Die 1-Prozent-Methode für den Weg zum Ziel

Minimale Veränderung, maximale Wirkung

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In seinem Buch „Die 1%-Methode“ zeigt James Clear mit vielen praktischen Beispielen, wie man mit minimalen Veränderungen, maximale Wirkung erzielen und mit kleinen Gewohnheiten jedes Ziel erreichen kann.

Buchtipps und Leseempfehlungen für Bankmanager und -mitarbeiter

Die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen ist als Bestandteil einer Karriere in Zeiten der Veränderung allgemein akzeptiert. Dass „Lesen bildet“ weiß schon der Volksmund. Obwohl wir alle tagtäglich viel zu viel lesen „müssen“, lesen wir wohl alle gleichzeitig auch viel zu wenig. Im Bank Blog finden Sie daher Hinweise und Empfehlungen auf interessante Bücher, die Ihnen neue Erkenntnisse und Ideen vermitteln sollen.

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Ziele sind wichtig, aber noch wichtiger ist das System, mit dem man sie erreichen will. Erinnern Sie sich noch, was Jürgen Klinsmann vorhatte, als er Trainer bei Bayern München wurde? Er wollte jeden Spieler jeden Tag ein klein bisschen besser machen. Vielleicht hätte er dabei mehr Erfolg gehabt, wenn er vorher das Buch „Die 1%-Methode“ von James Clear gelesen hätte. Es zeigt, dass man Ziele am besten mit vielen kleinen Schritten erreicht.

Egal ob Sie sportliche, berufliche oder persönliche Ziele haben, das Buch liefert Ihnen praxisnah und unterhaltsam wertvolle Hinweise, wie diese erreicht werden können.

Gute Gewohnheiten trainieren

Neue Situationen oder Probleme erfordern vom Gehirn enorme Aufmerksamkeit. Je öfter man etwas tut, desto besser wird man normalerweise. Dabei helfen Gewohnheiten. Gewohnheiten sind Verhaltensweisen, die immer wieder automatisch wiederholt werden. 40 bis 50 Prozent unserer täglichen Handlungen führen wir aus reiner Gewohnheit aus. Gute Gewohnheiten führen in Richtung Ziel, schlechte in die entgegensetzte Richtung.

Um sich gute Gewohnheiten anzutrainieren, braucht man vor allem ein gutes System. Verhaltensänderungen sind auf drei Ebenen möglich: Sie können Ihre Resultate verändern, Ihre Prozesse oder Ihre Identität. Ein Höchstmaß an Motivation erreichen Sie, wenn eine neue Gewohnheit Teil Ihrer Identität wird. Clear rät dem Leser, sich zu fragen, welcher Mensch er sein will, und dann in kleinen Schritten auf die neue Identität hinzuarbeiten. Gewohnheiten geben Selbstvertrauen und schenken Ihnen kleine Siege auf dem Weg zu einer neuen Identität.

Allerdings sollte man kein statisches Bild von seiner Identität haben, sondern ständig an sich selbst arbeiten und die eigene Identität weiterentwickeln. Identität entsteht aus Gewohnheiten, die sich wiederum in wiederkehrenden Erfahrungen bzw. Handlungen festigen.

Buchtipp: Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung

Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung.

Gewohnheiten sind der Zinseszins der Selbstoptimierung

Das nötige Handwerkszeug liefert Clear mit. Seine Methode greift auf wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Gebieten Biologie, Psychologie und Neurowissenschaften zurück und funktioniert in nahezu allen Lebensbereichen. Der Autor präsentiert Gesetze der Verhaltensänderung, die helfen, Gewohnheiten zu verstehen und sie dauerhaft zu verankern.

Gewohnheiten durchlaufen vier Phasen:

  • Auslösereiz: Die Aussicht auf Belohnung,
  • Verlangen: Die Motivation zum Handeln,
  • Reaktion: Die Gewohnheit und
  • Belohnung: Befriedigung und Auslösen eines Lernprozesses.

Damit man gute Gewohnheiten beibehält, reichen oft schon kleine Veränderungen. Ziel ist es, mit stetigen kleinen Veränderungen maximale Wirkung zu erzielen und so jeden Tag ein klein bisschen besser in dem zu werden, was man sich vorgenommen hat. Eine Verbesserung um 1 Prozent pro Tag bringt in einem Jahr eine Steigerung um das 37-Fache.

Handeln statt Planen

Wenn man eine Aufgabe meisterhaft beherrschen will, braucht man Durchhaltevermögen. Vorhandene Fähigkeiten sollten gezielt mit neuen Herausforderungen ausgebaut werden. Dafür ist es notwendig, den aktuellen Stand zu reflektieren und immer wieder auf mögliche Verbesserungen zu überprüfen. Um Gewohnheiten zu ändern oder neue zu schaffen, muss man sich sein Verhalten zunächst bewusst machen. Reflektieren Sie daher nicht nur Ihre Fortschritte, sondern auch Ihre Werte und Maßstäbe, die Ihr Handeln und damit Ihre Identität bestimmen.

Kleine Gewohnheiten sind oft kaum wahrnehmbar, es scheint lange so, als ob sie keine ernst zu nehmenden Folgen hätten – bis eine Grenze überschritten und ein neues Leistungsniveau erreicht wird. Der Weg dorthin kann allerdings schwierig und mitunter frustrierend sein. Wichtig ist daher, nicht in der Planung zu verharren, sondern zu handeln.

Über den Autor James Clear

James Clear hat sich als Autor und Redner zum Thema Gewohnheiten einen Namen gemacht. Seine erfolgreiche Methode wird von Teams in der NBA, NFL und MLB sowie in zahlreichen Fortune-500-Unternehmen angewendet.

Im folgenden Video erleben Sie James Clear in einem kurzen Vortrag zu seinem Konzept:

Buch oder Zusammenfassung

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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