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Private Banking muss sich auf eine neue Generation von Kunden einstellen

Navigating to tomorrow: serving clients and creating value

Globale Studie zu Private Banking und Wealth Management 2013

Private Banking 2013

Die globale Studie zu Private Banking und Wealth Management 2013 beschreibt, dass sich Vermögensverwalter auf eine neue Generation von Wohlhabenden und Erben einrichten müssen. Insbesondere Internet und Smartphones sorgen für neue Herausforderungen.

Die Privatbanken stehen nach wie vor unter Druck. Zwar ist die Summe der verwalteten Vermögen wieder beinahe auf dem gleichen Niveau wie vor der Finanzkrise. Allerdings ist das Umfeld für Kapitalanlagen nach wie vor schwierig. Dazu kommt: Das Vertrauen in die Branche ist nach der Krise noch nicht wieder komplett hergestellt. Zu diesem Dilemma gesellen sich weitere Problemfelder: kostspielige Auflagen durch zunehmende Regulierung, der Kampf um Top- Nachwuchskräfte und die Schwierigkeit, die Kunden einer neuen Generation langfristig zu binden. Das sind die zentralen Ergebnisse der globalen Private Banking und Wealth Management Studie, bei 200 Unternehmen in 51 Ländern befragt wurden.

Singapur kann die Schweiz als führendes Finanzzentrum für Privatbanken ablösen

Das durchschnittliche Umsatzwachstum der Branche lag im Jahr 2012 bei 17 Prozent. Für 2013 erwarten die Befragten immerhin noch 14 Prozent mehr Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Besonders in den etablierten Märkten bleibt der Margendruck allerdings bestehen. Die Mehrheit der Befragten geht zudem von einer zunehmenden Konsolidierung in der Branche durch Fusionen und Übernahmen aus.

Die Schweiz ist nach wie vor der attraktivste Finanzplatz für Private Banking. Noch. Singapur verkleinert den Abstand und könnte die Schweiz in zwei Jahren überholt haben. Denn das Wachstum in Westeuropa ist deutlich langsamer als in den Wachstumsmärkten.

Neue Kundengruppen haben ihre eigenen Erwartungen an Produkt und Kommunikation

Die Anforderungen an Vermögensverwalter und deren Produkte wandeln sich: Die Kunden freuen sich über eine höhere Lebenserwartung, immer mehr Frauen übernehmen das Ruder, die Generation Y rückt als Erbengeneration nach. Vermögensverwalter tun sich allerdings teilweise noch schwer, mit geeigneten Angeboten auf diese neuen Kundengruppen einzugehen und Bestandskunden langfristig zu halten. Marke und Reputation werden deshalb in Zukunft zum wichtigsten Differenzierungsmerkmal.

Die Branche muss sich an die Kommunikationsgewohnheiten einer neuen Generation anpassen. Die Kundenkommunikation wird künftig vor allem digital ablaufen: Face-to-face-Besprechungen werden seltener, Kunden erwarten Alerts über ihr Smartphone und Informationen in sozialen Netzwerken. In den nächsten Jahren wollen sich die befragten Institutionen deshalb stärker auf ihre digitalen Technologien und eine verbesserte Infrastruktur fokussieren. Damit reagieren sie nicht nur auf die Bedürfnisse der neuen Kundengruppen, sondern wollen auch effizienter werden und die regulatorischen Vorgaben zuverlässig erfüllen. Die neuen technischen Möglichkeiten bergen aber auch bislang unterschätzte Gefahren: So sind die Risiken aus Cyber-Attacken nach wie vor hoch. Dagegen muss sich die Branche mit besseren Abwehrmechanismen wappnen.

Die Suche nach geeigneten Nachwuchskräften gestaltet sich schwierig

Bauchschmerzen bereitet vielen Vermögensverwaltern außerdem der zunehmende Kampf um Nachwuchskräfte. Sie benötigen deshalb neue Strategien, um Talente zu finden und zu halten. Die wichtigste Eigenschaft für Nachwuchstalente in der Branche: Die Kundenbedürfnisse erkennen zu können und angemessen auf deren Wünsche zu reagieren. Die Studie zeigt aber auch: Die Fähigkeit, neue Kunden zu gewinnen ist für Nachwuchsberater ebenso wichtig wie herausragende Kommunikationsfähigkeiten.

Die Kosten für die Erfüllung regulatorischer Vorgaben steigen immens

Auf der Risiko-Agenda der Branche stehen mittlerweile Compliance-Risiken ganz oben. Die Unternehmen müssen viele neue regulatorische Vorgaben umsetzen. Das wird in den kommenden Jahren hohe Kosten verursachen. Nach Einschätzung der Studienteilnehmer werden die Kosten für die Erfüllung regulatorischer Vorgaben in den beiden kommenden Jahren von derzeit fünf auf sieben Prozent des Umsatzes steigen.

Quelle: PWC

Die Studie „Navigating to tomorrow: serving clients and creating value – Global Private Banking and Wealth Management Survey 2013“ kann hier direkt heruntergeladen werden.

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