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Datenschutz im Internet: Das sollten Sie wissen

Kreditkartennummer, Name oder Wohnadresse – bei vielen Aktivitäten im Internet werden sensible Daten abgefragt. Umso wichtiger ist es, die eigenen Daten so gut wie möglich zu schützen. Dazu reichen bereits ein paar einfache Maßnahmen.

Der Schutz persönlicher Daten im Internet ist wichtig

Der Schutz personenbezogener Daten im Internet wird immer wichtiger.

Durch die globale Vernetzung über das Internet und technische Errungenschaften wie Laptop und Smartphone nutzen immer mehr Menschen das World Wide Web. Sei es für das Onlinebanking, zum Einkaufen im Netz oder für den Austausch auf sozialen Medien. Der anfängliche Informationsfluss entwickelt sich dabei immer mehr zur Datenflut. Und das nicht selten in Form von sensiblen personenbezogenen Daten.

Der Schutz personenbezogener Daten

Name, Alter oder politische Einstellung – diese Angaben zählen zu den personenbezogenen Daten. Darunter versteht man Informationen, die sich auf eine natürliche Person beziehen. Spricht man vom Datenschutz, ist die Bewahrung dieser Daten vor Missbrauch gemeint. Es handelt sich also um den Schutz einer bestimmten Art von Daten.


Nicht zu verwechseln ist dieser Begriff mit der Datensicherheit. Diese bezeichnet den Schutz von Daten im Allgemeinen. Dabei geht es vor allem um technische und organisatorische Maßnahmen, die zu diesem Zweck ergriffen werden. Also beispielsweise die Verschlüsselung von Daten oder die Verwendung von sicheren E-Mail-Diensten.

Datenschutz im World Wide Web

Egal ob bewusst oder unbewusst: Wir alle hinterlassen Spuren im Netz. Bei vielen Aktivitäten ist es heute notwendig, persönliche Daten bekannt zu geben. So werden Sie beim Einkaufen im Netz in der Regel nach Ihrem Namen, der Wohnadresse und Kreditkartennummer gefragt. Aber auch Suchmaschinen wie Google sammeln Daten. Dabei geht es vor allem um Standortdaten sowie Angaben zum Suchverhalten der Nutzer*innen.

Als Reaktion auf diese Datenflut und um den Missbrauch persönlicher Daten zu vermeiden, wurde 2018 die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erlassen. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Gesetzen zur Verarbeitung personenbezogener Daten. Diese gelten online sowie offline.

Neben dem europäischen Regelwerk gilt in Deutschland zusätzlich das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Dieses beinhaltet ebenfalls Vorgaben zur Erhebung, Speicherung, Verarbeitung sowie Weitergabe von Daten und kann als eine Art Ergänzung der DSGVO betrachtet werden.

So schützen Sie Ihre persönlichen Daten

Trotz steigendem Bewusstsein für die Wichtigkeit von Datenschutz im Internet und entsprechender Gesetze stellt sich die Frage: Wie sicher sind meine Daten im Netz wirklich?

Die Antwort: Wenn Sie das Internet regelmäßig nutzen, sind Ihre Daten immer einem gewissen Risiko ausgesetzt. Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es leider nicht. Allerdings können Sie mit ein paar einfachen Maßnahmen auch selbst dazu beitragen, Ihre personenbezogenen Daten bestmöglich zu schützen.

Achten Sie auf eine verschlüsselte Verbindung

Besonders wenn Sie einen Onlinekauf tätigen oder Ihre Kontodaten irgendwo bekannt geben, sollten Sie auf eine sichere SSL-Verschlüsselung achten. SSL steht für Secure Sockets Layer. Diese Technologie stellt sicher, dass Ihre sensiblen Daten nicht in falsche Hände geraten. Wie erkennt man nun eine Webseite mit SSL-Verschlüsselung? Ein Hinweis ist die URL, welche mit „https://“ anstelle von „http://“ beginnt. Zudem wird in der URL-Leiste ein kleines Schloss-Symbol angezeigt.

Weitere Infos zum Thema SSL-Verschlüsselung finden Sie auf hoststar.at.

Erstellen Sie sichere Passwörter

Eigener Name oder Geburtsdatum sind ein absolutes Tabu, wenn es um sichere Passwörter geht. Stattdessen sollten Sie ein Kennwort wählen, das mindestens 8 Zeichen lang ist und Klein- und Großbuchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen enthält. Achten Sie zudem darauf, Ihr Passwort in regelmäßigen Abständen zu ändern. Und am allerwichtigsten: Verwahren Sie Ihr Kennwort an einem sicheren Ort.

Nutzen Sie eine sichere Internetverbindung

Gerade an öffentlichen Orten ist die Internetverbindung nicht immer sicher. Sie sollten deshalb davon absehen, Onlinebanking, vertrauliche E-Mails oder auch Onlinekäufe mit öffentlichem WLAN zu tätigen. Da keine Authentifizierung für die Netzwerkverbindung erforderlich ist, können sensible Daten leichter von Hackern abgefangen werden.

Loggen Sie sich aus Ihrem Benutzerkonto aus

Um anderen Personen keinen Zugang auf Ihre persönlichen Daten zu gewähren, sollten Sie sich am Ende jeder Session immer aus dem jeweiligen Benutzerkonto ausloggen. Das gilt ganz besonders, wenn Sie sich an Orten mit öffentlichem WLAN aufhalten. Die meisten Banking-Portale haben zu diesem Zweck auch einen automatischen Logout eingerichtet, der nach einem bestimmten Zeitlimit ausgeführt wird.

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Über den Autor

Max Meier

Max Meier ist gelernter Bankkaufmann und schreibt regelmäßig für den Bank Blog Ratgeber über Themen für Kunden von Banken und Sparkassen.

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