Fehlerquote bei Zahlungen erzeugt Frustration

Straight-Through-Processing zur Automatisierung

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Eine aktuelle Studie hat die Erfahrungen der Payment-Branche zum grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr auf globaler Ebene untersucht. Demnach sind mehr als 70 Prozent der Befragten mit ihrer Zahlungsausfallquote unzufrieden.

Aktuelle Trends, Studien und Research im Bereich Payments

Kaum ein Markt ist so in Bewegung wie der für Payments. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien zu relevanten Entwicklungen und Trends.

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In einer Zeit, in der Technologie und Echtzeit-Zahlungsinitiativen den Markt schnell verändern, müssen Unternehmen mit der Konkurrenz mithalten. Das gilt auch für den Bereich Payments.

Eine aktuelle Studie von LexisNexis Risk Solutions analysiert die Erfahrungen von 400 Führungskräften aus der Payment Branche in den Regionen APAC, EMEA, LATAM und Nordamerika mit dem grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr.

Mehr als 70 Prozent der Befragten sind demnach mit ihrer Zahlungsausfallquote unzufrieden. 64 Prozent gaben an, dass sich abgebrochene oder fehlgeschlagene Zahlungen negativ auf die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter auswirken.

Ursachen und Folgen von Zahlungsfehlern

Probleme mit dem Namen des Begünstigten und der Adresse der Bank sind die häufigsten Ursachen für Zahlungsverzögerungen oder -ausfälle (21 Prozent). Diese Angaben sind auch das am häufigsten von Menschen manuell überprüfte Zahlungselement: 72 Prozent der Befragten überprüfen diese Daten immer noch auf diese Weise.

Viele Kunden würden eine Transaktion abbrechen, wenn sie auf zu viele Verzögerungen stoßen. Zudem verursachen Fehler zusätzliche Kosten. Die Kosten, die mit dem Scheitern oder einer Verzögerung verbunden sind, verstärken diese Probleme noch weiter. Sie belaufen sich auf eine durchschnittliche Gebühr von 12,10 US-Dollar pro Zahlung für abgelehnte oder korrigierte Zahlungen. Diese Kosten sind teilweise auf höhere Gebühren für große Unternehmen und die Beteiligung teurerer Banken oder fortschrittlicherer Lösungen zurückzuführen.

Straight-Through-Processing als Lösungsansatz

Fortschrittliche Zahlungsdatenlösungen verbessern das Serviceniveau und reduzieren die Kosten, die mit fehlgeschlagenen und korrigierten Zahlungen verbunden sind. Straight-Through-Processing (STP) bietet Unternehmen eine automatisierte Möglichkeit, ihren Kunden einen reibungslosen Zahlungsverkehr zu bieten.

Unternehmen und Finanzinstitute brauchen sehr hohe Volumen an Straight-Through-Processing, einem automatisierten elektronischen Zahlungsprozesses, der kein menschliches Eingreifen erfordert. STP schützt die Integrität kritischer Lieferketten und sorgt für einen reibungsloseren Ablauf für Kunden. Die schnelle digitale Beschleunigung des Zahlungsverkehrs erhöht die Erwartungen von Kunden und Lieferanten, so dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit, Genauigkeit und Sicherheit an jedem Berührungspunkt wichtig ist.

Drei Erkenntnisse über Zahlungsfehler

  1. Zahlungsschwierigkeiten führen zur Abwanderung von Kunden,
  2. Automatisierung lässt die Zahl der Arbeitskräfte schrumpfen,
  3. Wesentliche Aspekte der Effizienz.

1. Zahlungsschwierigkeiten führen zur Abwanderung von Kunden

Unternehmen mit dem höchsten Anteil an STP-Zahlungen und Automatisierung sind sehr sensibel, was fehlgeschlagene und verspätete Zahlungen betrifft und schätzen, dass sie aufgrund dieser Faktoren eine beträchtliche Anzahl von Kunden verlieren. Unternehmen mit 250 – 1.000 Mitarbeitern und solche mit mehr als 10.000 Mitarbeitern verlieren einen höheren Prozentsatz an Kunden als kleine Unternehmen.

2. Automatisierung lässt die Zahl der Arbeitskräfte schrumpfen

Die durchschnittliche Größe der Zahlungsteams in den größten Unternehmen (10.000 und mehr Mitarbeiter) liegt bei etwa 1 Prozent der Gesamtbelegschaft, das ist in allen Regionen ähnlich. Außer in APAC haben Banken aufgrund eines höheren Automatisierungsgrades tendenziell kleinere Payment Teams als Unternehmen aus anderen Branchen.

3. Wesentliche Aspekte der Effizienz

Die Genauigkeit der Zahlungsangaben (40 Prozent), die Schnelligkeit der Zahlungsabwicklung (32 Prozent) und wenig bis gar keine manuelle Arbeit (11 Prozent) sind die drei wichtigsten Faktoren für die Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen.

Die Studie „True Impact of Failed Payments Report“ können Sie hier beziehen.


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LexisNexis Risk Solutions hilft Banken, Risiken zu reduzieren und Entscheidungen zu verbessern.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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