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Deutsche Bank: Mitarbeiter haben Angst vor Jobverlust

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Bankenverband aktuell

Während der Umbau der Deutschen Bank vorangeht, zeigt eine Mitarbeiterbefragung, dass drei Viertel der Beschäftigen Sorge um ihren Arbeitsplatz haben.

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Aktuelle Informationen des Bankenverbandes

Im Bankenbrief informiert der Bundeverband Deutscher Banken jeden Tag über aktuelle News und Ereignisse aus der Finanz- und Bankenwelt.

Heute steht das folgende Thema im Blickpunkt:

Interne Umfrage: Deutsche-Bank-Mitarbeiter verunsichert

Viele Beschäftigte der Deutschen Bank haben Medieninformationen zufolge Sorge um ihren Job. Aus einer internen Umfrage gehe hervor, dass drei Viertel der Befragten ihren Arbeitsplatz nicht mehr für sicher halten. Das Geldhaus wollte sich heute nicht zu den Resultaten der jährlichen Umfrage äußern. Vorstandschef John Cryan treibt den tiefgreifenden Umbau des Instituts entschlossen voran. Das Eigenkapital wurde kräftig erhöht, die Vermögensverwaltung neu geordnet und das Investmentbanking verschlankt. Zudem werden Filialen geschlossen. Die Zahl der Arbeitsplätze soll bis 2018 weltweit um 9.000 sinken, davon 4.000 in Deutschland. Cryan äußerte sich den Medieninformationen zufolge in einer Mitteilung besorgt, dass immer mehr Mitarbeiter unsicher seien, ob sie ihre berufliche Zukunft in der Bank sähen. Bereits auf der Hauptversammlung im Mai hatte Rechtsvorstand Karl von Rohr die Sorge der Beschäftigten angesprochen: „Während die Mitarbeiterzufriedenheit im Jahr 2012 noch bei 73 Prozent lag, ist sie in den letzten Jahren auf mittlerweile 58 Prozent abgesunken.“ Das müsse wieder besser werden, sagte er. In der aktuellen Umfrage hat laut Medien die Hälfte der Befragten bejaht, stolz zu sein, bei dem Geldhaus zu arbeiten. Die Teilnehmerzahl lag den Informationen zufolge bei 37.000 der etwa 99.000 Beschäftigten.

Weitere Meldungen des Tages

Das war heute ebenfalls von Bedeutung:

WWF: Klimarisiken für Finanzmärkte nicht unterschätzen

Die Umweltschutzorganisation WWF hat davor gewarnt, dass die Wirtschaft Klimarisiken nicht richtig einpreisen würde. „Klimabezogene Finanzmarktrisiken werden immer noch unterschätzt“, sagte WWF-Experte Matthias Kopp. Die Organisation forderte die großen Wirtschaftsmächte auf, Standards für die Offenlegung von Klimarisiken zu vereinbaren. Das trage zur Stabilisierung der Finanzmärkte bei.

Schäuble erwartet langsame Normalisierung der EZB-Geldpolitik

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rechnet damit, dass „diese verrückte Situation, dass es Nullzinsen und auch Negativzinsen gibt“, in absehbarer Zeit beendet ist. Das Wachstum in der Eurozone sei stärker als erwartet. Das werde die Europäische Zentralbank (EZB) in die Lage versetzen, ihre Geldpolitik langsam zu normalisieren, sagte Schäuble auf einer Wahlkampfveranstaltung.

Meldungen aus einzelnen Bankinstituten

Zu einzelnen Banken und Finanzinstituten gab es heute folgende Meldungen:

  • Spanische Bank Santander vor Kapitalerhöhung von 7 Milliarden Euro
  • DeAM kooperiert bei Robo-Advisor mit Basler Versicherungen
  • Banca Carige will 500 Millionen Euro aufnehmen
  • DZ Bank erhält ab 2019 Doppelspitze
  • Berenberg Bank holt Meyer als Strategen von der Commerzbank

Was am Mittwoch wichtig wird

Am Mittwoch stehen u.a. folgende Themen auf der Finanz-Agenda:

  • Die Europäische Zentralbank (EZB) kommt zu einer Ratssitzung zusammen. Geldpolitische Entscheidungen werden nicht erwartet.
  • Die Frist für die EU-Wettbewerbsentscheidung über ein Joint Venture zwischen den Finanzdienstleistern BNP Paribas, Caisse des Dépôts et Consignations, Société Générale, Euronext, Euroclear und Caceis läuft ab.
  • Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping trifft vor dem G20-Gipfel in Hamburg Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.

Bankenbrief

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Über den Autor

Bankenverband

Der Bundesverband deutscher Banken ist die Stimme der privaten Banken. in Deutschland: Als wirtschaftspolitischer Spitzenverband bündelt, gestaltet und vertritt er die Interessen des privaten Kreditgewerbes und ist Mittler zwischen den privaten Banken, Politik, Verwaltung, Verbrauchern und Wirtschaft.

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