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Der Kleinkredit – eines der beliebtesten Finanzprodukte in Deutschland

Bereits kleine Defekte können eine große Wirkung entfalten und die Aufnahme eines Kredites notwendig werden lassen. Der Kleinkredit macht seinem Namen alle Ehre und stellt bei fehlender Liquidität eine unkomplizierte Lösung dar. Doch was verbirgt sich hinter dieser Kreditart?

Der Kleinkredit ist für viele eine unkomplizierte Art der Geldbeschaffung

Der Kleinkredit macht seinem Namen alle Ehre und stellt bei fehlender Liquidität eine unkomplizierte Lösung dar.

Während nach den statistischen Erhebungen im Jahre 2006 noch rund 6,51 Millionen neue Kreditverträge im Konsumentenbereich abgeschlossen wurden, konnte im Jahr 2019 ein Zuwachs auf 7,23 Millionen registriert werden. Gleichwohl häufig teurere Güter, wie zum Beispiel Fahrzeuge, finanziert werden, stellt der Kleinkredit einer der am häufigsten in Anspruch genommenen Kreditprodukte dar. Bei dem Abschluss eines solchen Kreditvertrages sollten bestimmte Faktoren berücksichtigt werden, um von besseren Konditionen und einer schnelleren Auszahlung profitieren zu können.

Die Charakteristika eines Kleinkredites

Unter einem Kleinkredit wird ein niedriges Darlehen mit einer Kreditsumme zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro verstanden. Der Auszahlungsbetrag wird oftmals für Haushaltsgeräte oder Mobiliar verwendet, weshalb diese Kreditform umgangssprachlich auch als Hausfrauenkredit bezeichnet wird. Eine Laufzeit von 12 Monaten ist für den Kleinkredit charakteristisch. Sobald die Kreditsumme unter 1.000 € liegt und die Laufzeit zwischen 6 und 36 Monatsraten variiert, handelt es sich um einen sogenannten Minikredit. Sowohl Kleinkredit als auch Minikredit sind der Hauptgruppe der Ratenkredite zuzuordnen. Der Ratenkredit, und damit der Kleinkredit, kann nicht mit einem Ratenkauf gleichgestellt werden. Während ein Ratenkredit in der Regel durch eine Bank ermöglicht wird und eine Bonitätsprüfung voraussetzt, wird der Ratenkauf regelmäßig von einem Händler finanziert und ohne eine Überprüfung der Zahlungsfähigkeit des Verbrauchers gewährt. Bei dem Ratenkauf bedient sich der Händler zwar oftmals bestimmter Finanzdienstleister, doch entsteht hierdurch für den Verbraucher auf indirektem Wege eine Bindung, die im Regelfall mit höheren Zinsen verbunden ist. Im Gegensatz dazu ermöglichen der Vergleiche im Internet von besseren Zinskonditionen zu profitieren und zudem eine bewusste Auswahl zu treffen.


Die Vorteile eines Kleinkredits im Überblick

Aufgrund der Betragshöhe werden Kreditanfragen in einem geringeren Umfang geprüft. Die Einbringung von Sicherheiten ist im Regelfall entbehrlich und keine Voraussetzung für den Erhalt der Kreditsumme. Da ein Kleinkredit voll digital vergeben werden kann, werden die Gelder häufig binnen 24 Stunden zur Verfügung gestellt, sodass eine beabsichtigte Anschaffung zeitnah erfolgen kann. Sobald eine Vergleichsplattform genutzt wird, können mit einer Anfrage die Angebote verschiedener Banken, die unter anderem zu den 50 Kreditinstituten mit der höchsten Reputation zählen, miteinander verglichen werden. Auf diesem Wege ist gewährleistet, dass stets die besten Konditionen in Anspruch genommen werden. In der Regel kann bei einem Kleinkredit die ausgezahlte Summe frei verwendet werden. Dies erweitert den individuellen Handlungsspielraum, sodass eine Kreditsumme zeitgleich der Anschaffung eines bestimmten Gutes und dem Ausgleich eines kostenintensiven Dispositionskredites dienen kann. Eine derartige Flexibilität ist bei einem Ratenkauf nicht gegeben.

Die Legitimationsverfahren bei einem Kleinkredit

Aufgrund der digitalen Ausgestaltung von Kleinkrediten ist nicht zwingend das persönliche Aufsuchen einer Bank erforderlich. Die Legitimation dem Kreditinstitut gegenüber erfolgt entweder über das PostIdent- oder das VideoIdent-Verfahren. Bei dem PostIdent-Verfahren erfolgt die Autorisierung über eine Postfiliale. Im Rahmen eines persönlichen Gespräches weist sich der Kreditnehmer mit einem Personalausweis oder Reisepass aus und leistet abschließend eine bestätigende Unterschrift. Das VideoIdent-Verfahren stellt das schnellere Verfahren dar, das häufig auch am Wochenende in Anspruch genommen werden kann. Neben einem Endgerät mit Kamera sowie einer stabilen Internetverbindung wird auch hier ein gültiges Ausweisdokument benötigt. Die Autorisierung erfolgt im Rahmen einer Videoschaltung, bei der von dem Kreditnehmer der Personalausweis oder Reisepass für eine Identitätsprüfung in die Kamera gehalten wird. Ein Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion ist weder bei dem PostIdent-Verfahren noch bei dem VideoIdent-Verfahren erforderlich.

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Über den Autor

Max Meier

Max Meier ist gelernter Bankkaufmann und schreibt regelmäßig für den Bank Blog Ratgeber über Themen für Kunden von Banken und Sparkassen.

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