Die weltweiten Investitionen in FinTech-Start-ups haben sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Vor allen einige Megadeals in Milliardenhöhe tragen die Entwicklung. Das Wachstum in der Breite hat nachgelassen.

Aktuelle Trends, Studien und Research zur Digitalsierung im Bereich Finanzdienstleistung

Der Trend zur Digitalisierung hat unseren Alltag und die Unternehmenswelt nachhaltig verändert. Banken und Sparkassen werden später als andere Branchen erfasst, aber nicht weniger heftig. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien zu diesem wichtigen Thema.

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Der FinTech-Trend ist nicht neu in der Bankenwelt, doch das Potential der Startups scheint immer noch nicht ausgereift zu sein. Das zeigt eine aktuelle Studie von KPMG, für die die weltweiten M&A-Deals und Finanzierungsrunden mit FinTechs für das Jahr 2018 ausgewertet wurden. Demnach hat das Jahr 2018 mit einem neuen Rekord für FinTech-Finanzierungen abgeschlossen. Allerdings zeigen sich deutliche regionale Unterschiede.

Die weltweiten Investitionen in Start-ups aus dem Finanzdienstleistungsbereich (FinTechs) haben sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr von 50,8 Mrd. US-Dollar auf 111,8 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt. Ursächlich hierfür waren zahlreiche Mega-Deals und Buyouts in Milliardenhöhe, allen voran das Blackstone-Investment in den Finanzmarktdaten-Anbieter Refinitiv (17 Milliarden Dollar), Ant Financials Einwerbung von 14 Milliarden Dollar Risikokapital sowie die 12,8 Milliarden Dollar-Akquisition von Worldpay durch Vantiv.

Die weltweiten Investitionen in FinTechs haben 2018 einen neuen Rekordstand erreicht.

Hohe FinTech-Investitionen in Europa – Deutschland schwach

Die FinTech-Investitionen in Europa verdreifachten sich gegenüber 2017 nahezu von 12,2 Milliarden auf 34,2 Milliarden US-Dollar. Neben Worldpay floss das meiste Geld in den Zahlungsdienstleister Nets (5,5 Milliarden), ETF Securities (3,5 Milliarden) und den Mobile Payment-Anbieter iZettle (2,2 Milliarden).

In Deutschland gingen die Investitionen hingegen deutlich zurück: Waren es 2017 bei 88 Deals noch 1,7 Milliarden US-Dollar, flossen im vergangenen Jahr bei 57 Deals nur noch 1 Milliarde US-Dollar.

Investoren scheinen hierzulande einen gewissen Sättigungsgrad im FinTech-Sektor zu sehen, vor allem im Zahlungsbereich. Sie sind deutlich wählerischer und konzentrieren sich auf Start-ups mit dem höchsten Umsatzpotenzial. Erfolgreiche Player können sich damit weiter vom Wettbewerb absetzen. Treiber dürften zum einen FinTechs sein, die ihr Geschäftsmodell skalieren und klassische Banken, die ihre eigenen strategischen Ziele schneller erreichen wollen.

Infografik: Top FinTech-Trends 2018

Die folgende Infografik gibt einen Überblick zu den wichtigsten weltweiten FinTech- Trends im Jahr 2018:

Überblick zu den wichtigsten weltweiten FinTech-Trends in 2018.

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