Banken in Deutschland arbeiten in sehr viel stärkerem Maße mit FinTech-Start-ups zusammen als bislang bekannt. Einer aktuellen Analyse zufolge gibt es mehr als 560 Partnerschaften zwischen klassischen Kreditinstituten und FinTechs.

Aktuelle Trends, Studien und Research zur Digitalsierung im Bereich Finanzdienstleistung

Der Trend zur Digitalisierung hat unseren Alltag und die Unternehmenswelt nachhaltig verändert. Banken und Sparkassen werden später als andere Branchen erfasst, aber nicht weniger heftig. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien zu diesem wichtigen Thema.

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Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hat die bestehenden Kooperationen zwischen FinTechs, klassischen Finanzdienstleistern und Technologie-Unternehmen recherchiert und analysiert. Als Basis der Analyse diente die Barkow Consulting FinTech Money Map, eine Datenbank für FinTech-Startups, FinTech-Venture Capital und FinTech-Kooperationen, deren Daten durch kontinuierliche Analyse und Auswertung relevanter Nachrichtenquellen und öffentlicher Datenbanken gewonnen werden.

Insgesamt wurden mehr als 850 Partnerschaften zwischen klassischen und neuartigen Finanzdienstleistern ermittelt, davon 562 zwischen FinTechs und Banken. Rechnet man die Kooperationen ein, die FinTechs untereinander und mit anderen Unternehmen als Banken und Versicherungen eingegangen sind, steigt die Gesamtzahl sogar auf 1.588 an.

Alle 17 Stunden eine neue FinTech-Kooperation

Im Jahr 2012 wurden erste Kooperationen zwischen etablierten Instituten und FinTechs bekannt. Seit 2014 hat sich die Zahl fast verzehnfacht. Im Jahr 2017 gab es – rein statistisch – alle 17 Stunden eine neue FinTech-Kooperation. Im Jahr 2018 sind es allein von Januar bis Juni schon 267 neue Bündnisse.

Allein die fünf kollaborationsfreudigsten Banken sind zusammen 200 FinTech-Kooperationen eingegangen. Besonders aktiv zeigen sich die Commerzbank mit 73 eingegangenen Kooperationen, die Deutsche Bank mit 58 und die DZ Bank mit 33.

Die etablierten Institute hätten demnach genauso wie die Startups erkannt, dass sie den größten Erfolg erzielen, wenn beide Seiten miteinander statt gegeneinander arbeiten.

Große Bandbreite an Kooperationen

Dabei reichen die Kooperationen durch alle Teilsegmente der Finanzbranche. So arbeiten die Banken vor allem mit Investment-FinTechs (in 87 Fällen), Finance-Startups (86), Online-ID-Spezialisten (63), Payment-FinTechs (48) und sogenannten API-FinTechs (41) zusammen – das sind junge Firmen, die Banken über die sogenannte digitale Schnittstelle mit anderen Anbietern von Finanzdienstleistungen verknüpfen.

Allerdings, so die Studie, komme es letztlich nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität der Zusammenarbeit an. Es wird sich demnach zeigen, ob die Bündnisse immer das halten, was sich die Parteien von ihnen versprechen. Beide Seiten bräuchten eine passgenaue Kooperationsstrategie.

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