Geld, Katzen und warum nicht jede Bankwerbung peinlich ist

Fünf neue Beispiele aus dem internationalen Bankmarketing

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Die Finanzbranche ist auf Marketing und Werbung angewiesen, um Kunden Ihre Leistungen näher zu bringen. Fünf neue Beispiele zeigen, wie dies international mal besser, mal weniger gut gelingt.

Bankmarketing dreht sich meistens um Geld und Finanzprodukte

Bei Bankwerbung geht es meistens ums Geld.

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Auch beim Thema Marketing lohnt es sich, immer mal wieder einen Blick über die Grenzen zu werfen und zu schauen, wie Finanzprodukte unters Volk gebracht werden (sollen). Finanzwerbung unterscheidet sich deutlich von Land zu Land, ist mal melancholisch, mal witzig oder heiter, mal skurril, mal peinlich und mal ernst, wie fünf aktuelle Beispiele zeigen.

Wofür braucht man eigentlich Geld?

Die australische NAB hat eine Kampagne gestartet, in der gefragt wird „Wofür ist Geld gut, wenn nicht dafür?“ (What is money for, if not for this? ). Die Kampagne wird landesweit in TV, Radio, Digital und Social Media eingeführt und soll den langjährigen Markenclaim „More than Money“ der Bank wieder zu mehr Leben verhalfen. Gezeigt werden alltägliche Dinge, die für Australier am wichtigsten sind.

Ziel der Kampagne sei es, den Kunden dabei zu helfen, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Gewissheit zu schaffen, dass NAB da ist, um diese Bestrebungen zu unterstützen, was auch immer sie sein mögen.

Kredite sind nicht peinlich

Was haben ausgefallene Frisuren und Klamotten aus den 80er und 90er Jahren mit der Aufnahme eines Ratenkredits gemeinsam? Zumindest für Schweizer Bürger scheinen dies alles Gründe zum Schämen zu sein. Obwohl mehr als ein Drittel aller Schweizer schon einmal einen Privatkredit aufgenommen haben, scheint dies den Menschen unseres südlichen Nachbarn eher peinlich zu sein.

Die Migrosbank greift das Thema humorvoll auf und verbindet „Sünden der Vergangenheit“ mit einer Werbebotschaft für Privatkredite.

Aus einem Würfel in die eigenen 4 Wände?

Eine Wohnung, gerade mal so groß wie ein Würfel? Kein Wunder, dass einem da die Decke auf den Kopf fällt. Zeit für einen Umzug meint die Raiffeisen Bank in Großbritannien und bietet großzügige Kredite an, um den Traum der großzügigen eigenen vier Wände zügig zu realisieren.

Die schwedische Art zu bezahlen

Der schwedische Zahlungsanbieter Klarna will in den USA expandieren. Um die Shopping- & Bezahl-App zu nutzen, müsse man zwar nicht verstehen, wie schwedische Katzen miauen, es würde aber helfen. Ob die Amis wirklich auf skurrile  Werbung auf Schwedisch abfahren? Selbst, wenn das Bezahlen einfacher wird?

Sicheres Bezahlen bedeutet Schutz der Persönlichkeit

Mastercard geht das Thema Bezahlen seröser an. Sicheres Bezahlen beim Kreditkarten-Shopping bedeute mehr, als nur Schutz der Daten und Zahlungsströme. Der auf der Karte angegebene Name darf den Kartenbesitzer nicht der Diskriminierung aussetzen, so wie dies Transgender-Personen immer noch erdulden müssten. Auf einer Mastercard könne man daher seinen selbst gewählten Namen aufprägen lassen.

Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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