Aktuelle Trends im Internet und bei Social Media

So steht es in Deutschland um Google, TikTok und E-Commerce

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Eine aktuelle Studie liefert Einblicke darüber, ob, wie stark, auf welche Weise und mit welchen Motiven sich die Deutschen im Netz bewegen. Für Unternehmen sind wertvolle Informationen dabei, denn nicht zuletzt geht es um E-Commerce.

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Social Media

Social Media wird von Finanzdienstleistern häufig missverstanden und in seinen Anwendungsmöglichkeiten oft verkannt. Dabei sind die Kunden egal ob Privatkunden oder Unternehmen längst dabei und aktiv. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien rund um diesen vielseitigen Trend.

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Wie steht im Jahre 2022 um die Digitalisierung? Die Social-Media-Management-Plattform Hootsuite sowie die Kreativagentur We Are Social haben kürzlich versucht, einen Überblick über soziale Medien, digitale Trends und das Geschäft im Netz zu geben.

Demnach sei die Zahl der Internetnutzer in Deutschland im Vorjahresvergleich leicht gesunken: So seien 1,6 Millionen Deutsche weniger im Netz unterwegs als noch vor einem Jahr. Derzeit seien es über 78 Millionen Bundesbürger, die im World Wide Web surfen. Auch die Zeit, die ein Internetnutzer durchschnittlich online verbringt, sei gesunken, nämlich um durchschnittlich vier Minuten auf täglich fünf Stunden und 22 Minuten. Zwei Stunden und 14 Minuten (41,8 Prozent) fielen dabei auf mobile Endgeräte.

Bei der durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit hingegen gab es einen großen Sprung auf 51,03 Megabyte pro Sekunde. Dies entspreche einem Anstieg von 52,2 Prozent, wie es in der Studie heißt. Die drei am häufigsten besuchten Websites heißen: Google, Amazon, YouTube. Es folgen Facebook und Wikipedia auf Platz vier und fünf. Instagram steigt in die Top 10 auf.

Die sozialen Medien wachsen

Im Vergleich zum Vorjahr würden zehn Prozent mehr Bundesbürger soziale Medien nutzen – inzwischen sind es 72,6 Millionen Social-Media-Nutzer in Deutschland. Dies entspricht 86,5 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung, die auf Facebook, Instagram, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken aktiv sind.

Der durchschnittliche User verfüge über fünf verschiedene Social-Media-Accounts, die regelmäßig genutzt werden, schreiben die Studienautoren. Die durchschnittliche Nutzungszeit sei im Vorjahresvergleich leicht gestiegen und liege bei einer Stunde und 29 Minuten.

Warum sind die Deutschen im Netz unterwegs?

Die meistgenutzten sozialen Netzwerke heißen WhatsApp (83 Prozent der Internetnutzer) und Facebook (60,7 Prozent). In der durchschnittlichen Nutzungszeit (11,4 und 11,0 Stunden pro Monat) liegen sie aber weit hinter TikTok (23,6 Stunden pro Monat) – die Videoplattform TikTok verzeichnet damit zum Vorjahr ein Plus von 22 Prozent.

Geht es um das Motiv, warum die Bundesbürger ins Internet gehen, nennen die Umfrage-Teilnehmer vor allem die Möglichkeit, an Informationen zu gelangen (73,7 Prozent). Neuigkeiten und aktuelle Events nannten 60 Prozent als „Hauptnutzungsmotiv“. Auf Platz drei folgt die Suche nach Marken (57,5 Prozent).

So steht es um den E-Commerce in Deutschland

Und wie sieht der Markt für den Online-Handel derzeit aus? Laut Studie kauften 64 Millionen Deutsche 2021 Konsumgüter online ein – eine Zunahme um 3,5 Prozent zu 2020. 41,7 Prozent der deutschen Internetnutzer zwischen 16 und 64 Jahren kauften im Netz sogar ein Produkt pro Woche.

Der Umsatz für Konsumgüter lag bei rund 116 Mrd. Euro, 41,4 Prozent davon wurde über ein Mobilgerät getätigt. Die umsatzstärksten Kategorien sind Mode, Elektronik und Möbel – alle mit Zuwächsen von über 20 Prozent.

Der entscheidende Kaufanreiz liegt für 62,5 Prozent in kostenfreier Lieferung. Auch Rabattaktionen (45,7 Prozent) oder die einfache Rücksendung (40,6 Prozent) sind ihnen wichtig.

Ein Bereich, der durch die Corona-Pandemie breiten Zulauf gewann, ist Online-Food-Delivery: Fast 27 Millionen Deutsche lassen sich ihr Essen gerne bringen – 12 Prozent mehr als letztes Jahr.

Von der Corona-Pandemie erholen musste sich dagegen die Reisebranche: Die Ausgaben für Flüge kletterten um 26 Prozent nach oben, Hotels um 41 Prozent. Auch Busse auf der Langstrecke (+8 Prozent) und die Bahn (+1 Prozent) kamen auf mehr Umsatz. Autovermietungen verloren dagegen fast 10 Prozent.

Wie informieren sich die Deutschen über Marken?

Die deutschen Internetnutzer suchen meist über Suchmaschinen (68,8 Prozent) nach Informationen zu Marken. Preisvergleiche sind mit 38,8 Prozent Anlaufstelle Nummer Zwei. Auch in sozialen Netzwerken (28 Prozent) suchen Kunden gezielt nach Informationen über Marken.

Die Studienautoren verwundert daher nicht, dass die Ausgaben für Werbung auf Social Media um 22,9 Prozent anstieg – mittlerweile werde fast ein Viertel der Werbebudgets in sozialen Netzwerken investiert.

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Über den Autor

Jannik Wilk

Jannik Wilk ist als freiberuflicher Redakteur für Der Bank Blog tätig. Er ist freier Journalist und Student in Heidelberg.

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