannik Wilk ist als freiberuflicher Redakteur für Der Bank Blog tätig. Er ist freier Journalist und Student in Heidelberg.

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