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Darauf sollten Sie beim Bezahlen im und nach dem Urlaub achten!

Im Urlaub geben viele Menschen mehr Geld aus als gewöhnlich. Meistens gibt es dafür angenehme Gegenleistungen, doch manchmal erlebt man nach der Heimkehr böse Überraschungen. Diese können Sie aber vermeiden.

Wohin mit dem restlichen Urlaubsgeld?

Wohin mit dem restlichen Urlaubsgeld?

In fast allen Ländern der Erde kann man sich im Urlaub und auf Reisen schnell und bequem am Geldautomaten vor Ort mit Bargeld versorgen. Oft ist auch direktes bargeldloses Bezahlen möglich. Beides verleitet dazu, unterwegs mehr Geld auszugeben als zu Hause. Und nicht wenige verlieren dabei den Überblick.

Doch man sollte auf der Hut sein, nicht zu viel bezahlt zu haben. Dazu sollte man während der Reise und danach, einige Hinweise beachten, die der Bankenverband kürzlich veröffentlicht hat.

Prüfen Sie Ihre Konto- und Kreditkartenabrechnungen

Bereits während des Urlaubs sollten Sie bei Dingen, die Sie bargeldlos bezahlt haben, alle Abrechnungen und Quittungen sammeln, damit es zu Hause keine bösen Überraschungen gibt.

Ist man wieder zu Hause, sollte man auf jeden Fall seine Kontoauszüge bzw. Kontobewegungen sowie die Kreditkartenabrechnungen prüfen, um unberechtigte Abbuchungen zu erkennen. Das kann bequem im Onlinebanking oder über die Banking-App erledigt werden.

Findet man dabei unklare Umsätze sollte man schnell reagieren und unverzüglich die kontoführende Bank kontaktieren. Unberechtigten Lastschriftabbuchungen kann zum Beispiel innerhalb von sechs Wochen widersprochen werden. Diese werden dann einfach zurückgebucht.

Bei Kreditkartenabrechnungen ist das Aufbewahren der Belege aus dem Urlaubsland besonders wichtig. Denn – anders als bei einer Lastschrift – besteht bei der Kreditkartenabbuchung nicht die Möglichkeit, die Belastung einfach zu widerrufen. Bei Unstimmigkeiten sollte man sich sofort an die kartenausgebende Bank wenden.

Was tun mit ausländischem Bargeld?

Wenn Sie „unverbrauchtes“ Bargeld in anderen Währungen aus dem Urlaub mitbringen, können Sie zumindest die Scheine in Wechselstuben oder bei Banken und Sparkassen in Euro umtauschen.

Meist fallen jedoch Gebühren an, und die Wechselkurse sind oft ungünstig. Der Umtausch kann sich bei hohen Summen lohnen, nicht aber bei kleinen Beträgen. Münzen werden in der Regel überhaupt nicht zurückgetauscht.

Sie können das Geld aber bis zur nächsten Reise in das entsprechende Urlaubsland aufbewahren. Manche sammeln kleinere Beträge auch als Souvenir.

Allerdings schwanken in vielen Ländern die Wechselkurse, so dass die Reisekasse dann nicht mehr so viel wert ist wie heute.

Eine Alternative ist für manche, kleinere oder größere Restbestände zu spenden. An den meisten Flughäfen findet man Spendensäulen, in die man Münzen und Scheine aller Währungen einwerfen kann und so Hilfsorganisationen unterstützt, die mit diesen gespendeten Beträgen z.B. Bildungsprojekte finanzieren.

Das restliche Bargeld kann aber auch in die Spendensäulen in Geschäften und Banken eingeworfen oder zum Beispiel per Post an die Welthungerhilfe, UNICEF oder andere Organisationen geschickt werden.

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Über den Autor

Max Meier

Max Meier ist gelernter Bankkaufmann und schreibt regelmäßig für den Bank Blog Ratgeber über Themen für Kunden von Banken und Sparkassen.

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