Die Bedeutung des Internets für den Vertrieb von Finanzprodukten nimmt rapide zu. Daher wird es für Finanzdienstleister immer wichtiger, von Kunden im Netz gefunden zu werden. Eine Studie hat untersucht, welche Ranking-Faktoren für die Finanzbranche wichtig sind.

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Immer mehr Verbraucher verlagern ihre Finanzgeschäfte ins Internet. Laut einer Studie nutzen beispielsweise 70 Prozent der deutschen Bankkunden Online Banking; mehr als jeder fünfte deutsche Bankkunde erledigt alles von Zuhause. Auch die Informationsbeschaffung rund um Kredite und Versicherungen findet zu großen Teilen im Internet statt.

Bestehen im Online-Wettbewerb um Kunden

Um im zunehmenden Online-Wettbewerb um Kunden bestehen zu können, müssen Finanzunternehmen ihre Website-Auftritte anpassen. Denn nur Banken und Finanzdienstleister, die mit ihren auf die Nutzerfragen zugeschnittenen Inhalten auch online gefunden werden, können ihre Kundenbasis auch im Online-Wettbewerb erweitern.

Damit Finanzdienstleister im immer stärker online stattfindenden Geschäft von Kunden auch künftig im Netz gefunden werden können, hat Searchmetrics in einem Whitepaper untersucht, welche Ranking-Faktoren für die Finanzbranche spezifisch sind und wie die Websites inhaltlich und technisch optimiert werden sollten.

Wichtige Ranking-Faktoren für Finanzdienstleister

Dazu wurde ein für den Finanzsektor branchenspezifisches Keyword-Set von ca. 6.000 häufig nachgefragten Suchbegriffen generiert, mithilfe dessen die Ranking-Faktoren ermittelt wurden. Die Analyse branchenspezifischer Ranking-Faktoren ist notwendig, weil für jede einzelne Industrie, im Prinzip sogar für jede Suchanfrage aufgrund sehr unterschiedlicher Nutzerintentionen differierende Ranking-Faktoren existieren.

Die finanzspezifischen Daten wurden dabei mit einem Durchschnittswert verglichen, auf dem die „allgemeinen“ Ranking-Faktoren von Searchmetrics beruhen – um daraufhin Unterschiede zu erkennen und Faktoren zu eruieren, in denen sich der Finanzbereich vom Durchschnitt unterscheidet. Es ist dabei wichtig, dass diese Unterschiede zwar als charakteristische Ausprägungen – nicht pauschal jedoch als Ranking-Faktor per se für die Branche gelten. Aus diesem Grund wurde das Paper in einerseits generell wichtige, und andererseits interessante, weil anders ausgeprägte Faktoren („Fun Facts“) unterteilt.

Das Ergebnis ist in der folgenden Grafik dargestellt:

Ranking-Faktoren und Ihre Gewichtung für die Finanzbranche

Vergleich zwischen Finanzen- und allgemeinen Ranking-Faktoren

Gute Positionen in Suchergebnislisten kommen der Untersuchung zufolge branchenspezifisch zustande. Während relevanter Content im Zentralbereich der Website sowie schnelle Ladezeiten unverzichtbar für gute Suchmaschinensichtbarkeit sind, weisen Finanz-Websites eine geringere Verwendung von Keywords und deutlich weniger Social Signals als der Durchschnitt auf.

Ausgewählte Ergebnisse der wichtigsten Ranking-Faktoren im Bereich Finanzen sind:

  • Finanz-Websites haben auf ihren topplatzierten Landingpages deutlich relevanteren Content als im Vergleich aller Top-URLs im deutschen Google-Index – vor allem die Finanz-URLs auf den ersten Google-Ergebnispositionen.
  • Gleichzeitig setzen Finanz-Websites seltener auf eine Keyword-Optimierung, die früher häufig zu guten Rankings führte. So wird das Keyword im Body (also im zentralen Inhalt) der Seite weniger häufig verwendet. Gleiches gilt für die Nutzung des Keywords im Meta Title, in der Meta Description oder in der URL.
  • Finanz-Websites sind technisch optimierter als der allgemeine Durchschnitt. Die Dateigröße der Top10-Finanz-URLs ist 16 Prozent geringer als im Vergleich aller Top-URLs im deutschen Google-Index; die Ladezeit ist um 10 Prozent schneller.

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