Fusionen stellen Banken und Sparkassen vor enorme Herausforderungen. Eine aktuelle Studie gibt einen Überblick zu diesem interessanten Thema und zeigt zehn relevante Erfolgsfaktoren auf.

Studien und Research zu strategischen Trends und Entwicklungen in der Finanzdienstleistung

Zahlreiche Trends und Entwicklungen sind von übergeordneter strategischer Bedeutung für Banken und Sparkassen. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten strategischen Trends und Entwicklungen im Finanzbereich.

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Die Anzahl von Fusionen in der genossenschaftlichen Bankengruppe ist in den letzten Jahren starken Schwankungen unterlegen. Waren es in den 1970er Jahren noch im Schnitt über 200 Fusionen pro Jahr, so gab es im letzten Jahrzehnt weniger als 100 Fusionen jährlich.

In der Sparkassen Finanzgruppe spiegelt sich ein ähnliches Bild wider, wenn auch ausgehend von einer niedrigeren Basis. Von 769 Instituten im Jahr 1990 waren im Jahr 2013 noch 417 Institute aktiv. Auch hier ist die Anzahl der Fusionen rückläufig, was in Anbetracht der abnehmenden Gesamtzahl an Instituten aber nicht verwundert.

Herausforderung Fusion

Bei einer Fusion gilt es, innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums aus zwei (manchmal sogar mehr) bestehenden Instituten eine Bank mit einheitlichen Prozessen, Abläufen und Strukturen zu gestalten. Zudem müssen die Führungskräfte für das neue Institut ausgewählt und Kunden und Mitarbeiter über den aktuellen Stand der Fusion informiert werden.

Quasi „nebenher“ muss das operative Geschäft weiterhin funktionsfähig und am Laufen gehalten werden.

10 Erfolgsfaktoren für Fusionen

Der Erfolg einer Fusion und die Erreichung der gesteckten Fusionsziele ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer strukturierten Management-Leistung. In einer Vielzahl von Projekten haben sich, einer Untersuchung von Horváth & Partners zufolge, insbesondere die folgenden zehn Faktoren als besonders kritisch für einen erfolgreichen Fusionsverlauf herausgestellt:

  1. Überzeugende Fusionsstory
  2. Realistische, ambitionierte Zeitplanung mit klarer Projektstruktur und Verantwortlichkeiten
  3. Professionelles und frühzeitiges Verfahren zur Besetzung von Führungspositionen
  4. Festlegung und Realisierung von Synergieeffekten
  5. Strukturierte Vorgaben für die Erarbeitung der Zielorganisation in Leitfäden
  6. Impulse für die zukünftige Ausrichtung der Zielorganisation
  7. Detailliertes und straffes Projektcontrolling und spürbare Projektsteuerung
  8. Hohe Bedeutung des Change Management
  9. Exzellente Kommunikation im gesamten Projektverlauf
  10. Klare Strukturierung und Priorisierung der Umsetzungsaktivitäten

Diese werden im Rahmen der Studie näher beleuchtet.

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