Ex-Bundesbank-Chef kritisiert Notenbanken
Der ehemalige Bundesbank-Präsident Axel Weber hat die Notenbanken für ihre vermeintliche „Statistikgläubigkeit“ kritisiert und eine Normalisierung der Geldpolitik gefordert.
Der ehemalige Bundesbank-Präsident Axel Weber hat die Notenbanken für ihre vermeintliche „Statistikgläubigkeit“ kritisiert und eine Normalisierung der Geldpolitik gefordert.
Auf der heutigen Tagung „Banken im Umbruch“ forderten Vertreter aus Politik und Banken von der Europäischen Zentralbank einen Kurswechsel bei der Geldpolitik.
Angesichts positiver Konjunktur signalisieren die ersten Zentralbanken eine Normalisierung der Zinsen. Die niedrige Inflation könnte dies jedoch verhindern. Diese und weitere wichtige Trends der Weltwirtschaft im August zeigt eine aktuelle Infografik.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi hat die Handlungsfähigkeit der Notenbanken weltweit betont. Selbst unter widrigsten Umständen seien diese in der Lage, ihre Mandate für Preisstabilität zu verfolgen.
Die Union will in den nach der Bundestagswahl beschlossene Regeln evaluieren. Besonderheiten des deutschen Bankensystems sollen stärker in der Regulierung berücksichtigt und die sogenannte „Small Banking Box“ eingeführt werden.
Die schwache Inflationsentwicklung scheint die Notenbanken davon abzuhalten, ihre lockere Geldpolitik zu ändern. Das gehe aus den Sitzungsprotokollen der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB) hervor.
Die globale Konjunktur scheint auf stabilem Wachstumskurs. Allerdings tauchen auch Risiken am Horizont auf. Eine Infografik stellt die wichtigsten Trends der Weltwirtschaft des bisherigen Jahresverlaufs im Überblick dar.
Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal dieses Jahres ihren Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt und damit die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen.
US-Präsident Trump hat in einem Interview eine Verlängerung der Amtszeit von Fed-Chefin Janet Yellen in Aussicht gestellt, allerdings auch den früheren Goldman-Sachs-Banker Gary Cohn als geeigneten Kandidaten bezeichnet.
Die Hälfte der deutschen Unternehmen ist in den vergangenen beiden Jahren das Ziel von Cyberattacken, Spionage- oder Sabotage-Angriffen geworden. Der jährliche Schaden daraus soll bei 55 Mrd. Euro liegen.
Die Europäische Zentralbank hat auch in der heutigen Ratssitzung keine Signale erkennen lassen, wann ein Kurswechsel der Geldpolitik beginnen könnte.
Frankreichs Notenbankchef François Villeroy de Galhau hat vor der morgen stattfindenden Sitzung des Rats der Europäischen Zentralbank die Notwendigkeit einer lockeren Geldpolitik betont.
Die Europäische Union und Großbritannien haben in Brüssel die zweite Verhandlungsrunde zum britischen Brexit eröffnet. Die britische Premierministerin Theresa May legte dabei Wert auf Verschwiegenheit.
Insiderquellen zufolge will die Europäische Zentralbank mit ihrer derzeit extrem expansiven Geldpolitik weiterhin flexibel bleiben. Ein Ausstieg aus ihrem Anleihekaufprogramm solle von der aktuellen Konjunkturentwicklung abhängig gemacht werden.