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Strategische Finanzplanung im Private Banking der Sparkassen

Die Vorteile von innovativer Bank IT in Zeiten der Veränderung

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Neue Studie über Technologie im Banking

Studien und Research zu Trends und Entwicklungen zum Einsatz von Technologie in der Finanzdienstleistung

Technologie ist nicht erst seit der Digitalisierung ein wichtiger Faktor für Finanzdienstleister. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten Trends und Entwicklungen.
© Shutterstock

Der Einfluss moderner Informationstechnologien erstreckt sich auf sämtliche Bereiche des Bankwesens. Obwohl die Verantwortlichen der Banken vom hohen Nutzen überzeugt sind, reagieren sie nach Auffassung einiger Regulierungsbehörden nicht schnell genug.

Kundenzufriedenheit und Regulierung im Fokus

Mehr als zwei Drittel der Teilnehmer sehen in den Bereichen Kundenzufriedenheit sowie der Fähigkeit zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben die größten Vorteile moderner IT. Als wichtigste Trends wurden mobile Lösungen (65%), gefolgt von In-Memory Computing (48 %) und Cloud-Technologie (47 %) genannt.

Zahlreiche Banken planen eine Erhöhung ihrer IT-Budgets, um durch Investitionen in die erforderlichen Banking-Lösungen den sich ändernden aufsichtsrechtlichen Anforderungen gerecht werden zu können. Nach Auffassung einiger Regulierungsbehörden reagieren die Banken dennoch zu langsam.

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Mobile Banking eröffnet neues Zeitalter

Die Nutzungskurve für Mobile Banking weist einen ähnlichen Verlauf wie diejenige für Online-Banking auf, wobei China, Indien und die Vereinigten Arabischen Emirate führend in der Nutzung mobiler Lösungen sind. Vor allem in Schwellenländern bieten Mobilgeräte Bevölkerungsgruppen, die zuvor nur eingeschränkt Zugang zu Banken hatten, Zugriff auf Finanzdienstleistungen.

Die Vorteile innovativer Bank Technologie in Zeiten der Veränderung

Vorteile innovativer IT für Banken und Sparkassen

Potential Big Data

Die Befragten sind sich zudem des Potenzials bewusst, das Big Data und Analysen für das Bankwesen besitzen, und legen einen deutlich größeren Wert auf umfassende Informationen als in der Vergangenheit. Dementsprechend wurden die Vollständigkeit der Aggregation (84%) und die Verfügbarkeit von Echtzeitinformationen (62%) als die zwei wichtigsten Eigenschaften von Plattformen genannt.

Im Rahmen der Studie haben die Banken sechs wesentliche Erwartungen in Bezug auf Big Data in der Prozessinnovation formuliert. Laut der Befragten sollen Big-Data-Lösungen:

  • Banken die Möglichkeit bieten, ihre Angebote auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden zuzuschneiden
  • die Handelsstrategien der Banken verbessern
  • mehr Transparenz hinsichtlich der Marktdynamik bieten und die Marktforschung optimieren
  • die Fähigkeit der Banken verbessern, auf interne und externe Probleme zu reagieren
  • qualifizierte Entscheidungsprozesse beschleunigen
  • Möglichkeiten für Umsatzsteigerungen und Kostensenkungen aufdecken

Verbesserung der Vertriebsunterstützung

Der Studie zufolge müssen Finanzinstitute ihre Backoffice-Support-Systeme verbessern, wenn sie auf den Kunden zugeschnittene Angebote implementieren, ihre Dienstleistungen optimieren und auf allen Kommunikationskanälen – sowohl den klassischen als auch den neuen – eine konsistente Qualität gewährleisten möchten. Durch die Synchronisierung klassischer und neuer Banking-Kanäle können moderne Banken alle vorhandenen relevanten Informationen über sämtliche Kundenschnittstellen abrufen. Zukünftig kommen Banken nicht umhin, einen optimierten Online-Service anzubieten und Kunden zum Beispiel per Online-Chat statt per Telefon zu beraten. Ferner müssen die Themen Datenschutz und Datensicherheit kompetent und gewissenhaft angegangen werden, um das Vertrauen der Kunden zu erhalten.

Anforderungen und Erwartungen der Regulierungsbehörden

Unter den Befragten herrschte Einigkeit darüber, dass regulatorische Anforderungen den Hauptantriebsfaktor für die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen darstellen. Nach Ansicht der Regulierungsbehörden sind Banken mit der bestehenden IT-Infrastruktur nicht in der Lage, ihren Anforderungen an das Risiko-Reporting zu entsprechen. 61% der Befragten erwarten denn auch eine Erhöhung ihrer IT-Budgets um mindestens 25% für die kommenden drei Jahre.

Um eine nachhaltige Infrastruktur zu schaffen, empfehlen sowohl Regulierungsbehörden als auch Wirtschaftsprüfer den Banken folgende Verbesserungen:

  • Implementierung eines zentralen Data Warehouse
  • Optimierung der Daten- und Prozess-Governance
  • verstärkte Einführung automatisierter Prozesse
  • Implementierung flexibler und maßgeschneiderter Module für automatische Analysen, die Generierung von Stress-Szenarios und die Durchführung von Ad-hoc-Stresstests
  • erweiterte Funktionen und Datenanalysen für die Produktbewertung und Risikomanagement-Berechnungen für Banken
  • erweiterte Funktionen für auf spezifische juristische Personen und Rechtssysteme ausgelegte Analysen

Während Banken an der Implementierung neuer Technologien für eine schnellere Berichterstellung arbeiten, haben Regulierungsbehörden ihre Erwartungen an das Reporting bereits formuliert. Für die Vorlage von Berichten zu aufsichtsrechtlichem Eigenkapital und ökonomischem Kapital auf Konzernebene sehen die Regulierungsbehörden ab dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens einen Zeitraum von zehn Werktagen vor. Interessanterweise wird gemeinhin erwartet, dass die Bereitstellung von Informationen künftig innerhalb eines Tages erfolgen muss, sodass Daten echtzeitnah abgerufen werden können.

Modernisierung tut not

Der Mehrzahl der Banken ist sich der Studie zufolge durchaus bewusst, dass eine Modernisierung ihrer Systeme unerlässlich ist. So bezweifelten die Teilnehmer der Online-Umfrage, dass ihre Systeme und Prozesse in der Lage sind, die potenziellen Auswirkungen von Geschäftsentscheidungen bezüglich verschiedener Kennzahlen, einschließlich des ökonomischen Kapitals und aufsichtsrechtlichen Eigenkapitals, in Echtzeit zu simulieren.

Trotz des zunehmenden Drucks von Regulierungsbehörden auf Banken, ihre IT-Infrastruktur zu modernisieren, bleiben diese vor allem um kurzfristige Erfolge bemüht.

Ergänzende Hinweise

Die Studie wurde von der Frankfurt School of Finance & Management, der New York University Stern School of Business and Management, der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, der Business Transformation Academy (Basel, Schweiz) und SAP durchgeführt. Sie beruht auf umfassenden Sekundäranalysen, ausführlichen Interviews mit Führungskräften in Banken und Regulierungsbehörden sowie einer quantitativen Umfrage.

Zum Downloadlink zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie gelangen Sie über Laterpay.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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