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Geld anlegen in 2021 – diese Rolle spielen Kryptowährungen

Die richtige finanzielle Vorsorge ist wichtig. Insbesondere jüngere Generationen müssen sich mit der Geldanlage und dem Vermögensausbau befassen. Neben festverzinslichen Anlagen, Aktien oder Immobilien spielen Kryptowährungen eine immer wichtigere Rolle bei der Anlageentscheidung.

Bitcoin ist die bekannteste Kryptowährung

Bitcoin ist die bekannteste Kryptowährung und konnte zuletzt im Kurs wieder kräftig zulegen.

Wer ein Vermögen aufbauen möchte, muss auch im kommenden Jahr einige Grundsätze beachten. Insbesondere in Zeiten der Nullzinspolitik ist ein fundiertes Finanzwissen schlicht und ergreifend unverzichtbar. Anleger, die sich allerdings an die Grundzüge der Geldanlage halten und einen Anteil Ihres Vermögens in Vermögenswerte investieren, dürften sich langfristig über gute Renditen freuen.

Doch während Aktien und Immobilien trotz der aktuellen Wirtschaftskrise zu Höchstkursen notieren sollten Anleger auch neue Asset-Klassen wie Kryptowährungen in der Anlageentscheidung berücksichtigen. Insbesondere das Jahr 2020 zeigte, dass dezentrale Ansätze im Finanzwesen einen gewissen Charme haben können. So hat Decentralized Finance (DeFi) einen regelrechten Hype erlebt. Mit DeFi können Anleger auch in Niedrigzinsphasen interessante Renditen erwirtschaften.


Hype um Bitcoin rückt Kryptowährungen in den Fokus

Doch bevor wir darauf eingehen, ob Anleger für eine bessere Diversifikation im Portfolio auch Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum kaufen sollten – hier geht es zur großen Kaufanleitung bei Blockchainwelt –, wollen wir einen kurzen Blick auf die Marktentwicklung  der letzten Monate werfen.

Noch im März, inmitten des Corona-Crashs gaben die meisten Digitalwährungen um mehr als 50 Prozent im Wert nach. So notierte etwa Bitcoin (BTC), die führende Kryptowährung, zwischenzeitig zu einem Kurs von weniger als 4.000 US-Dollar. Aktuell befindet sich BTC auf dem besten Wege, den ehemaligen Rekord von knappen 20.000 US-Dollar abzulösen.

Doch auch neben Bitcoin gibt es zahlreiche interessante Projekte, die einen wirklichen Anwendungsfall für die Wirtschaft bieten. Bitcoin gilt im Allgemeinen eher als Wertaufbewahrungsmittel und wird in der Krypto-Branche als digitales Gold bezeichnet. Im Whitepaper wurde Bitcoin als Gegenentwurf zum klassischen Finanzwesen definiert.

Dahingegen ist Ethereum die Blockchain, die für ihre programmierbaren Verträge bekannt ist. So können Anwender ganze Geschäftsprozesse mithilfe von Blockchain-Anwendungen automatisieren. Chainlink, ein weiteres Blockchain-Protokoll, ermöglicht den Import von Daten aus etablierten Systemen in die Blockchain. So können auch große und etablierte Unternehmen vom Potential der Smart Contracts profitieren.

Kryptowährungen als Beteiligung an einem Zukunftstrend

Im Grunde lassen sich die Anwendungsfälle von Blockchain-Anwendungen mit den Geschäftsmodellen von Startups vergleichen. Dementsprechend bedeutet ein Investment in eine Kryptowährung, die native Zahlungs- oder Governance-Einheit einer Blockchain, auch, dass ein Anleger auf das dahinterstehende Geschäftsmodell vertraut.

Aufgrund der niedrigen Bewertung bei einem vergleichsweise hohen Potential unterliegen die Kryptowährungen auch einer gewissen Schwankung. Renditen von mehr als 100 Prozent im Jahr sind möglich – zeitgleich kann das Investment jedoch den kompletten Wert verlieren. Hier empfiehlt sich eine breite Streuung über mehrere Projekte, um das persönliche Risiko zu minimieren.

Außerdem ist eine Übergewichtung von Kryptowährungen als Anlageklasse nicht zu empfehlen. Vielmehr sollten Anleger weiterhin den langfristigen Vermögensaufbau und nicht die maximale Rendite innerhalb kürzester Zeit fokussieren. Zudem sollten Anleger auch etwas Zeit mitbringen. Die Blockchain-Technologie als solche befindet sich noch immer in den Kinderschuhen. Dementsprechend kann es einige Jahre dauern, bis zahlreiche Unternehmen diese Lösung adaptieren und breitflächig verwenden.

Fazit: Kryptowährungen und Vermögensaufbau sind keine Gegensätze

Wer in Kryptowährungen nur eine kurzfristige Spekulation sieht, sollte sich etwas genauer mit dem Thema auseinandersetzen. Zu einem fundierten Finanzwissen gehört auch eine kritische Analyse mehrere Investmentansätze. Natürlich gibt es zahlreiche Anleger, die in Kryptowährungen ein Mittel zum schnellen Reichtum sehen.

Eine geringe Gewichtung von Kryptowährungen im Portfolio steigert das eigene Renditepotential und reduziert das Risiko eines Totalausfalls. Dementsprechend ist eine genauere Analyse von Kryptowährungen und Blockchain-Projekten im Jahr 2021 aus objektiven Gesichtspunkten nicht die schlechteste Anlageentscheidung.

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Über den Autor

Max Meier

Max Meier ist gelernter Bankkaufmann und schreibt regelmäßig für den Bank Blog Ratgeber über Themen für Kunden von Banken und Sparkassen.

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