Das Jahr 2019 bringt für Unternehmen zahlreiche Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich digitaler IT mit sich. Fünf Technologietrends haben das Potential, bestehende Geschäftsmodelle zu beeinflussen oder zu verändern.

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Technologie und IT

Technologie ist nicht erst seit der Digitalisierung ein wichtiger Faktor für Finanzdienstleister. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten Trends und Entwicklungen.

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Ein Großteil der deutschen Unternehmen sieht die digitale Transformation als wichtige Voraussetzung für den künftigen Geschäftserfolg. Technologische Entwicklungen werden daher mit großem Interesse beobachtet, Quer durch alle Branchen planen immer mehr Unternehmen Pilotprojekte zum Einsatz neuer IT-Anwendungen und -Services. Kein Wunder, denn an bahnbrechenden, innovativen Technologien mangelt es nicht. Doch umfassend zum Einsatz kommen sie bislang nur in besonders innovativen Unternehmen.

Nach der Einschätzung des globalen IT-Dienstleisters Dimension Data wird es auch weiterhin zu einer Flut disruptiver Entwicklungen kommen. Viele der Technologien, die heute als neu und disruptiv gelten, werden in nur wenigen Jahren zum technologischen Standard gehören. Unternehmen, die bislang die digitale Transformation zögerlich angehen, sollten deshalb schleunigst nachziehen. Sonst besteht die Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

In einer Studie wurde untersucht, welche Technologien 2019 an Bedeutung gewinnen werden. Dazu wurden die folgenden sieben Bereiche analysiert:

  • Kundenerlebnis,
  • IT-Sicherheit,
  • Digitales Geschäft,
  • Digitale Infrastruktur,
  • Digitaler Arbeitsplatz,
  • Zukunftstechnologien und
  • Services

Fünf Technologietrends, die Unternehmen 2019 beachten sollten

Dabei wurden jeweils fünf Technologie- und IT-Trends identifiziert, die Unternehmen und deren Geschäftsmodelle nachhaltig beeinflussen oder verändern könnten:

  1. Robotergesteuerte Prozessautomatisierung für ein neuartiges Kundenerlebnis,
  2. Fokus auf cloudbasierten Cybersicherheitsplattformen,
  3. End-to-End-Programmierbarkeit der Infrastruktur,
  4. Intelligentere und kundenspezifischere Anwendungen,
  5. Aufstieg des Datenwerts zur zentralen Größe.

1. Robotergesteuerte Prozessautomatisierung für ein neuartiges Kundenerlebnis

Dank des rasanten Wachstums von Technologien wie maschinellem Lernen, Künstlicher Intelligenz (KI) und künstlichen neuronalen Netzen können Unternehmen noch besser auf die Wünsche ihrer Kunden eingehen. Technologien in diesen Bereichen ermöglichen es, Szenarien zu kombinieren, die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Kunden noch besser zu verstehen und vorausschauende Entscheidungen in Echtzeit zu treffen.

2. Fokus auf cloudbasierten Cybersicherheitsplattformen

Die schwerwiegenden Schäden durch Cyberangriffe im Jahr 2018 werden cloudbasierten Sicherheitsanbietern einen Bedeutungszuwachs bescheren. Denn cloudbasierte Sicherheitssysteme, die auf offenen Programmierschnittstellen (API’s) basieren, ermöglichen es, neue Technologien schnell und einfach in Plattformen zu integrieren. So können Unternehmen mit der sich rapide entwickelnden Bedrohungslandschaft Schritt halten.

3. End-to-End-Programmierbarkeit der Infrastruktur

Unternehmen werden zunehmend mehrere Cloud-Plattformen abonnieren und verstärkt Software-as-a-Service (SaaS) einsetzen. Durch die Möglichkeit der passgenauen End-to-End-Programmierbarkeit können sie sich schnell an Veränderungen in der Unternehmenslandschaft anpassen und höhere Ansprüche an Anwendungen und Daten stellen.

4. Intelligentere und kundenspezifischere Anwendungen

Software-Lösungen sind in der Lage, Informationen über deren Nutzer zu erheben und immer effektiver zu verarbeiten. Demnächst wird es Anwendungen geben, die auf Basis dieser Daten automatisch Veränderungen an ihrer eigenen Funktionalität vornehmen und so das Nutzererlebnis verbessern. Dank künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen wird die Produktivität der Mitarbeiter weiter steigen.

5. Aufstieg des Datenwerts zur zentralen Größe

Bereits seit einigen Jahren gelten Daten als wichtigster Rohstoff im Zeitalter der digitalen Transformation. Im kommenden Jahr wird die Bedeutung von Daten noch weiter steigen. Durch sie und den darauf basierenden neuen Geschäftsmodellen lassen sich neue Einnahmequellen generieren.

Um den Wert der Daten zu heben, sind weitere Anstrengungen zur Sammlung, Anreicherung und Auswertung von Daten nötig. Auch die Informationsarchitekturen werden sich verändern. Die Optimierung des Datenmanagements wird deswegen in den nächsten Jahren ein wichtiger Bereich für Investitionen von Unternehmen werden.

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