Die Digitalisierung von Geschäfts-und Produktionsprozessen öffnet neuen Spielraum für Cyber-Attacken und Cyber-Kriminalität. Daher gewinnt das Thema IT-Sicherheit für Unternehmen eine immer höhere Bedeutung.

Aktuelle Trends, Studien und Research zur Digitalisierung

Die Digitalisierung erfasst unseren Alltag und die gesamte Wirtschaft ist davon betroffen. Die Geschäftsmodelle ganzer Branchen werden dadurch – teilweise dramatisch – verändert. Auch Banken und Sparkassen können sich diesem Trend nicht entziehen. Studien zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in diesem Bereich finden Sie im Bank Blog.
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Mit der Digitalisierung steigt die unternehmerische Verletzlichkeit durch Cyber-Attacken. Datendiebstahl, Spionage, Sabotage und Erpressung bedrohen alle Branchen, öff­entliche Einrichtungen und kritischen Infrastrukturen. IT-Sicherheitsvorfälle mit millionenfachen Identitätsdiebstählen zeigen, dass die Cyber-Angriffe auf IT-Infrastrukturen komplexer und professioneller werden. Diese Erkenntnis hat in den vergangenen zwei  Jahren zu einem massiven Umdenken bei Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung geführt. Doch immer noch treiben viele Organisationen die Digitalisierung ihrer Geschäfts-und Produktionsprozesse voran, ohne dabei dem Thema Cyber-Security ausreichende Aufmerksamkeit zu widmen.

Eine Analyse von Sopra Steria Consulting liefert Fakten, wie es um Strategien und Maßnahmen zur Abwehr von Cyber-Attacken bestellt ist und an welchen Stellen Nachholbedarf besteht. Für die Studie wurden mehr als 205 IT-Entscheider aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern aus den Branchen Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive, sonstiges Verarbeitendes Gewerbe, Telekommunikation und Medien, Öffentliche Verwaltung befragt.

Drei zentrale Ergebnisse zum Thema Cyber-Sicherheit

Die Unternehmen in Deutschland professionalisieren ihre Abwehr von Cyber-Attacken. Sechs von zehn Firmen haben eine fundierte IT-Sicherheitsstrategie, bei Großunternehmen sind es acht von zehn, die übrigen arbeiten an der Umsetzung. Ein Umdenken aus Sicht der IT-Entscheider ist vor allem in den Chefetagen zu erkennen. 38 Prozent sehen 2017 eine Verharmlosung der Gefahr von Cyberangriffen durch Vorstände und Geschäftsführer. 2015 bemängelte noch jeder zweite IT-Verantwortliche, dass die Risiken unterschätzt werden.

Die Untersuchung liefert folgende drei zentrale Erkenntnisse:

Digitale Sorglosigkeit ist Vergangenheit

Die Mehrheit der Unternehmen besitzt eine umfassende IT-Sicherheitsstrategie oder arbeitet gerade daran. Im Rückstand befindet sich vor allem der Mittelstand. Der harmlose Umgang in den Chefetagen bleibt ein Problem, befindet sich aber auf dem Rückzug.

Operative IT-Sicherheit funktioniert

Bei der Vernetzung mit Partnern und Lieferanten schützen sich Unternehmen durch vertraglich vereinbarte Mindestsicherheitsmaßnahmen. Awareness-Kampagnen bewahren Mitarbeiter vor Attacken in sozialen Netzwerken und ein Mobile Device Management übernimmt die Kontrolle mobiler Geräte. Was vielfach fehlt, ist eine Verzahnung der Einzelmaßnahmen.

Security first, aber nicht immer

Bei Einführung neuer Technologien müssen IT- und Sicherheitsrisiken vorab geklärt sein, sagen zwei von drei  IT-Chefs. Rund ein Drittel  der IT-Entscheider gibt neuen Technologien dagegen unverändert auch dann eine Chance, wenn noch nicht alle IT-Risiken bekannt sind.

Infografik Cyber-Security

Die folgende Infografik stellt die zentralen Erkenntnisse und Ansätze zur Verbesserung von Cyber-Security und IT-Sicherheit in Unternehmen anschaulich dar:

Die Infografik zeigt wichtige Ergebnisse der Studie im Hinblick auf eine Verbesserung der IT-Sicherheit

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