Shitstom Gefahr

Wie entsteht eigentlich ein Shitstorm? Im dritten Teil der Serie über Social Media Krisen beschreibe ich mögliche Anlässe und Ursachen und gebe dazu eine einfache Anleitung, wie man einem Shitstorm zu Schwung verhelfen kann.

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Hintergrund

Im ersten Teil der Serie über Social Media Krisen habe ich darüber berichtet, was eigentlich ein Shitstorm ist und wie man seine Stärke messen kann. Im zweiten Teil habe ich Ihnen dann einige ausgewählte Beispiele für derartige Krisen vorgestellt. Heute nun geht es um die Frage, wie ein solcher Shitstorm eigentlich entsteht.

Anlässe sind vielfältig und Gründe gibt es immer

Die Anlässe für Kritik im Social Web sind vielfältig. Sie reichen von konkreten Problemen einzelner Kunden mit dem Service über Probleme vieler Kunden, z.B. mit Preiserhöhungen bis hin zu Fragen gesellschaftlicher oder politischer Relevanz. Der Impuls kann von Kunden, Nichtkunden, gesellschaftlich oder politisch motivierten Gruppen oder Institutionen wie auch vom Unternehmen selbst ausgehen.

Anlass kann eine Nichtigkeit sein. Auch muss der Zusammenhang mit konkreten Unternehmensaktivitäten nicht zeitnahe und unmittelbar sein. Manchmal plätschert eine Diskussion auch erst mal eine Weile dahin, bevor sie eskaliert. Allerdings kann es auch ganz schnell gehen.

Wie starte ich erfolgreich einen Shitstorm

Unter dem Titel „Shitstorms for Dummies“ haben zwei schweizerische Medien Profis einen Leitfaden verfasst, der die wichtigsten Eigenschaften eines Shitstorms zusammenfasst. Dabei wird deutlich, dass ein Shitstorm durchaus geplanter Teil einer Marketingkampagne sein kann. Dort sind sie ein effektives und bewährtes Mittel, um Themen in den Medien zu platzieren und so öffentliche Aufmerksamkeit zu schaffen.

Die folgende Infografik enthält eine praktische 10 Punkte Liste, wie man am besten einen Shitstorm lanciert.

10 Tipps für den Start eines Social Media Shitstorms

Quelle: Feinheit

Die Grafik „Wie ich einen Shitstorm starte“ gibt es auch zum Download als PDF.

Die zehn Tipps zeigen umgekehrt natürlich, womit potentielle „Opfern“ eines Shitstorms rechnen müssen und geben damit bereits wertvolle Hinweise und Anhaltspunkte, wie man sich davor schützen kann.

Ausblick

Lesen Sie kommende Woche im nächsten Beitrag der Serie über Social Media Shitstorms, was bei Social Media Alarm zu tun ist und wie man sich darauf vorbereitet.