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7 wertvolle Finanztipps für junge Leute zum Berufsstart

Aktuell beginnt für viele junge Menschen der Start ins Berufsleben. Auszubildende beginnen mit einer Lehre ihre Berufsausbildung und Studenten steigen nach dem Examen in ein Unternehmen ein. Da Gilt es, Wichtiges rund um Geld und Finanzen zu beachten.

Finanztipps für Auszubildende zum Berufsstart

Wertvolle Finanztipps für Auszubildende zum Berufsstart.

Sieben Finanztipps für junge Leute

Der Bankenverband hat vor kurzem einige Finanztipps für junge Leute veröffentlicht, die im Folgenden etwas ergänzt wurden:

1. Eröffnung eines Girokontos

Mit Berufsbeginn stellt sich die Frage nach einem kostengünstigen Girokonto. Auszubildende können meist noch von einem Ausbildungskonto profitieren und müssen in der Regel keine Gebühren für die Kontoführung zahlen. Alle anderen sollten mehrere Angebote im Hinblick auf Leistungen und Gebühren vergleichen. Dabei sollte man nicht nur auf die monatlichen Fixkosten achten, sondern auch auf Posten wie den Dispozins, falls Sie mal in die roten Zahlen rutschen sollten. Auch eventuelle Kosten für girocard oder Kreditkarte und ähnliches können zu Buche schlagen.

2. Polster für finanzielle Notfälle

Das Auto gibt den Geist auf, oder Sie brauchen Geld, um die erste eigene Wohnung einzurichten. Auf planbare und auch unvorhergesehene Ausgaben sollten Sie vorbereitet sein. Ab dem ersten Lohn oder Gehalt sollte man daher anzufangen, eine eiserne Reserve zu bilden. Dafür eignen sich am besten Spar- oder Tagesgeldkonten. Dort gibt es zwar derzeit keine oder kaum noch Zinsen, wichtiger aber ist hier die schnelle Verfügbarkeit des Geldes

3. Absicherung von Risiken

Zur finanziellen Absicherung sind Versicherungen wichtig. Unerlässlich ist eine private Haftpflichtversicherung, die vor Schadensersatzansprüchen Dritter schützt. Prüfen sollte man vorher, ob hier eventuell noch die private Haftpflicht der Eltern greift. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann im Einzelfall sinnvoll sein. Hat man eine eigene Wohnung, empfiehlt sich eine Hausratversicherung.

4. Mit einem Riester-Vertrag vorsorgen

Gerade junge Menschen tun sich oft mit der Vorsorge fürs Alter schwer. Dabei kann man damit gar nicht früh genug anfangen für die Zeit nach der Rente ein finanzielles Polster aufzubauen. Ein Weg dazu ist die Riester-Rente. Wer jünger ist als 25, kann bei Vertragsabschluss einen einmaligen Bonus von 200 Euro erhalten. Da es zahlreiche Anbieter und verschiedene Varianten gibt, sollten Sie diese sorgfältig prüfen und vergleichen.

5. Extra-Geld mit vermögenswirksamen Leistungen

Wer vermögenswirksame Leistungen nicht nutzt, verschenkt bares Geld. Je nach Vertrag übernimmt der Chef einen Teil oder sogar die gesamte Sparrate von bis zu 40 Euro im Monat. Wie Sie das gesparte Geld am besten anlegen, besprechen Sie am besten mit Ihrem Bankberater. Langfristig besonders renditestark sind Fondssparpläne mit Aktien.

6. Nutzung betrieblicher Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente wird in Zukunft für immer weniger Menschen ausreichen, um im Alter den Lebensstandard zu halten.  Auch wenn es noch weit weg ist: Für die Rente vorsorgen kann man daher nicht früh genug. Dazu gehört auch eine betriebliche Altersvorsorge (bAV). Bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung können Sie per „Entgeltumwandlung“ für eine staatlich geförderte betriebliche Altersversorgung verwenden. Aktuell sind dies 2.976 Euro. Es gibt verschiedene Modelle der bAV – welches sich für Sie eignet, sollten Sie bei sich im Unternehmen erfragen.

7. Berufsausbildungsbeihilfe prüfen

Auszubildende können unter bestimmten Voraussetzungen eine Berufsausbildungsbeihilfe von der Bundesagentur für Arbeit erhalten. Sie umfasst einen Zuschuss für Fahrtkosten und Miete. Ob Azubis die Voraussetzungen erfüllen, hängt allerdings auch vom Einkommen der Eltern ab. Am besten vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei der Bundesagentur.

Finanzthemen zum Berufseinstieg

Die folgenden Videos des Bankenverbandes erläutern diese und weitere Finanzthemen, die beim Berufseinstieg wichtig sind:

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Über den Autor

Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Er ist Herausgeber von Der-Bank-Blog.de und hält Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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