Distributed-Ledger-Technologien wie die Blockchain bieten für den internationalen Handel enormes Potential. Banken könnten die damit verbundene digitale Revolution entscheidend vorantreiben und sich damit hohe Zusatzerträge sichern.

Studien und Research zu Trends und Entwicklungen zum Einsatz von Technologie in der Finanzdienstleistung

Technologie ist nicht erst seit der Digitalisierung ein wichtiger Faktor für Finanzdienstleister. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten Trends und Entwicklungen.

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Blockchain-Technologien könnten eine neue Ära im Welthandel einläuten. Durch die Abwicklung und Bezahlung auf Blockchain-Plattformen könnte der Zeitaufwand für die Ausstellung und Verarbeitung sämtlicher mit einer Transaktion verbundener Dokumente von mehreren Tagen auf weniger als 24 Stunden verringert werden.

Nach einer Studie der internationalen Managementberatung Bain & Company und des Finanzinstituts HSBC könnte – dank Blockchain – das globale Handelsvolumen bis 2026 um rund 1,1 Billionen US-Dollar steigen.

Renaissance des Akkreditivs in digitaler Form

Blockchain-Technologien wie die Distributed-Ledger könnten zu einer Renaissance des Akkreditivs führen. Bei einem Akkreditiv verpflichtet sich eine Bank, nach Weisung ihres Kunden bei Vorlage bestimmter Dokumente dessen Lieferanten zu bezahlen. Dies minimiert das Risiko von Zahlungsausfällen für Exporteure.

Der Marktanteil dieser dokumentenbasierten Abwicklung von Handelsfinanzierungen ist vor allem aufgrund des hohen manuellen Aufwands seit den 1970er-Jahren von 50 Prozent auf zuletzt 15 Prozent gesunken.

In einer Blockchain haben alle Beteiligten jederzeit Zugriff auf sämtliche Informationen – seien es Käufer, Verkäufer, Logistikunternehmen, Behörden oder Banken. Das verkürzt Abwicklungs- und Entscheidungszeiten, senkt die Risiken und erhöht die Transparenz. Auch die Transaktionskosten – und damit die Finanzierung – lassen sich so optimieren.

Neue Ertragsquelle für Banken

Durch Nutzung der Blockchain ließe sich die Sicherheit eines Akkreditivs ohne die vergleichsweise hohen Kosten und Flut von Papierdokumenten realisieren. Das erleichtere es vor allem kleinen und mittleren Unternehmen, sich stärker am Welthandel zu beteiligen.

Den Banken würde sich damit eine attraktive Ertragsquelle eröffnen. Bis 2026 könnten die weltweiten Erträge in der dokumentenbasierten Handelsfinanzierung durch den Blockchain-Einsatz um rund zwei Milliarden US-Dollar steigen – und zwar zusätzlich zu den acht Milliarden US-Dollar, die ohne diese Technologie realisierbar sind.

Der Einsatz von Blockchain-Technologien bei der Handelsfinanzierung bietet zahlreiche Vorteile gegenüber dem traditionellen Vorgehen.

Um diese Potenziale zu nutzen, müssen sich Banken und andere Marktteilnehmer von ihren digitalen Insellösungen verabschieden. Bereits heute ist absehbar, dass sich für verschiedene Branchen eigenständige Netzwerke bilden werden. Sogenannte Superconnectors werden den netzwerkübergreifenden Informationsaustausch gewährleisten. Das können sowohl Banken sein als auch staatliche Institutionen oder andere von allen Beteiligten als vertrauenswürdig eingestufte Organisationen.

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