Die Lage der europäischen Internetwirtschaft

Fünf Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

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Eine Studie hat die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zur europäischen Internetwirtschaft zusammengetragen, um aktuelle Trends zu analysieren. Daraus leiten sich fünf Maßnahmen ab, die erforderlich sind, um Europas Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Aktuelle Trends, Studien und Research zur Digitalisierung

Die Digitalisierung erfasst unseren Alltag und die gesamte Wirtschaft ist davon betroffen. Die Geschäftsmodelle ganzer Branchen werden dadurch – teilweise dramatisch – verändert. Auch Banken und Sparkassen können sich diesem Trend nicht entziehen. Studien zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in diesem Bereich finden Sie im Bank Blog.

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Europäische Unternehmen wollen und müssen die digitale Transformation vorantreiben und neue, datengetriebene Geschäftsmodelle entwickeln. Dazu brauchen sie Kapital, kluge Köpfe und eine zuverlässige digitale Infrastruktur.

Die Internet Economy Foundation, die Unternehmensberatung Roland Berger und das amerikanische Private-Equity-Unternehmen Warburg Pincus haben die europäische Internetwirtschaft untersucht. Heraus kam ein Report über die derzeitige Lage – auch im Vergleich mit den USA und China. Fokus der Studie sind dabei die Bereiche Infrastruktur, Risikokapital, Gründungsbedingungen und Wettbewerb auf digitalen Plattformen.

Die Studie zeigt auf, dass sich in den vergangenen Jahren zwar hierzulande einiges in die richtige Richtung bewegt hat. Doch es sei bisher nicht gelungen, auch nur annähernd zur Konkurrenz aus China und den USA aufzuschließen. Damit dies gelingen könne, benötige man dringend eine koordinierte europäische Politik, die den Rahmen für fairen Wettbewerb und raschen Ausbau setzt.

Wie Europa im digitalen Wettbewerb aufholen könnte

Aus der Untersuchung lassen sich, den Studienautoren nach, fünf verschiedene Maßnahmen ableiten, die nötig wären, um Europas Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Konkurrenz nicht davonziehen zu sehen. Diese sind:

  1. Europa sollte die Einführung von 5G vorantreiben. Dazu gehöre die Stärkung von Technologien wie Virtual und Open Radio Access Networks. Dies würde neue Möglichkeiten für europäische Anbieter schaffen. Die Einführung von National Roaming sei Grundvoraussetzung für einen fairen Wettbewerb und den zügigen Ausbau von 5G.
  2. Datenportabilität und Interoperabilität seien entscheidend für Wettbewerb im europäischen Cloud-Computing-Markt. Europa müsse daher den Monopolisierungstendenzen entgegenwirken.
  3. Die EU-Mitgliedsstaaten sollten sich auf einheitliche Standards für Startups einigen. Die Etablierung eines European Startup Nation Standard wäre dabei entscheidend, unter anderem um Mitarbeiterkapitalbeteiligungen attraktiver zu machen.
  4. Europäische Startups bräuchten einen besseren Zugang zu Risikokapital, insbesondere in der Wachstumsphase. Die Einführung von staatlichen Dachfonds könnte dabei helfen, das Risiko für Investoren zu verringern. Nicht zuletzt sollte die Europäische Kommission die Kapitalmarktunion vorantreiben, um einheitliche Standards für VC-Investitionen zu schaffen.
  5. Der diskriminierungsfreie Zugang zu digitalen Infrastrukturen müsse sichergestellt sein. Im Zeitalter digitaler Plattformen bräuchten europäische Internetunternehmen einen fairen Wettbewerb. Dabei sei die Verbesserung der Datenportabilität und die Entbündelung von vertikalen Diensten dominanter Digitalplattformen entscheidend.

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Über den Autor

Jannik Wilk

Jannik Wilk ist als freiberuflicher Redakteur für Der Bank Blog tätig. Er ist freier Journalist und Student in Heidelberg.

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