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Beratung und persönlicher Kontakt bleiben wichtig

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Herausforderungen für Volks- und Raiffeisenbanken im Jahr 2017

Herausforderungen für Banken und Sparkassen

Aktuelle Herausforderungen für Banken und Sparkassen

Die Herausforderungen im Markt und Wettbewerb für Volks- und Raiffeisenbanken werden im Jahr 2017 nicht abnehmen. Trotz Digitalisierung und Vertriebskanaloptimierung bleiben der persönliche Kontakt und eine qualitativ hochwertige Beratung wichtig.

Das Marktumfeld und der Wettbewerb für Banken bleiben 2017 weiter sehr herausfordernd. Gleichzeitig bedrohen politische Unwägbarkeiten den Zusammenhalt der Europäischen Union wie der Eurozone. Alle Institute müssen sich den extremen Belastungen stellen, die aus dem Zusammenspiel von Niedrigzinsen, notwendigen Investitionen in die Digitalisierung und hohen Regulierungsbelastungen resultieren. Die umfangreichen Anforderungen aus der Bankenregulierung stellen gerade unsere kleinen und mittleren Genossenschaftsbanken vor große Herausforderungen. Die Regulierungsbürokratie ist in Summe und auch in vielen Einzelvorschriften unverhältnismäßig. Dabei leistet sie in dieser Detailtiefe auch keinen Beitrag zu mehr Finanzstabilität. Es ist uns daher wichtig, dies der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank und den europäischen Regulierungsbehörden immer wieder zu verdeutlichen. Dies gilt selbstverständlich auch für unsere nationalen Institutionen, mit denen wir über notwendige Freiräume für unser mittelständisches Bankgeschäft intensiv diskutieren.

Uwe Fröhlich - Präsident Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Uwe Fröhlich ist Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

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Hinsichtlich der Weiterentwicklung unseres genossenschaftlichen Geschäftsmodells in die digitale Welt, in der ein sich änderndes Kundenverhalten große Auswirkungen auf allen Ebene des Bankbetriebs nach sich ziehen, bin ich für die Genossenschaftliche Finanzgruppe der Volks- und Raiffeisenbanken optimistisch. Wir sind hervorragend im Markt positioniert und verfügen mit 18,3 Millionen Mitgliedern über eine breite Kundenakzeptanz. Wir haben die letzten Jahre sehr solide gewirtschaftet und sind daher auch aktuell in der Lage, die großen Herausforderungen zu meistern. Der Ausbau der digitalen Kanäle steht ja schon eine Weile auf unserer Agenda. Dabei geht es insbesondere um eine noch engere Verzahnung aller Vertriebskanäle im Sinne eines Omnikanal-Modells, bei dem letztendlich der Kunde über alle Produkte und Services hinweg entscheidet, auf welchem Wege er Kontakt zu seiner Bank aufnehmen will. Eines kann ich unseren Kunden aber trotz Digitalisierung und Vertriebskanaloptimierung versprechen: Der persönliche Kontakt und eine qualitativ hochwertige Beratung bleiben nach wie vor die wesentlichen Elemente unseres genossenschaftlichen Geschäftsmodells.


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Über den Autor

Uwe Fröhlich

Uwe Fröhlich ist seit 2008 Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und seit Zuvor war er Vorstandsmitglied der Berliner Volksbank und dort zuständig für die Bereiche Aktiv- und Passiv-Marktfolge, Sonderengagements und Organisation. Fröhlich studierte nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann Betriebswirtschaft und arbeitete zunächst für Arthur Andersen und IBM.

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