Der Bank Blog - Feed https://www.der-bank-blog.de Trends und Strategien in der Finanzdienstleistung Tue, 26 Jan 2021 07:52:53 +0000 de-DE hourly 1 Sieben Zutaten für eine erfolgreiche Digitalstrategie - Benchmarking quantifiziert die Vorteile der Digitalisierung https://www.der-bank-blog.de/sieben-zutaten-digitalstrategie/strategie/37671009/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Tue, 26 Jan 2021 04:25:22 +0000 Dr. Dirk Vater https://www.der-bank-blog.de/?p=37671009 Digitalisierung ist wichtig für die Zukunftssicherung von Banken. Ein aktuelles Benchmarking europäischer Retail-Banken zeigt jedoch erheblichen Nachholbedarf bei Instituten aus dem deutschsprachigen Raum. Mit der richtigen Strategie können sie aufholen.

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Digitalisierung ist wichtig für die Zukunftssicherung von Banken. Ein aktuelles Benchmarking europäischer Retail-Banken zeigt jedoch erheblichen Nachholbedarf bei Instituten aus dem deutschsprachigen Raum. Mit der richtigen Strategie können sie aufholen.

Erfolgreiche Digitalisierung im Banking hat sieben Voraussetzungen

Für eine erfolgreiche Digitalisierung sind sieben Dimensionen zu beachten.

Digitale Vorreiter im Retail-Banking haben loyalere Kunden und erzielen eine höhere Rendite. Diese Ergebnisse des aktuellen Bain-Benchmarkings von 50 führenden Retail-Banken in Europa und dem Mittleren Osten, darunter zehn aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, unterstreichen einmal mehr die enorme Bedeutung einer zielgerichteten Digitalisierung für die Zukunft von Kreditinstituten. Und der Lockdown im Zuge der Corona-Pandemie 2020 sowie die fortwährenden Kontaktbeschränkungen beschleunigen den Trend hin zu einem digitalen Bankbetrieb weiter.

Im Rahmen des Benchmarkings wurde anhand von 150 Kriterien ermittelt, wie weit die Digitalisierung der einzelnen Kreditinstitute fortgeschritten ist. Es beinhaltet sowohl die (interne) Bank- als auch die (externe) Kundensicht und basiert unter anderem auf Befragungen bei Kreditinstituten sowie Analysen digitaler Kanäle. Das Ergebnis ernüchtert – zumindest was die beteiligten Anbieter in der DACH-Region angeht. Mehrere Schweizer Häuser müssen sich mit hinteren Rängen begnügen. Und keiner Bank aus dem deutschsprachigen Raum gelingt der Sprung in die Spitzengruppe.

Vergleich des Digitalisierungsgrads internaler Banken

Ein Vergleich des Digitalisierungsgrads internaler Banken.

Digitale Vorreiter haben loyalere Kunden

Eine Gegenüberstellung der Spitzengruppe mit anderen Banken erlaubt, die sich daraus ergebenden Vorteile zu quantifizieren. So liegt die mit dem Net Promoter ScoreSM (NPS®) messbare Kundenloyalität bei den digitalen Vorreitern in Reihen den traditionellen Banken mit 21 Prozent signifikant über der des Wettbewerbs. Zugleich erzielen die Top 10 der klassischen Institute mit 8,7 Prozent eine im Schnitt um 2,5 Prozentpunkte höhere Eigenkapitalrendite als die Konkurrenz. Und eine um 12 Prozentpunkte geringere Cost-Income-Ratio von 58 Prozent begünstigt zudem die Profitabilität.

Sieben Dimensionen einer erfolgreichen Digitalstrategie

Doch wie können auch andere Kreditinstitute die Loyalität ihrer Kunden – und ihrer Belegschaft – vertiefen und parallel dazu ihre Rentabilität steigern? Diese Frage lässt sich anhand der sieben Dimensionen einer erfolgreichen Digitalstrategie beantworten.

  1. Vision und Ziele,
  2. Produktportfolio,
  3. Kundenerlebnis,
  4. Integrierte Kanäle,
  5. Kundenloyalitätssystem,
  6. Betriebsmodell,
  7. Technologie und Daten.

1. Vision und Ziele: Klares Abheben vom Wettbewerb

Alle analysierten Banken investieren seit Jahren in digitale Technologien. Doch nur die wenigsten ernten bislang die Früchte ihrer Bemühungen im erhofften Umfang. Die Besten zeichnet unter anderem eine klare, stringent verfolgte Vision aus. Um diese umzusetzen, fahren sie in der Regel zweigleisig. Einerseits digitalisieren sie ihr bestehendes Geschäft und erweitern es laufend um digitale Innovationen, seien es Produkte, Services oder Prozesse. Andererseits bauen sie neue Geschäftsmodelle auch abseits ihres Kerngeschäfts auf und begegnen so frühzeitig Angriffen von Disruptoren.

2. Produktportfolio: Einfach und modular

Digitale Vorreiter setzen entweder auf ein einfaches, standardisiertes Produktportfolio oder auf ein breiteres, modular auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden ausgerichtetes Leistungsspektrum. Um ihrer Klientel die Orientierung zu erleichtern, schnüren sie klar definierte Pakete oder ermitteln wie beispielsweise die Société Générale mithilfe von fünf einfachen Fragen die individuellen Anforderungen und empfehlen auf dieser Basis die passenden Produkte.

3. Kundenerlebnis: Hoher Digitalisierungsgrad zahlt sich aus

Die führenden Banken digitalisieren mittlerweile systematisch sämtliche Erlebnisse entlang der Kundenreise und bewegen sich so in Richtung Ende-zu-Ende-Automatisierung. Je höher der Digitalisierungsgrad ist, desto größer ist der digitale Vertriebserfolg. Haben Kreditinstitute mehr als 80 Prozent ihrer Angebote digitalisiert, laufen nahezu drei Viertel der Verkäufe über digitale Kanäle. Sind es nur 40 bis 60 Prozent, kommen diese Kanäle lediglich auf einen Anteil von 41 Prozent.

4. Integrierte Kanäle: Alle Zugangswege werden digital

Branchenweit bleibt der reibungslose Wechsel von Kanal zu Kanal ein Schwachpunkt. Die Vorreiter digitalisieren daher sämtliche Zugangswege mit hohem Tempo. Sie bieten etwa Geräte mit Test-App sowie intelligente Automaten unter anderem mit Überweisungsfunktion in ihren Filialen. Zudem unterstützen sie ihre Kontaktcenter mit digitalen Tools wie Videoberatung oder automatisierten Saldoabfragen. Zugleich forcieren sie die Migration von Kunden in die digitale Welt – zunächst mit sanften Methoden wie Werbekampagnen, dann aber auch mit härteren Maßnahmen, beispielsweise mit höheren Preisen für Filialdienstleistungen. Die konkreten Maßnahmen sind dabei je nach Bankprofil individuell abzuwägen.

5. Kundenloyalitätssystem: Jedes Feedback zählt

Führende Institute erfassen umfänglich die Zufriedenheit ihrer Kunden. Das reicht bis hin zur Ebene einzelner Interaktionen und Touchpoints. Zugleich werten sie die Ergebnisse mindestens einmal wöchentlich aus und nutzen das Feedback für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Dabei werden zum einen Probleme einzelner Kunden identifiziert und behoben, zum anderen strukturelle Verbesserungsmöglichkeiten erkannt und entsprechende Lösungen implementiert. Hierfür beschäftigt beispielsweise die Garanti BBVA in der Türkei eine eigene Abteilung. Sie lässt ihre kundennahen Prozesse zudem monatlich von einem speziellen Team überprüfen, sodass auftretende Mängel rasch erkannt und beseitigt werden können.

6. Betriebsmodell: Eine neue Organisation für eine neue Ära gestalten

Ein moderner Bankbetrieb geht konsequent gegen Silodenken vor und orientiert sich umfassend an den Kundenbedürfnissen. Abteilungsübergreifende agile Teams sind hierfür unentbehrlich. Zu den Pionieren auf diesem Gebiet zählt die inzwischen nach Kundenreisen organisierte britische NatWest. Damit dieser Wandel funktioniert, ist zusätzliches Personal mit spezieller Expertise in puncto Digitalisierung unabdingbar. Benötigt werden aber auch allseits gefragte Spezialisten für veraltete IT-Systeme. Mehr als zwei Drittel der Benchmarkingteilnehmer sehen hier Handlungsbedarf.

7. Technologie und Daten: Die Zukunft ist agil

Alle am Benchmarking beteiligten Institute nutzen mittlerweile agile Methoden. Doch lediglich ein Fünftel wendet diese bei sämtlichen Digitalisierungsprojekten an. Defizite gibt es vielerorts auch bei der Datennutzung. Pioniere fassen alle Informationen in einem zentralen Data Lake zusammen, profitieren von den sich daraus ergebenden Vorteilen und vergrößern so ihren Vorsprung.

Der Weg ist das Ziel

Das Benchmarking zeigt, was eine erfolgreiche Digitalisierung ausmacht. Die besten Banken haben eine klare Vision. Sie erschließen neue Geschäftsfelder, straffen zugleich ihr bestehendes Portfolio und passen es an die Bedürfnisse der Kunden an. Sie erfassen systematisch das Feedback ihrer Klientel und nutzen es konsequent. Mit dem Einsatz agiler Methoden verringern sie ihre Time-to-Market-Zeiten und erhöhen ihre Flexibilität. Im Ergebnis entsteht eine Bank, die Kunden wie Mitarbeiter begeistert und dabei eine attraktive Rendite erwirtschaftet.


Dr. Jens Engelhardt - Partner, Bain & Company

Dr. Jens Engelhardt

Dr. Jens Engelhardt ist Koautor des Beitrags. Er ist Partner bei Bain & Company in Zürich und Mitglied der Praxisgruppen Kundenstrategie & Marketing sowie Banking. Er hat in Singapur, Los Angeles und St. Gallen studiert, wo er seinen Masterabschluss in Finanz- und Rechnungswesen gemacht hat. Außerdem hält er einen Doktortitel der Universität Basel.

 

 

Patrick Blaser - Senior Manager, Bain & Company

Patrick Blaser

Patrick Blaser ist Koautor des Beitrags. Er ist Senior Manager bei Bain & Company in Zürich und Mitglied der Praxisgruppe Banking. Er Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen studiert.

 

 

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Flexshore: Eine neue Art, erstklassige Ergebnisse zu erzielen - Nearshore- und Offshore-Risiken minimieren https://www.der-bank-blog.de/flexshore-outsourcing/strategie/37670771/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Tue, 26 Jan 2021 04:20:41 +0000 Christian Schultz https://www.der-bank-blog.de/?p=37670771 Die Abwägung von Kosten und Eigenanteil an einem Projekt kann schwierig sein. Nearshoring und Offshoring-Modelle wurden in der Vergangenheit dazu verwendet, um die Balance zu schaffen, dies aber nicht ohne Risiko. Flexshore bietet einen dritten Weg.

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Die Abwägung von Kosten und Eigenanteil an einem Projekt kann schwierig sein. Nearshoring und Offshoring-Modelle wurden in der Vergangenheit dazu verwendet, um die Balance zu schaffen, dies aber nicht ohne Risiko. Flexshore bietet einen dritten Weg.

Nearshore, Offshore und Flexshore sind Alternativen für das Outsourcing

Alternativen für das Outsourcing: Nearshore, Offshore und Flexshore.

In der Finanzbranche entscheiden sich viele Banken für das Outsourcing im IT-Umfeld. Dies kann der Fall sein, um die Projektkosten zu senken oder weil dem Kunden in seiner lokalen Umgebung Ressourcen fehlen. Offshoring und Nearshoring sind zwei Möglichkeiten, wie eine Bank Outsourcing-Projekte abwickeln kann. Offshoring kann die Kosten erheblich senken, indem die Aufgaben in weit entfernte Regionen ausgelagert werden. Das Nearshoring bietet einen zusätzlichen Vorteil, indem es dafür sorgt, dass diese Aktivitäten näher am Hauptstandort der Organisation durchgeführt werden.

Aber gibt es einen dritten Weg, einen, der die Kosten senkt und gleichzeitig die Risiken großer kultureller, rechtlicher und zeitlicher Unterschiede zwischen den Teams minimiert? Die einfache Antwort lautet ja! Flexshore, die logische Weiterentwicklung des Nearshorings; Steigerung der Effizienz, ohne Kompromisse bei der Qualität der Ergebnisse einzugehen. Aber warum ist dieser dritte Weg für Finanzinstitute sinnvoll? Was bringt er mit sich, und kann er wirklich bessere Ergebnisse für Banken liefern?

Das Offshore/Nearshore Dilemma

Offshoring und Nearshoring bringen ihre eigenen, praktischen Probleme mit sich. Es gibt jedoch ein umfassenderes und grundlegenderes Problem, das sich aus diesen Modellen ergibt, insbesondere im Bereich der Finanzdienstleistungen.

Die zunehmende Konzentration auf die Kerngeschäftsaktivitäten hat Nebenwirkungen. Dies macht sich insbesondere bei den technischen Fähigkeiten innerhalb der Finanzinstitute bemerkbar, was sich erheblich auf deren Innovationsfähigkeit auswirkt. Diese kurzsichtige und zunehmend historische Sichtweise bei der Organisation von Projekten hat insbesondere Banken in eine Art Zwickmühle gebracht. Wie können sie zu den agileren Mitbewerbern mit ihrem „Digital First“ Fokus aufschließen und gleichzeitig ihren Geschäftsmodellen treu bleiben? Und wie können sie die Projektkosten niedrig halten, wenn die Marktkräfte sie zwingen, sich anzupassen und sich mit der Zeit zu verändern?

Die Art dieser Fragen legt nahe, dass eine Kompromisslösung erforderlich ist. Eine Lösung, die sofort dem Aufstieg der Innovation als Indikator für den Erfolg von Finanzinstitutionen gerecht wird, aber gleichzeitig Effizienzgewinne bei der Arbeit an innovativen Entwicklungsprojekten schafft und aufrechterhält, um negative finanzielle Auswirkungen zu verringern. Ein Flexshore-Modell kann hier möglicherweise Antworten liefern.

Flexshore – Die vier Säulen

Das Flexshore-Modell basiert auf vier Säulen, von denen jede ihre Rolle bei der Lösung einiger der Hauptprobleme bei Offshore- und Nearshoring-Aktivitäten spielt:

  1. Prozesskompetenz,
  2. Einbeziehung des Kunden,
  3. Agiler Ansatz sowie
  4. Verständnis für Partnerschaften.

1. Prozesskompetenz

In einer Branche wie der Finanzbranche ist Prozesskompetenz von entscheidender Bedeutung. Ein mangelndes Bewusstsein dafür, wie Prozesse im Finanzsektor ablaufen, und ein Vergessen der vielen kulturellen und insbesondere der regulatorischen Hürden, über die Unternehmen in diesem Bereich springen müssen, wird mit Sicherheit zum Scheitern eines Projekts führen. Flexshore legt daher einen hohen Wert auf Fachwissen, sowohl bezüglich der Methoden aber insbesondere auch in Bezug auf Prozesse und Regulatorik. Spezifische Kundenanforderungen müssen vollständig erfasst werden, und alle wichtigen Projektinformationen müssen in eine technische Sprache übersetzt werden, die von den Entwicklungsteams leicht verstanden und umgesetzt werden kann.

2. Einbeziehung des Kunden

Die Beziehung zwischen dem Team des Partners und dem Kunden muss agil sein. Durch die Einbeziehung des Kunden während jeder Phase des Projektes können eine kontinuierliche Abstimmung und ein kontinuierliches Kundenfeedback gewährleistet werden, indem eine dynamische Entwicklung als Reaktion auf seine Anforderungen gefördert wird.

3. Agiler Ansatz

Durch einen agilen Ansatz fallen Skalierbarkeit und Flexibilität, das dritte Merkmal, ganz natürlich ins Gewicht. Der Kontakt des Partners mit dem Kunden trägt dazu bei, dass Größe und Fähigkeiten des Teams auf die Projektanforderungen zugeschnitten werden können.

4. Verständnis für Partnerschaften

Schließlich sollte ein klares Verständnis für die Partnerschaft zwischen dem Kunden und den Flexshore-Teams geschaffen werden. Traditionelle Partnerschaftsmodelle innerhalb des Offshoring und Nearshoring neigen dazu, Kommunikationsbarrieren einzuführen, die zu einer ineffizienten Entscheidungsfindung führen. Eine Flexshore-Partnerschaft macht sich die Vor-Ort-Präsenz des Partnerteams zunutze, die es ihm ermöglicht, den Kunden und seine Arbeitsweisen zu leben.

Flexshore in der Praxis

Flexshore bietet Finanzinstitutionen die Möglichkeit, ihre Organisationsstrukturen umzugestalten. In der Praxis beruht dies zu einem großen Teil auf einem ausgeprägten kunden- und kundenorientierten Fokus. Mit anderen Worten: Wie kann der Kunde seinen Entwicklungsprozess so umstrukturieren, dass interne Effizienz geschaffen und seinen Endkunden eine bessere Benutzererfahrung geboten wird?

Zum Beispiel hat eine große europäische Bankengruppe ihre Organisationsstruktur auf die Agile Methodik umgestellt, was wiederum zu greifbaren Geschäftsergebnissen führte. Bei 37% der Projekte konnte die Zeit bis zur Markteinführung erheblich verkürzt werden, wobei die Kosten für die Anwendungsentwicklung um satte 60% sanken. Aus Sicht des Kunden wurde die Anmeldung für ein neues Konto zu einer einzigen fünfminütigen Online-Übung, statt durchschnittlich 20 Tage und drei Filialbesuche bei der Bank in Anspruch zu nehmen.

Diese Art von Ergebnissen wurde durch die Einführung des Flexshore-Modells erreicht, bei dem Vor-Ort- und Nearshore-Teams zur Unterstützung des Anwendungsentwicklungsprozesses des Kunden eingesetzt wurden. Durch die frühzeitige Einbeziehung des Kunden in diesen Prozess wurden robuste Kommunikationskanäle geschaffen, in denen alle Beteiligten die Projektanforderungen reibungslos definieren, erweitern und abschließen konnten. Da die Projektanforderungen je nach dem, was abgeschlossen werden muss, erweitert oder verringert wurden, konnte die von Flexshore gebotene Skalierbarkeit der Teamgrößen die Kosten und Ressourcenverschwendung deutlich reduzieren. Natürlich konnten dadurch Kosten und Ressourcenverschwendung sowohl für den Kunden als auch für den Auftraggeber verringert werden, wie sich gezeigt hat.

Mit den regulatorischen Regelungen Schritt halten

Flexshore mindert die Risiken traditioneller Ressourcenmanagementmodelle. Seine Agilität, Skalierbarkeit und die Fähigkeit, effektive Elemente von Nearshoring und internem Fachwissen zu kombinieren, ist perfekt für Institutionen, die mit den digital-native Herausforderern, deren Geschäftsmodelle auf diesen Konzepten basieren, Schritt halten wollen.

Aber zu Flexshore gehört mehr als nur mit der Konkurrenz Schritt zu halten. Von der Bewältigung sich ständig ändernder Vorschriften bis hin zur Verbesserung der Geschäftsanalyse ist Flexshore weit davon entfernt, ein Ein-Trick-Pony zu sein.


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Bankkunden wünschen sich zusätzliche Services - Produktdifferenzierung im digitalen Zeitalter https://www.der-bank-blog.de/bankkunden-wuenschen-sich-zusaetzliche-services/studien/37670300/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Tue, 26 Jan 2021 04:15:19 +0000 Simon Brinkmann https://www.der-bank-blog.de/?p=37670300 Banken generieren weniger Umsatz durch das klassische Kreditgeschäft als noch vor einer Dekade. Gleichzeitig wünschen sich Bankkunden mehr Dienstleitungen von ihrer Hausbank. Eine aktuelle Studie gibt Impulse, die zu einer Win-Win-Situation führen können.

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Banken generieren weniger Umsatz durch das klassische Kreditgeschäft als noch vor einer Dekade. Gleichzeitig wünschen sich Bankkunden mehr Dienstleitungen von ihrer Hausbank. Eine aktuelle Studie gibt Impulse, die zu einer Win-Win-Situation führen können.

Aktuelle Trends, Studien und Research über Retail Banking

Das klassische Retail Banking, also das Geschäft mit der Mehrzahl der privaten Kunden, befindet sich in einem tiefgreifenden Prozess der Veränderung. Verändertes Kundenverhalten, intensiver Wettbewerb, die Digitalisierung und andere Faktoren führen zu einer stetigen Verengung der Margen und stellen Banken und Sparkassen zunehmend vor neue Herausforderungen. Studien zu den neuesten Trends und Entwicklungen und wie darauf reagiert werden kann finden Sie im Bank Blog.

Durch die Corona-Krise hat sich das Geschäftsleben verändert. Auch Bankkunden wünschen sich vermehrt digitale Angebote. In einer Studie von ti&m werden Chancen analysiert, die das Angebot im traditionellen Bankgeschäft auf qualitativer und quantitativer Ebene zu erweitern. Nicht zuletzt sei das App-Angebot als zentraler Berührungspunkt für den Kunden ausbaufähig.

Die Finanzplanung ins Konto integrieren

Während sich viele Banken mit der Entscheidung über die Einführung weiterer Angebote zurückhalten, wünschen sich die jüngeren Bankkunden eine breitere Produktpalette.

Die Kundenumfrage ergab, dass sich 42 Prozent der Befragten eine Übersicht zu Verträgen und laufenden Kosten bei ihrer Bank wünschen. In der Altersgruppe 18 bis 34 waren es sogar 51 Prozent. Der Transfer vom reinen Zahlungswerkzeug zum Financial-Planning-Dashboard liege dabei auf der Hand. 25 Prozent erhoffen sich darüber hinaus eine Integration von persönlichen Haushaltsrechnern und Budgetplanern sowie eine übersichtliche Bündelung aller Konten.

Von Kunden erwartete Zusatzleistungen beim Online Banking

Kunden erwarten vielfältige Dienstleistungen rund ums Online Banking.

Baufinanzierung digitalisieren

Neben der Immobilienvermittlung wünschen sich Bankkunden auch eine Qualitätserhöhung bei der Finanzierung. Bankinterne Digitalisierung führt hier zu deutlich schnelleren und effizienteren Prozessen. Viele Kunden möchten das Vorsprechen in der Filiale vermeiden. Dieser Trend hat durch die Corona-Krise noch zugenommen. Durch den Einsatz von Videokonferenzen und künstlicher Intelligenz könne Sicherheit und Schnelligkeit gewährleistet werden.

Wie die Umsetzung aussehen kann, zeigt die Customer Experience Map zur Immobilienfinanzierung: Von der Terminvereinbarung bis zum Darlehensabruf ist die gesamte Prozesskette extrem schlank und digital aufgestellt. Dank Videokonferenzen und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz, kann die Durchlaufzeit für die Kreditbearbeitung reduziert werden bei einer gleichzeitig höchstmöglichen Sicherheit.

Customer Experience Map Immobilienfinanzierung

Wie einfach eine durchgängige Digitalisierung sein kann, zeigt die Customer Experience Map Immobilienfinanzierung.

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Auch in Corona-Zeiten verzichten die Deutschen ungern auf Bargeld – Infografik - Mobile Bezahlformen gewinnen an Akzeptanz https://www.der-bank-blog.de/corona-zeiten-bargeld/studien/37670240/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Tue, 26 Jan 2021 04:10:18 +0000 Dr. Hansjörg Leichsenring https://www.der-bank-blog.de/?p=37670240 Einer Umfrage zufolge steigt die Akzeptanz der Deutschen von bargeldlosem und mobilem Bezahlen. Dennoch setzen viele in Zeiten von COVID-19 immer noch auf Bargeld und wollen darauf auch nicht verzichten.

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Einer Umfrage zufolge steigt die Akzeptanz der Deutschen von bargeldlosem und mobilem Bezahlen. Dennoch setzen viele in Zeiten von COVID-19 immer noch auf Bargeld und wollen darauf auch nicht verzichten.

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Mobile Payment

Mobile Payment, das Bezahlen via Smartphone steckt hierzulande noch in den Kinderschuhen. Die Anforderungen sind vielfältig. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien zu dieser neuen Entwicklung, die insbesondere für Banken und Sparkassen eine Bedrohung darstellt.

Entgegen der Aufforderung vieler Einzelhändler, wegen der Corona-Pandemie auf bargeldlose Zahlungen umzusteigen, bleiben viele Deutsche dem Bargeld treu. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von G DATA CyberDefense zum Thema Mobile Payment.

Trotz der Vorteile, bargeldloser Zahlungsvorgänge für Verbraucher – zum Beispiel weniger Kontakt zum Kassenpersonal – setzen 53 Prozent der Deutschen weiterhin auf Münzen und Scheine beim Bezahlen ihrer Einkäufe. 47 Prozent der Verbraucher zahlen beim Einkaufen sogar häufiger mit Münzen und Scheinen als vor der Krise.

Trotzdem ist die Akzeptanz von mobilen und bargeldlosen Bezahlsystemen aus Sicht von fast sieben von zehn Deutschen in den vergangenen sechs Monaten gestiegen. 47 Prozent der Befragten zahlen nach eigenen Angaben häufiger bargeldlos, als vor dem Ausbruch von Corona. Insbesondere Menschen aus größeren Haushalten und mit höherer Bildung setzen vermehrt auf bargeldloses Bezahlen.

Zuspruch für Mobile Payment nimmt zu

Viele Geschäfte und Supermärkte, darunter große Ketten, bieten heute verschiedene Zahlungsoptionen, darunter Mobile Payment, an. Dies wirkt sich auch auf die Akzeptanz alternativer Zahlungsmethoden aus. Die Umfrage zeigt, dass 68 Prozent der Verbraucher eine steigende Akzeptanz von bargeldlosem und mobilem Bezahlen sehen. Dabei zeigt sich: Je jünger die Konsumenten sind, größer eher ist die Bereitschaft zu bargeldlosem Bezahlen. Dies zeigt sich auch bei einem steigenden Einkommen, einem höheren Bildungsabschluss und einer höheren Anzahl an Personen in einem Haushalt.

Corona kein Grund für mobiles Bezahlen

Die Corona-Pandemie ist der Umfrage zufolge nur für ein Viertel der Deutschen ein Grund, Mobile Payment auf dem Smartphone zu aktivieren, beziehungsweise zu nutzen. Dabei machen die Befragten ab 60 Jahren mit einem Anteil von knapp 13 Prozent den geringsten Anteil aus. Ein Blick auf die Regionen zeigt zudem ein Ost-West-Gefälle: Je östlicher die Menschen wohnen, desto weniger ist Corona ein Grund für die Nutzung von Mobile Payment.

Infografik: Zahlungsgewohnheiten der Deutschen in Corona-Zeiten

Die folgende Infografik fasst die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage zu den Zahlungsgewohnheiten der Deutschen in Zeiten der Corona-Pandemie zusammen:

Infografik: Zahlungsgewohnheiten der Deutschen in Corona-Zeiten

Zahlungsgewohnheiten der Deutschen in Zeiten der Corona-Pandemie.

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„FinTech in Skandinavien ist ‚hot‘“ - Interview mit Fredrik Ulvenholm, CEO vilja https://www.der-bank-blog.de/fintech-in-skandinavien-ist-hot/innovation/37671909/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Mon, 25 Jan 2021 04:25:06 +0000 Dr. Hansjörg Leichsenring https://www.der-bank-blog.de/?p=37671909 Skandinavien gilt als Vorreiter auf dem Gebiet digitaler Finanzdienstleistungen. Darüber, was hinter dem Erfolg nordischer FinTechs steckt und was man daraus lernen kann, habe ich mich mit Fredrik Ulvenholm, CEO des schwedischen FinTech-Enablers vilja, unterhalten.

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Skandinavien gilt als Vorreiter auf dem Gebiet digitaler Finanzdienstleistungen. Darüber, was hinter dem Erfolg nordischer FinTechs steckt und was man daraus lernen kann, habe ich mich mit Fredrik Ulvenholm, CEO des schwedischen FinTech-Enablers vilja, unterhalten.

Skandinavien gilt als FinTech-Vorreiter-Region

Skandinavien gilt als Vorreiter auf dem Gebiet digitaler Finanzdienstleistungen.

Seit vor einigen Jahren der FinTech-Trend nach Europa übergeschwappt ist, haben sich vor allem skandinavische Länder zu einem Motor der Digitalisierung von Finanzdienstleistungen entwickelt. Sie brachten bisher bereits einige bedeutsame FinTechs wie Klarna, Tink und iZettle (Schweden), Lunar (Dänemark) und Enfuce (Finnland) hervor.

Und auch die nordischen Banken gehören zu den digitalen Vorreitern und bieten viele innovative Lösungen an, die bei den Verbrauchern beliebt sind und gleichzeitig neue Einnahmequellen für Unternehmen schaffen. Beispiele sind etwa Persönliches Finanz Management (PFM), aber auch Lösungen für Mobile Banking und Mobile Payment.

Interview mit Fredrik Ulvenholm, CEO vilja

Um herauszufinden, warum FinTech gerade im Norden so populär ist und was genau hinter der Innovationskraft Skandinaviens steckt, habe ich mich mit Fredrik Ulvenholm unterhalten. Der Betriebswirt ist CEO des schwedischen FinTech-Enablers vilja und verfügt über mehr als 15 Jahre internationale Erfahrung in der Softwareentwicklung für den Finanzsektor.

Sein Unternehmen, Vilja Retail Financing, arbeitet an der nächsten Generation von Zahlungsangeboten in Echtzeit für den Handel mit einer automatischen Verknüpfung von Zahlungs- und Kreditoptionen.

Fredrik Ulvenholm, CEO vilja

Fredrik Ulvenholm ist CEO des schwedischen FinTech-Enablers vilja.

FinTech in Skandinavien ist „hot“

Der Bank Blog: Es gibt viele Unicorns aus der FinTech-Szene, die aus den nordischen Ländern kommen, insbesondere aus Schweden – was steckt hinter diesem „nordischen Boom“?

Fredrik Ulvenholm: Ich glaube, dass die Erfolge eben dieser beflügelnd wirken. Heute blicken junge Spitzentalente auf die jüngsten Erfolgsstorys bei Klarna, iZettle und Spotify. An der Entwicklung des nächsten Unicorns zu arbeiten, wird so automatisch zu einem Traum vieler.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das solide Fundament. Wie in vielen europäischen Ländern ist die Hochschulbildung kostenlos und dazu mit einem ausgezeichneten öffentlichen Sicherheitsnetz verbunden. Die Menschen trauen sich, ihre Zeit und ihr Geld in eine neue Idee zu investieren. Zudem haben die Regierungen Skandinaviens schon früh die Bedeutung der Konnektivität erkannt. So wurden hier massive Investitionen getätigt, um 4G als Mobilfunkstandard nahezu flächendeckend verfügbar zu machen.

Dazu kommt, dass die FinTech-Industrie in Skandinavien als heißester Investitionsbereich im Umfeld neuer Technologien gesehen wird. Entsprechend hoch ist das Funding und das damit verbundene exponentielle Wachstum. Stockholm ist nach dem Silicon Valley der zweitgrößte Standort, wenn es darum geht, pro Kopf der Bevölkerung Unternehmen mit Risikokapital in Milliardenhöhe zu schaffen.

Die Schweden akzeptieren, dass alles digitaler wird

Der Bank Blog: Was unterscheidet Ihrer Meinung nach die schwedische FinTech-Szene von der deutschen?

Fredrik Ulvenholm: Ich denke, zwei wichtige Faktoren machen uns da ein wenig einzigartig. Zum einen haben die Schweden ein großes Vertrauen in die Banken und die Regierung. Die Menschen akzeptieren, dass alles immer digitaler wird. Zum anderen treibt das Ziel, eine bargeldlose Gesellschaft zu werden, viele FinTech-Initiativen an. Heute sind über 80 Prozent der Transaktionen in Schweden bargeldlos. Selbst kleine Kinder benutzen eine Kreditkarte oder die Mobile Payment App „Swish“, die übriges von über 2/3 der schwedischen Bevölkerung verwendet wird. Man kauft buchstäblich bargeldlos eine Banane.

Der Bank Blog: Sehen Sie im Vergleich zu den letzten Jahren einen Unterschied in den Erwartungen, die der Kunde heute an seine Bank hat?

Fredrik Ulvenholm: Die Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen nimmt ständig zu und die Kunden erwarten, dass sie ihre Bankdienstleistungen jederzeit und überall in Anspruch nehmen können. Heutzutage besuchen nur wenige Menschen tatsächlich die physische Bankfiliale. Insbesondere die jüngere Generation besucht die Bank nicht einmal mehr, wenn der Hauskauf ansteht. Dies übt einen enormen Druck auf die traditionellen Banken aus sich zu verändern. Erst kürzlich hat Schwedens zweitgrößte Bank, die Svenska Handelsbanken, angekündigt, dass sie die Hälfte ihrer Filialen schließen und stattdessen stark in digitale Kanäle investieren wird.

Dies ist eine riesige Chance für Neo-Banken und Challenger-Banken mit Digital-First-Mindset,  ohne (IT-) Altlasten und in der Cloud zuhause. Das Rennen ist eröffnet und die Devise lautet: Liefern Sie erstklassige Lösungen, die ein bequemes und personalisiertes Erlebnis in einer nahezu vollständig digitalen Umgebung bieten.

Finanzdienstleister müssen neue Bedürfnisse schaffen

Der Bank Blog: Also, was ist Ihrer Meinung nach nötig, um erfolgreich zu sein?

Fredrik Ulvenholm: Sie müssen verschiedene Lösungsansätze ständig erneuern, testen und bewerten. Finanzdienstleister müssen den Versuch wagen, Bedürfnisse zu schaffen, von denen der Kunde nicht einmal wusste, dass sie vorhanden sind. Um dies zu ermöglichen, müssen Sie sicherstellen, dass Sie über eine flexible, skalierbare und intuitive Plattform verfügen, die dies unterstützt. Eine Finanzplattform, die lediglich sicher und compliant ist, reicht heute nicht mehr aus.

Der Bank Blog: Haben Sie Beispiele für innovative Ideen, die in Schweden erfolgreich sind, aber Deutschland noch nicht erreicht haben?

Fredrik Ulvenholm: Ein Beispiel, das in Schweden immer beliebter wird, ist das Retail Financing – sowohl in physischen Geschäften als auch online. Denken Sie sich folgendes Szenario: Sie gehen als Kunde in ein Möbelgeschäft und finden ein Sofa, das Ihnen gefällt, haben aber leider nicht genug Geld auf Ihrem Konto. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: die erste wäre es, bei Ihrer Hausbank ein Ratenkredit zu beantragen, die zweite, Sie lassen das Sofa über das Möbelgeschäft direkt am Verkaufsschalter finanzieren. Beide Optionen können erfahrungsgemäß sowohl zeitaufwändig als auch umständlich sein und verringern die Wahrscheinlichkeit eines abgeschlossenen Kaufs erheblich.

Optimierte Customer Journey im Retail Financing

Verbessertes Kundenerlebnis durch einen sehr schnellen und reibungslosen Antragsprozess direkt im Geschäft ohne unangenehme Ablehnungen durch das Verkaufspersonal.

Wenn man stattdessen ein reibungsloses und bequemes Kauferlebnis für den Kunden generiert, erhöht man die Wahrscheinlichkeit eines Geschäftsabschlusses um ein Vielfaches. Die Kunden könnten so direkt im Laden einen Kredit beantragen und die Genehmigung oder Ablehnung in Echtzeit erhalten  – und das durch einfaches Scannen eines QR-Codes oder Senden einer einzigen SMS. Kein langes Warten mehr, keine langsamen Antwortzeiten mehr und keine peinlichen Situationen, wenn es an der Ladentheke des Einzelhändlers zur Ablehnung kommt.

Um dies darstellen zu können, sollte die Finanzplattform einen reibungslosen Antragsprozess anbieten, in der Lage sein Kredit- und Personendaten aus verschiedenen Quellen in Echtzeit abzurufen und zu verarbeiten sowie einen ausgeklügelten automatischen Entscheidungsprozess zu Grunde legen.

Der Bank Blog: Glauben Sie, dass dies auch in Deutschland funktionieren würde?

Fredrik Ulvenholm: Die Idee bietet Vorteile für alle. Für die Bank ist es eine tolle Möglichkeit mit den Kunden in der letzten Phase ihrer Einkaufsreise in Kontakt zu treten, der Einzelhändler kann die Verkaufszahlen steigern, ohne den Preis zu senken und der Verbraucher erhält eine flexible und bequeme Zahlungsoption.

Der Bank Blog: Vielen Dank für das Gespräch.

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Kundenkommunikation in neuer Qualität - Kunden mit Automatisierung begeistern https://www.der-bank-blog.de/kundenkommunikation-in-neuer-qualitaet/marketing/37671548/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Mon, 25 Jan 2021 04:20:48 +0000 Jochen Razum https://www.der-bank-blog.de/?p=37671548 Die Schweizer Bank BPS (SUISSE) hat ihre schriftliche Kundenkommunikation zukunftsfähig gemacht: mit einer flexiblen Omnichannel-Lösung für das Customer-Communications-Management. Dabei ergaben sich Mehrwerte für die Bank wie für die Kunden.

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Die Schweizer Bank BPS (SUISSE) hat ihre schriftliche Kundenkommunikation zukunftsfähig gemacht: mit einer flexiblen Omnichannel-Lösung für das Customer-Communications-Management. Dabei ergaben sich Mehrwerte für die Bank wie für die Kunden.

Kundenkommunikation in neuer Qualität für Bank und Kunde

Durch Umstieg auf eine moderne CCM-Lösung kann die BPS (SUISSE) ihre Kommunikationsinhalte jetzt ansprechender und schneller für Kunden bereitstellen, ob gedruckt oder digital.

Schriftliche Kommunikationsprozesse flexibler und effizienter gestalten sowie die Customer-Experience verbessern – mit starren Legacy-Systemen kaum machbar. Das veranlasste die Banca Popolare di Sondrio (SUISSE), nach einer modernen Software Ausschau zu halten. Konkret ging es darum, die Qualität wie Akkuratesse ausgehender Dokumente zu erhöhen und zugleich Bearbeitungszeiten wie -kosten zu senken. Bei Quadient (vormals GMC) fand die BPS (SUISSE) die passende Lösung dafür: Quadient Inspire.

Inspire ist eine Omnichannel-Plattform für das Customer-Communications-Management (CCM). Sie garantiert nicht nur effiziente Abläufe: vom Erstellen und Gestalten bis zum Ausdrucken bzw. Versenden von Kommunikationsinhalten. Sie sorgt auch dafür, dass die richtige Information zur rechten Zeit an den richtigen Empfänger geht – über den jeweils gewünschten Kanal, ob physisch oder digital. Kein Zufall also, dass Quadient im Aspire CCM  Leaderboard auch 2020 wieder als „Overall Leader“ gelistet ist.

Tagespost, Mailings und Bankdokumente sukzessive umgestellt

Für die BPS (SUISSE) war von Anfang an klar, dass sie künftig ihre ganze schriftliche Kundenkommunikation über die neue CCM-Lösung abwickeln will. Dieses Ziel verfolgte die Bank konsequent und planvoll. Erst stellte sie die Tagespost und Marketing-Anschreiben um, die auf dem Postweg oder übers E‑Banking verschickt werden. In einem nächsten Schritt ging sie periodische und komplexere Dokumente an, wie Kontoauszüge, Mitteilungen und Verträge. Anschließend wollte sie sich den Wertpapierportfolios widmen, genauer gesagt den diesbezüglichen Dokumenten für Kunden.

Fallstudie BPS (Suisse): Effiziente Kundenkommunikation

Mit einer Lösung fürs Customer-Communications-Management hat die BPS (SUISSE) ihre schriftliche Kundenkommunikation zukunftsfähig modernisiert.

Bei Quadient schätzten wir nicht nur die robuste Technologie, sondern auch und vor allem die hohe fachliche Kompetenz in diesem Bereich sowie die fundierten Produktkenntnisse des Teams, das uns bei diesem Projekt begleitet hat. Alle unsere Anfragen wurden beantwortet, und die vorgeschlagenen Strategien, basierend auf der Erfahrung der Fachleute des Unternehmens, haben sich stets als wirksam erwiesen. – Luca D’Alessandro, Systems Integration Manager, BPS (SUISSE)

Was früher 2 Tage dauerte, ist jetzt in 2 Stunden erledigt

Vor Einführung der CCM-Lösung wurden Dokumente auf Bögen mit verschiedenen Briefköpfen gedruckt, was regelmäßig einen Papiertausch bzw. Druckerwechsel nötig machte. Jetzt lassen sich Dokumente mitsamt passendem Briefkopf auf Blankopapier ausdrucken. Falls bei der Verarbeitung Fehler auftreten, gibt Quadient Inspire automatisch eine Meldung aus – damit keine fehlerhaften Dokumente an Kunden rausgehen. Ist der Vorfall geklärt, läuft der Output-Prozess nahtlos weiter. Ein Riesenvorteil, denn früher mussten die Mitarbeiter in solchen Fällen noch einmal ganz von vorn anfangen. All dies zusammengenommen, hat Quadient Inspire die Abläufe erheblich beschleunigt. Die Bearbeitung der Jahreskontoauszüge zum Beispiel, die früher 48 Stunden dauerte, ist heute in 2 Stunden gelaufen. Dadurch haben die Mitarbeiter mehr Zeit für andere Dinge, und die Dokumente sind schneller beim Kunden.

Eine CCM-Plattform, alle Möglichkeiten

Die Inspire-Plattform bietet Unternehmen alles, um ihre schriftliche Kundenkommunikation inhaltlich, formal sowie prozessual zu optimieren. Und sie ist leicht mit Bestandssystemen integrierbar.

Prozesskosten gesenkt, Prozessqualität erhöht

Mit der Bearbeitungszeit sind auch die Prozesskosten gesunken. Nicht zuletzt, weil sich die CCM-Lösung ins bestehende Automatisierungssystem integrieren ließ – und zusätzliche Automation-Features bietet. Unter anderem lassen sich mehrseitige Dokumente kodieren oder auch verschiedenartige Dokumente pro Kunde zusammenführen. Das ermöglicht, Kuvertierläufe zu automatisieren, garantiert vollständige Sendungsinhalte und lenkt empfängeridentische Dokumente ins selbe Kuvert. Letzteres spart Material- wie Portokosten und verhindert taggleiche Mehrfachaussendungen an denselben Empfänger. All diese Beispiele zeigen: Die schriftlichen Kommunikationsprozesse sind nicht nur effizienter geworden, sondern haben auch für den Kunden spürbar an Qualität gewonnen.

Stimmige Markenkommunikation, die gut ankommt

Ein weiterer Qualitätsaspekt: Mit Quadient Inspire konnte die BPS (SUISSE) ihre Dokumentvorlagen, die inkonsistent und teils veraltet waren, mühelos standardisieren und modernisieren. Dafür entwickelte die Bank neue Layouts in einem ansprechenden, frischen Design, das zur Corporate Identity inzwischen viel besser passt. Entsprechend positiv war das spontane Kunden-Feedback, wie D’Alessandro verrät: „Die von Kunden wahrgenommenen Vorteile konzentrieren sich auf die Lieferzeiten und das Layout der Papierdokumente.“ Zum Layout muss man vielleicht noch wissen: Die neuen, sehr dynamischen Dokumentvorlagen machen es einfach, wichtige Informationen klarer hervorzuheben. Außerdem lassen sich Inhalte platzsparender anordnen als früher. So erhalten die Dokumentempfänger weniger Papier, was vor allem umweltbewusste Kunden schätzen.

Mit neuen Kontaktoptionen viel schneller am Start

In ökologischer Hinsicht punktet die BPS (SUISSE) darüber hinaus, weil Quadient Inspire neben physischen Kommunikationswegen auch alle gängigen Digitalkanäle unterstützt. So kann die Bank neue moderne Kontaktoptionen, wie sie Kunden heute erwarten, jederzeit ganz leicht bereitstellen – und sehr schnell. Denn jetzt können mehrere Leute gleichzeitig an neuen Features arbeiten, was mit dem alten System nicht ging. Die bedienfreundlichen Schnittstellen, leichte Handhabung und große Flexibilität der Quadient-Lösung tun ein Übriges. Dadurch habe sich die Time-to-Market deutlich verkürzt, wie D’Alessandro betont.

Kundenerwartungen erfüllen – mit Omnichannel-Kommunikation

Quadient Inspire macht es leicht, neben gedruckter Post auch passgenaue digitale Kommunikationswege anzubieten, wie Kunden es heute erwarten – mit konsistenter Markenerfahrung über alle Kanäle hinweg.

Innovation ganz nah am Kunden

Inzwischen wird Quadient Inspire auch zum Beantworten von Online-Kundenanfragen genutzt. Aktuell setzt die Bank betreffs Kontoauszügen neue Kundenwünsche um und arbeitet am Automatisieren verschiedener rechtlicher Mitteilungen. Danach will man sich den Vermögensaufstellungen widmen, die künftig auch über die CCM-Lösung laufen sollen. Doch ganz gleich, ob die BPS (SUISSE) mit Quadient Inspire ihre Kommunikationswege erweitert, Dokumente verbessert oder Prozesse optimiert: Am Ende profitiert immer auch der Kunde.


Fallstudie: Effiziente Kundenkommunikation

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Die vollständige Fallstudie, die zeigt, wie die BPS (SUISSE) ihren Dokumentenausgang modernisiert und Kunden begeistert, können Sie hier kostenfrei herunterladen.

 

 

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Erfolgsrezept Marktwirtschaft - Denk-Anstöße: Interessantes, Merkwürdiges und Nachdenkliches https://www.der-bank-blog.de/erfolgsrezept-marktwirtschaft/trends/37672366/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Mon, 25 Jan 2021 04:15:27 +0000 Dietrich W. Thielenhaus https://www.der-bank-blog.de/?p=37672366 Die Bewältigung der ökonomischen Auswirkungen der Corona-Krise stellt Politik und Wirtschaft vor historisch einzigartige Herausforderungen. Die Dimension an Problemen ist nur mit revitalisierten Methoden der Marktwirtschaft zu lösen.

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Die Bewältigung der ökonomischen Auswirkungen der Corona-Krise stellt Politik und Wirtschaft vor historisch einzigartige Herausforderungen. Die Dimension an Problemen ist nur mit revitalisierten Methoden der Marktwirtschaft zu lösen.

Die Corona-Krise sollte mit Mittel der Marktwirtschaft angegangen werden

Die Herausforderungen der Corona-Krise sollten mit Mittel der sozialen Marktwirtschaft angegangen werden.

Historiker werden die sechzehnjährige Amtszeit von  Angela Merkel  dereinst mit vielerlei Begriffen verbinden, sicherlich aber nicht mit dem früheren CDU-Gütezeichen, der Marktwirtschaft. Das Erbe  Ludwigs Erhards  ist allenfalls noch Thema parteipolitischer Sonntagsreden. Unverkennbar hat Merkel von der Agenda 2010 ihres Amtsvorgängers profitiert. Dabei ist das Gespür für die Notwendigkeit ständiger Anpassungen zum Erhalt der sozialen Marktwirtschaft mehr und mehr abhandengekommen.

Die jetzige „große“ Koalition hat keinerlei Ehrgeiz gezeigt, ihrer diesbezüglichen Verantwortung gerecht zu werden.  Im Gegenteil: Man scheint eher peinlich bemüht zu sein, den vom Zeitgeist als belastet empfundenen Begriff „Reform“ zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit tunlichst zu vermeiden. Er wird wohl als Behinderung der reichlich verabschiedeten Sozialreformen missverstanden, mit denen die Bundesregierung eine Fülle weitgehend ungedeckter Schecks auf die Zukunft ausgestellt hat.

Übersehen wird dabei die schlichte Wahrheit, dass soziale Wohltaten auf Sicht nur durch effiziente Unternehmen finanziert werden können. Marktwirtschaft und Sozialstaat werden von Teilen der amtierenden Regierung offensichtlich nicht mehr als zwei Seiten ein und derselben Medaille wahrgenommen und anerkannt. Ganz in Gegenteil hat sich die Neigung durchgesetzt, immer mehr „umzuverteilen“ und gleichzeitig die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen zu belasten. Kritiker, die vor diesem gefährlichen Trend warnen, werden mit  dem unfreundlich gemeinten Adjektiv „neoliberal“ kategorisiert.

Wer erwartet hatte, die Unionsparteien würden in der Koalition als Gralshüter der Marktwirtschaft agieren und Überforderungen verhindern, sieht sich enttäuscht. Schon vor der Pandemie hatten sich die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Zukunftsaussichten zunehmend verschlechtert. Gerade in Zeiten einer epochalen Krise kann das Bröckeln tragender Säulen zum Einsturz des gesamten Systems führen.

Neues Wirtschaftswunder?

Dass Deutschland längst in gefährlicher Weise über seine Verhältnisse lebt und dabei Arbeitnehmer , Arbeitgeber und Steuerzahler überfordert, zeigt sich nicht zuletzt an explodierenden Gesundheitskosten und dem von gewaltigen Bundeszuschüssen abhängigen Rentensystem.

Überfällige Reformen sind hier ebenso wenig in Sicht wie bei der Verbesserung der Standortbedingungen für Infrastruktur, Digitalisierung, Energiepolitik, Innovationsförderung, Steuererleichterung und Bürokratieabbau. Unter diesen Altlasten und dem massiven Reformstau leiden insbesondere mittelständische Unternehmen, die weniger Ausweichmöglichkeiten haben als die weltweit operierenden Konzerne.

Die Corona-Pandemie könnte die in den letzten 16 Jahren entstandenen Defizite und Schwächen – spätestens nach Beendigung der Rettungspakete – durch eine Pleitewelle nie zuvor gekannter Dimension mit unabsehbaren Folgen für den sozialen Frieden bestrafen. Allerhöchste Zeit also, um Weichen zu stellen für die schnellstmögliche Revitalisierung und essentielle Stärkung der marktwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Hier liegt zugleich die bestmögliche Chance für CDU/CSU und die FDP, um sich den Wählern bei der kommenden Bundestagswahl in einer existenziellen Notlage als überzeugende Sachwalter einer einzigartig erfolgreichen und eigendynamischen Wirtschaftsordnung zu präsentieren. Kurz und griffig formuliert: Deutschland braucht ein neues Wirtschaftswunder 2.0.

Gleichheit oder Gerechtigkeit?

In der öffentlichen Diskussion wird immer wieder ein angeblich unüberbrückbarer Gegensatz zwischen Wirtschaft und sozialer Sicherheit konstruiert.  Gestützt wird diese Legendenbildung häufig mit dem ideologischen Verweis auf vermeintlich grundsätzliche Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten. Nun hat Ludwig Erhard ja nie behauptet, mit der sozialen Marktwirtschaft die absolute Gleichheit aller Bürger erreichen zu können oder zu wollen. Stattdessen setzt dieses System bekanntlich auf möglichst weitgehende Chancengleichheit und eine umfassende soziale Grundversorgung.

Es bleibt daher den planwirtschaftlich geprägten Akteuren vorbehalten, sich die in der historischen Realität vielfach gescheiterte Utopie der totalen Gleichheit auf die Fahnen zu schreiben. Wer das für ein zukunftsfähiges  Konzept hält, wird die maximale und permanente Umverteilung als „Erfolgsmodell“ propagieren.

Nur am Rande: Im Jahr 2020 ist der Anteil der Arbeitnehmerentgelte am deutschen Volkseinkommen mit 73,4 Prozent auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung gestiegen. Damit ist das von linken Parteien mit Slogans wie „Zeit für Gerechtigkeit“ gepflegte Narrativ, die Arbeits- und Lebensbedingungen würden hierzulande immer ungleicher und ungerechter, auch statistisch widerlegt worden. Während die Unternehmens- und Vermögenseinkommen  in Corona-Jahr 2020 um 7,5 Prozent einbrachen, sanken die Arbeitnehmerentgelte lediglich um 0,5 Prozent.

Um Fehlinterpretationen vorzubeugen: Bei dieser Entwicklung handelt es sich nicht um ein krisenbedingtes Ausreißer-Jahr. Richtig ist vielmehr, dass in sechs der letzten acht Jahre die Arbeitnehmerentgelte stärker zugelegt haben als die Unternehmens- und Vermögenseinkommen. Doch auch diese Fakten werden nach Lage der Dinge  von den parteipolitischen Spin-Doktoren routiniert verdrängt. Außer der ebenso populistischen wie ritualisierten Forderung, „jetzt endlich auch die starken Schultern“ mit noch höheren Steuern zu belegen, scheint es an überzeugenden Wahlkampf-Argumenten zu mangeln.

„Wirtschaftlicher Schock“

Die Pandemie wird Deutschland etwa 600.000 Arbeitsplätze kosten, viele Branchen nachhaltig verändern und zahlreiche Firmen in die Insolvenz drängen. Bei einer im November 2020 erfolgten ifo-Konjunkturumfrage bezeichneten 15 Prozent der deutschen Unternehmen die Corona-Krise als existenzbedrohend. Am stärksten gefährdet sehen sich Gastronomie und Tourismus, Metallverarbeiter, Druckereien, die Textilbranche und Dienstleister. Bei Bund und Ländern sind allein 2020 Krisenausgaben in Höhe von 1,3 Billionen Euro aufgelaufen.

Für 2021 rechnet die Bundesregierung mit Folgekosten von 184 Mrd. Euro. Der Lockdown kostet gegenwärtig jede Woche zwischen 3,5 und 5 Mrd. Euro, falls die Industrie nicht auch noch vom Stillstand betroffen werden sollte. Ifo  konstatiert: „Die Corona-Krise ist ein wirtschaftlicher Schock, dessen Ausmaß alles in den Schatten stellt, was die Weltwirtschaft seit dem zweiten Weltkrieg an Krisen erlebt hat.“ Der Handelsverband stellt sich auf eine längere Schließung der Geschäfte ein. Die Bundeskanzlerin hält Lockdown-Maßnahmen mindestens bis Ostern für unvermeidlich.

Die gegenwärtige Jojo-Lockdowns der Bundesregierung verhindern Planbarkeit und konjunkturelle Stabilisierung. Höchste Zeit also für einen Paradigmen-Wechsel: Es kommt jetzt vor allem darauf an, die Pandemie wirksam zu bekämpfen, ohne dabei die Wirtschaft zu ruinieren. Zur Durchbrechung des Teufelskreises empfiehlt  IW-Chef Hüther : „ Sinnvoll wäre es, wenn Menschen in Alters- und Pflegeheimen und Über-70-Jährige deutlich schneller geimpft würden, beispielweise auch am Wochenende, auch in der Nacht. Sind die Risikogruppen geimpft, dann gibt es keine Rechtfertigung mehr für einen flächendeckenden Lockdown.“

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Ein Status quo der agilen Transformation - Herausforderung durch Wandel der Unternehmenskultur https://www.der-bank-blog.de/status-agile-transformation/studien/37671095/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Mon, 25 Jan 2021 04:10:57 +0000 Jannik Wilk https://www.der-bank-blog.de/?p=37671095 Eine aktuelle Studie zeigt: Agiles Arbeiten und moderne Arbeitsmethoden werden von Managern begrüßt und gefordert, aber nur selten vorgelebt. Ein Wandel der Unternehmenskultur ist schwieriger als gedacht.

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Eine aktuelle Studie zeigt: Agiles Arbeiten und moderne Arbeitsmethoden werden von Managern begrüßt und gefordert, aber nur selten vorgelebt. Ein Wandel der Unternehmenskultur ist schwieriger als gedacht.

Aktuelle Trends, Studien und Research über Strategie und Management

Gerade in Zeiten der Veränderung, der sinkenden Erträge und steigenden Kosten kommt es auf eine durchdachte und nachhaltige Strategie an. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien und Trends zu den Themen Strategie und Management.

Um in einer Welt schneller Veränderungen und zunehmenden Digitalisierungs- und Innovationsdrucks erfolgreich bestehen zu können, setzen Unternehmen immer häufiger auf agile Methoden. Allerdings tun sich viele Unternehmen mit dem damit verbunden Kulturwandel schwer. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Lünendonk-Studie für die Führungskräfte aus Mittelstand und Großkonzernen befragt wurden.

Die Ergebnisse offenbaren eine Diskrepanz zwischen “Doing Agile”, also der praktischen Anordnung agiler Arbeitsweise im Unternehmen, aus der letztlich Routine werden soll, und “Being Agile”, der primär mentalen Eingewöhnung agiler Denkweise, aus der eine dauerhafte, praktische Einstellung flexibler Methoden erwachsen soll. So würden zwar zwei Drittel aller Top-Manager die agile Transformation ihrer Unternehmen vorantreiben, allerdings nur 58 Prozent den Wandel durch ihre eigene Arbeitsweise konkret vorleben.

Den Unternehmenscharakter ändern? Das ist nicht einfach

Lange Zeit herrschten vor allem im mittleren Management Vorbehalte gegenüber Agilität und einem damit befürchteten Kontrollverlust. Es hat sich jedoch angepasst und an Methodenkompetenz gewonnen. Inzwischen geben nur noch 16 Prozent der Studienteilnehmer an, dass das mittlere Management in ihren Unternehmen so gut wie nie agile Arbeitsweisen vorlebt.

Dennoch bleibt der Kulturwandel weiterhin die größte Herausforderung bei der Transformation von Unternehmen hin zu agilen Arbeitsweisen. 35 Prozent der Studienteilnehmer nehmen den Wandel der Unternehmenskultur als sehr starke Herausforderung wahr, 21 Prozent als eher starke Herausforderung. Die Schwierigkeit bestünde vor allem in den notwendigen Veränderungen am eigenen Mindset, wodurch sich Führungskräfte und Mitarbeiter an Agilität und neue Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit anpassen sollen.

Dabei lohnt es sich für Firmen und Manager, mit der Zeit zu gehen: Agile Unternehmen sind in Extremsituationen in der Lage, auf eine veränderte Situation schneller und flexibler zu reagieren.

Balanceakt zwischen Agilität und Hierarchie

Vielen Führungskräfte fällt es leichter, sich eine neue Methodenkompetenz – wie zum Beispiel Design Thinking – anzueignen, als sich an neue Führungsstile zu gewöhnen. Die meisten Unternehmen werden Agilität daher dort vor allem einsetzen, wo es ihnen sinnvoll erscheint, beispielsweise bei Innovationsthemen, der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder der Softwareentwicklung.

So gab ein Drittel der befragten Digital- und IT-Manager an, dass Führungskräfte im eigenen Unternehmen Projekte und Produktentwicklungen erfolgreich agil planen und umsetzen können. Weitere 57 Prozent besitzen diese Methodenkompetenz zumindest in Teilen.

Die agile Methodenkompetenz bei den Führungskräften scheint also bereits recht hoch zu sein. Nachholbedarf bestehe vor allem bei der Umsetzung. Für die Management-Ebene komme es dabei auf Ambidextrie an, so die Autoren der Studie. Die Fähigkeit also, sich sowohl in agilen als auch in hierarchischen Strukturen gleichzeitig zurechtzufinden und entsprechend flexibel zu sein.

Agilität benötigt ein Rahmenwerk

Agilität steht nicht im luftleeren Raum sondern ist mit bestimmten Konzepten verbunden, den sogenannten Frameworks. Hier scheint jedoch in vielen Unternehmen Unsicherheit zu bestehen, welche Tools am besten geeignet sind.

Die am häufigsten genutzten Frameworks für Agilität sind Scrum (74 Prozent) und Kanban (64 Prozent). Diese Methoden sind jedoch für die Steuerung kleinerer Teams gedacht und lassen sich nicht ideal zur Steuerung einer großen Anzahl von Teams übertragen.

Die hierfür passenden Skalierungs-Frameworks wie Scrum@Scale (17 Prozent), SAFe (10 Prozent) oder das Spotify Modell (10 Prozent) werden bisher allerdings nur von wenigen befragten Unternehmen eingesetzt.

Die am häufigsten genutzten Frameworks für Agilität

Die am häufigsten genutzten Frameworks für Agilität in deutschen Unternehmen.

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Digitale Technologien verändern das Banking - Internationale Banking Trends KW 3-2021 https://www.der-bank-blog.de/digitale-technologien-banking/lesenswert/37672403/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Sat, 23 Jan 2021 04:20:18 +0000 Dr. Hansjörg Leichsenring https://www.der-bank-blog.de/?p=37672403 In den letzten Jahren ist die Digitalisierung des Bankgeschäfts weit fortgeschritten. Die Corona-Pandemie hat dies nochmals beschleunigt. Vor allem Technologien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz bieten den Instituten enorme Chancen.

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In den letzten Jahren ist die Digitalisierung des Bankgeschäfts weit fortgeschritten. Die Corona-Pandemie hat dies nochmals beschleunigt. Vor allem Technologien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz bieten den Instituten enorme Chancen.

Internationale Banking Top News und Trends

Internationale Top News und Trends rund ums Banking und Finanzdienstleistungen.

Die Bereitstellung intuitiver, sicherer, personalisierter und reibungsloser Benutzererlebnisse war lange vor der Ära von COVID-19 ein wichtiger Bestandteil des digitalen Handels. Digitale Transformation ist ein Begriff, den wir immer wieder hören und der für jedes Unternehmen unterschiedlich aussieht. Im Wesentlichen geht es darum, mithilfe von Technologie und Daten Prozesse und das Kundenerlebnis im gesamten Unternehmen zu digitalisieren, zu automatisieren, zu innovieren und zu verbessern.

Während die Finanzdienstleistungsbranche in den letzten zehn Jahren einen raschen technologischen Fortschritt und Wandel erlebt hat, hat die Pandemie das Tempo dieser Veränderung noch erhöht. Verbraucher besuchen weniger Filialen, nutzen mehr auf digitale Kanäle und legen die Messlatte für einen nahtlosen, personalisierten Service zunehmend höher.

Die besondere Bedeutung Künstlicher Intelligenz für Banken

Der Schwerpunkt des heutigen Rückblicks auf spannende Themen und Trends aus der internationalen Finanzszene ist den Chancen digitaler Technologien gewidmet. Dabei nimmt Künstliche Intelligenz (KI) eine zentrale Rolle ein.

Künstliche Intelligenz gilt seit langem als heiliger Gral für Finanzdienstleistungen. Als datenreiche Branche ist die Paarung bereits perfekt und die Vorteile sind unverkennbar. Unabhängig davon, ob Finanzinstitute einen Chatbot für den Kundenservice auf höchster Ebene bereitstellen oder auf einer detaillierteren Ebene Finanzdienstleistungen im Einklang mit immer strengeren regulatorischen Richtlinien bereitstellen möchten, gibt es wenig, was KI nicht tun kann, um die Finanzbranche voranzubringen.

Digitale Transformation ist wichtig für das Überleben

Keine Branche konnte sich den Folgen der Coronavirus-Pandemie entziehen. Unabhängig davon, ob die Auswirkungen von COVID sehr positiv oder sehr herausfordernd waren, hat es Unternehmen weltweit gezwungen, Strategien zur Anpassung neu zu bewerten und auszurichten.

Das Ausmaß der pandemiebedingten Einschränkungen die das tägliche Leben weiter verändern, wirft die Frage auf, wie Unternehmen eine dramatische Umstellung auf Digitaltechnik und die damit verbundenen Vorteile in Einklang bringen und gleichzeitig Geschäftskontinuität und Innovation sowohl während als auch nach COVID sicherstellen und sich zugleich vor Betrug schützen können?

Mehr dazu hier: Digital Transformation is an essential survival tool, especially in a COVID world

Die trügerische Gewissheit bewährter Technologie im Bankwesen

Das Bedürfnis nach Sicherheit ist weit verbreitet. Doch was ist mit Innovation, um Zukunftssicherheit zu gewährleisten und sich von Wettbewerbern zu unterscheiden? Ist das Erfordernis, „bewährt“ zu sein, für Technologie überhaupt sinnvoll?

Mehr dazu hier: The deceptive certainty of proven technology in banking

„Digital First” als Credo für Finanzinstitute

Digitalisierung bedeutet nicht, eine Anwendung zu starten oder eine Website zu korrigieren. Stattdessen bedeutet die Digitalisierung von Banken, dass sie durchgängige digitale Produkte und Dienstleistungen anbieten können, einschließlich Bankgeschäfte und Zahlungen. Es gibt drei Hauptansätze, um das Kernbankgeschäft digital-first zu gestalten.

Mehr dazu hier: The Rise of Digital-First Banking and Where It Will Lead

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen verändern das Bankgeschäft

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sind seit einigen Jahren ein „heißes“ Thema in der Finanzwelt. Durch die Einführung intelligenter Lösungen erhalten Unternehmen einen enormen Wettbewerbsvorteil, um mit der sich ändernden Branchenlandschaft fertig zu werden. KI bietet ein tieferes Verständnis der Kundenbedürfnisse und ermöglicht neue Geschäftsprozesse. Finanzinstitute können so ihr Marktangebot für die schnelllebige Welt optimieren und schnell verfeinern.

Mehr dazu hier: How AI and ML Will Be Transforming Banking and Finance

Neue Nutzererfahrung durch Künstliche Intelligenz

„Wie viele Tage bis zur nächsten Teambesprechung?“, „Können Sie den Timer auf 15 Minuten einstellen?“, „Können Sie eine Pizza in meinem Lieblingsrestaurant bestellen?“ Wie schön wäre es, wenn jemand unseren Befehlen folgen und den Tag für uns organisieren könnte.

Mehr dazu hier: How Merging AI, NLP, Text, & ML-driven Assistive Technologies are Transforming User Experience

Technologie dominiert das Bankgeschäft

Moderne Finanzmarken, die heute gut abschneiden, haben eines gemeinsam: Sie werden von Technologie dominiert. Neobanken und moderne Finanzunternehmen setzen neue Industriestandards und geben das Tempo für KI- und Datenanalysen vor.

Mehr dazu hier: The Artificial Intelligence opportunity in the global Financial Services sector

Weitere interessante Themen der Finanzwoche

Es gab aber noch weitere interessante Beiträge:

Gemeinsam für den digitalen Euro

Die Europäische Kommission und die Europäische Zentralbank arbeiten zusammen, um die politischen, rechtlichen und technischen Fragen zu untersuchen, die sich aus der möglichen Einführung eines digitalen Euro ergeben.

Mehr dazu hier: EC and ECB join forces to investigate digital euro

Kunden erwarten personalisierte Angebote

Bankkunden erwarten mehr denn je ein personalisiertes Erlebnis, angefangen beim Einkauf von Finanzdienstleistungen über die gesamte Customer Journey hinweg. Da der Wettbewerb zwischen traditionellen und nicht-traditionellen Spielern zunimmt, ist ein starkes Personalisierungsmodell erforderlich, um einzigartige Erlebnisse zu schaffen, die eine Marke auszeichnen.

Mehr dazu hier: Lack of Personalization Puts Banks at Odds with Consumer Expectations

Was plant Walmart im Bankgeschäft?

Walmart hat vergangene Woche eine strategische Partnerschaft mit der führenden FinTech-Investmentfirma Ribbit Capital angekündigt. Ziel der gemeinsamen Bemühungen ist es, ein neues FinTech-Startup zu schaffen, das moderne, innovative und erschwingliche Finanzlösungen entwickeln und anbieten soll. Doch was genau plant der Handelsriese im Bankgeschäft? Wird Walmarts riesiges Einzelhandelsnetzwerk ein Vertriebsnetz für das neugegründete FinTech-Startup?

Mehr dazu hier: Will Walmart Become Another ‘Friendly Neighborhood Banker’?

6 Use Cases für Smart Contracts

Während viele Menschen Kryptowährung immer noch mit einiger Skepsis betrachten, hat die Verwendung von Blockchain in bestimmten Branchen und für bestimmte Prozesse allgemeine Akzeptanz gefunden. Eines der Blockchain-Angebote, das viel Aufsehen erregt hat, ist Decentralized Finance (DeFi). Ein Blick auf sechs Use Cases zeigt das Potential.

Mehr dazu hier: 6 Use Cases for Smart Contracts in Decentralized Finance

Mehr Möglichkeiten durch digitale Währungen?

Weltweit versuchen Regierungen den Konsum in Zeiten der Corona-Krise anzukurbeln. Digitales Zentralbankgeld könnte hierzu neue (und bessere) Möglichkeiten bieten.

Mehr dazu hier: Can the digitalization of money provide more innovative monetary tools to governments?

7 Trends für das Marketing in Zeiten der Unsicherheit

Angesichts der anhaltenden Unsicherheit durch die Corona-Pandemie, muss cih auch das Bankmarketing neu orientieren. Das Verständnis der wichtigsten Veränderungen bei den Erwartungen und Verhaltensweisen der Verbraucher bietet einen guten Ausgangspunkt für die Bewertung und Verfeinerung von Produkten, Botschaften und Kanälen.

Mehr dazu hier: 7 Trends That Will Help Financial Marketers Deal With Uncertainty

Berichte aus Banken und FinTechs

Auch in der vergangenen Woche gab es einige Berichte über Aktivitäten in der Finanzbranche sowie einzelner Institute, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Neue Multi-Asset-Debitcard

Der Krypto-Broker Bitpanda nimmt Vorbestellungen für eine neue Visa-Debitkarte entgegen, die alle Vermögenswerte wie Kryptowährungen, Fiat und Edelmetalle in Echtzeit in einer Karte vereint.

Mehr dazu hier: BitPanda to issue multi-asset debit card

Filialsterben in UK geht weiter

HSBC wird in diesem Jahr 82 der rund 600 Filialen in Großbritannien schließen, da die Covid-19-Pandemie den Trend weg vom persönlichen Bankgeschäft hin zu digitalen Kanälen beschleunigt.

Mehr dazu hier: HSBC to close 82 UK branches; revamps network for digital age

Neues Payment-Einhorn

Mit einer neuen Kapitalrunde in Höhe von 180 Mio. US-Dollar ist der Zahlungsinfrastrukturanbieter PPRO in den Club der Einhörner aufgestiegen.

Mehr dazu hier: PPRO achieves Unicorn status on $180 million fund raise

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Mehr Wandel wagen: So geht Kreditmanagement der Zukunft - Kernergebnisse einer Studie zur digitalen Transformation https://www.der-bank-blog.de/wandel-kreditmanagement/digital-banking/37671120/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Fri, 22 Jan 2021 04:25:30 +0000 Oliver Geiseler https://www.der-bank-blog.de/?p=37671120 Kreditprodukte müssen digitaler werden, wenn Kunden ihrer Bank oder Sparkasse treu bleiben sollen. Doch die meisten Institute hinken im Innovationsprozess hinterher. Eine aktuelle Studie zum digitalen Kreditmanagement zeigt, wo es hakt – und was zu tun ist.

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Kreditprodukte müssen digitaler werden, wenn Kunden ihrer Bank oder Sparkasse treu bleiben sollen. Doch die meisten Institute hinken im Innovationsprozess hinterher. Eine aktuelle Studie zum digitalen Kreditmanagement zeigt, wo es hakt – und was zu tun ist.

Das Kreditmanagement der Zukunft ist digital

Das Kreditmanagement der Zukunft ist digital.

Banken müssen ihre Versäumnisse in der Digitalisierung aufholen. Dass die Defizite in diesem Bereich zum Teil enorm sind, hat Capco bereits 2018 in einer Studie dargelegt. 2020 haben wir diese Studie mit Kunden und Mitarbeitern von mehr als 100 Banken in Deutschland, Österreich und der Schweiz erneut durchgeführt und festgestellt: Noch immer hinken viele Institute hinterher, wenn es ums digitale Kreditgeschäft geht. Was ist jetzt zu tun? Hier teilen wir die wichtigsten Ergebnisse.

Digitales Kreditgeschäft: So ist die Studie aufgebaut

Die Ergebnisse unserer Studie „Kreditmanagement im Wandel der Digitalisierung“ sind aus einer groß angelegten Befragung hervorgegangen. Teilgenommen haben Banken aus dem privaten, öffentlichen und aus dem genossenschaftlichen Bereich sowie Sparkassen. Gegliedert ist sie in die aus Capco-Sicht wichtigsten Herausforderungen im Kreditgeschäft und damit in die Themengebiete „Kundenerlebnis“, „Angebot“, „Wertschöpfungskette“, „Technologie“ und „Zukunft“. Zu jedem Teilbereich liegen detaillierte Ergebnisse vor, die in unserer Studie vollständig nachzulesen sind.

Im Folgenden fassen wir die zentralen Erkenntnisse kompakt für Sie zusammen. Und wir zeigen auf, welche Schritte Institute gerade in der Pandemie-Situation nicht versäumen sollten.

Ergebnisse im Teilbereich „Kundenerlebnis“

Unsere Befragung hat gezeigt, dass für Kunden im Kreditgeschäft die Aspekte Schnelligkeit, Transparenz und Preis von höchster Bedeutung sind. Aus anderen Lebensbereichen (z.B. der schnellen Lieferung von Produkten noch am selben Tag) sind Verbraucher bereits digitale Services auf einem hohen Niveau gewohnt. Entsprechend liegen auch im Kreditprozess die Prioritäten auf sofortiger Rückmeldung bei Fragen und schnell verfügbaren Informationen. Persönliche Beratung finden weniger als 50 Prozent der befragten Bankkunden weiterhin wichtig.

Doch entgegen dem Wunsch nach modernen Lösungen – übrigens über alle Altersklassen hinweg –dominieren die klassischen Kanäle, wie die Studie darlegt: Statt über moderne Kundenkanäle wie z. B. Mobile Apps werden Auskünfte meist noch via Telefon oder E-Mail erteilt. Für die direkte Kundenansprache sind vor allem klassische CRM-Systeme im Einsatz. Das Potenzial neuer Technologien bleibt bei rund zwei Drittel der Institute noch ungenutzt.

Im Kreditgeschäft dominieren klassische Kanäle zur Kundenansprache

Das Potenzial neuer Technologien für die individuelle Kundenansprache bleibt oft ungenutzt.

Ergebnisse im Teilbereich „Angebot“

Eine gute Nachricht ist, dass fast 80 Prozent der befragten Banken bereits Digitalprodukte anbieten. Legt man jedoch die Lupe darauf, zeigt sich, dass lediglich im Privatkundengeschäft ein nennenswertes digitales Geschäft besteht. Nur selten werden dagegen Hypothekendarlehen und einfache Firmenkundenkredite digital angeboten. Zudem sind weniger als 50 Prozent der Kunden mit dem Digitalangebot ihrer Bank zufrieden, was Neobanken zunehmend attraktiv für sie macht.

Digitales Produktangebot im Kreditgeschäft ausbaufähig

Lediglich im Privatkundengeschäft besteht ein nennenswertes digitales Geschäft.

Im Vergleich zu unserer Studie von 2018 mit 50 Prozent haben in diesem Jahr 62 Prozent der befragten Banken angegeben, Partnerschaften mit FinTechs zur Erweiterung ihres Produktangebots im Kreditgeschäft eingegangen zu sein. Die meisten Kooperationen beschränken sich allerdings auf den Vergleich und die Vermittlung von Online-Krediten – hier ist noch viel Luft nach oben.

Unsere Studie zeigt auch das große Potenzial für die Erschließung neuer Ertragsquellen, das Banken mithilfe von FinTech-Kooperationen haben. Fast 60 Prozent der Kunden stehen gemeinsamen Angeboten von etablierten Banken (die weiterhin ihr Vertrauen genießen) und FinTechs offen gegenüber. Gemeinsam könnten beide Player z.B. Themen wie Crowdfunding anbieten (bisher stark vernachlässigt), das digitale Angebot für Firmenkunden erweitern sowie mithilfe von Banking-as-a-Service-Leistungen die Kreditprozesse schlanker gestalten.

Ergebnisse im Teilbereich Wertschöpfungskette

Die meisten Banken sind sich ihrer Digitalisierungsdefizite bewusst, dennoch ist die Kooperation mit Dritten selten. Wenige Kooperationen sind in den Bereichen Produktentwicklung, Rating/Scoring, Erfassung von Bilanzinformationen sowie Einhaltung regulatorischer Anforderungen zu finden. Auf den für Kunden hochrelevanten Feldern, wie z.B. Nachhaltigkeit, besteht jedoch kaum Zusammenarbeit.

Im Schnitt binden nur 30 Prozent der Banken externe Partner zur Optimierung der Wertschöpfungskette ein, obwohl hier großes Potenzial liegt, etwa in der Reduzierung der immer noch stark verbreiteten manuellen Prozessschritte. Mit intelligenten End-to-end-Workflowsystemen lässt sich ein Zusammenspiel von Automation und händischer Bearbeitung erreichen, das Banken für die Zukunft rüstet.

Ein Ergebnis unserer Studie in diesem Themenbereich stellt heraus, dass Investitionen in niedrigere Produktionskosten und beschleunigte Prozesse dringend notwendig sind. Dies würde mittelfristig auch im Hinblick auf die gestiegenen Kundenanforderungen zu einem Wettbewerbsvorteil führen.

Studie über digitales Kreditgeschäft: Mehr Mut zum Wandel

Zur Studie Digitales Kreditgeschäft: Mehr Mut zum Wandel.

Ergebnisse im Teilbereich Technologie

Durch die Corona-Krise haben Banken die Nachteile von altmodischen Verwaltungssystemen (wie z.B. physischen Akten) so deutlich wie nie zu spüren bekommen. Die Pandemie hat so gesehen das Umdenken beschleunigt.

Zum Zeitpunkt der Erhebung zwischen März und Mai diesen Jahres gaben nur 27 Prozent der Banken an, dass sie Kredite mit elektronischer Unterschrift vergeben – es ist jedoch zu erwarten, dass sich diese Zahl im Zuge der Pandemie erhöhen wird. Und das wäre auch wichtig, denn die befragten Kunden zeigten enorme Bereitschaft, diese digitale Abkürzung zu nutzen.

Zum Stichwort Robotic Process Automation (RPA) gaben weniger als 50 Prozent der Banken an, mit dieser modernen Automatisierungslösung zu arbeiten – obwohl sich damit zahlreiche repetitive und manuelle Aufgaben automatisieren, die Benutzerfreundlichkeit für Mitarbeiter steigern, die Prozessgeschwindigkeit erhöhen und eine Kostenersparnis erreichen ließe.

Ergebnisse im Teilbereich Zukunft des Kreditgeschäfts

Nach dem Ausblick auf ihre Digitalisierungsaktivitäten befragt, blicken 86 Prozent der Banken positiv in die Zukunft. 73 Prozent geben an, in den nächsten Jahren weiter in die Implementierung neuer Technologien zu investieren. Und 40 Prozent gehen davon aus, dass sie Kunden personalisierte Kredite in Echtzeit, basierend auf Tracking, bereitstellen werden. Als größte Hürden für Digitalisierungsthemen gelten regulatorische Anforderungen, die Komplexität der vorhandenen IT-Infrastruktur und nicht ausreichend verfügbares Budget.

Je mehr die Grenzen zwischen den Branchen verschwimmen, desto mehr übertragen Kunden ihre Erwartungshaltung aus anderen Bereichen auch auf Banken – und wünschen sich einfache, schnelle und transparente Prozesse. Der Datenlage zufolge sind die Institute sich dessen bewusst. Doch die entsprechenden Prozesse umzustellen ist eine komplexe Aufgabe, die nach wie vor oft gescheut wird.

Banken müssen digitales Angebot verstärken

So detailreich die Ergebnisse unserer Studie sind: Zusammengefasst lautet eine zentrale Erkenntnis, dass zu viele Banken sich weiterhin auf dem Vertrauensvorteil ausruhen, den sie aus der analogen Vergangenheit von ihren Kunden gewohnt sind. Bleibt das der Fall, ist zu erwarten, dass viele Verbraucher sich von „ihrer“ Bank abwenden. Der Generationenwechsel wird diese Dynamik noch verstärken.

Gerade während der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie erfolgsentscheidend ein digitales Angebot von Kreditprodukten ist. Nun gilt es, die historisch hohen Kundenerwartungen zu erfüllen – mit noch ambitionierteren Zielen in Sachen Digitalisierung.


Studie „Kreditmanagement im Wandel der Digitalisierung“

Dokument als PDF herunterladenDie vollständige Studie zum „Kreditmanagement im Wandel der Digitalisierung“ können Sie hier kostenfrei beziehen.

 

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Warum Banken mehr Querdenker brauchen - Mehr Erfolg in der VUCA-Welt der Veränderung https://www.der-bank-blog.de/banken-brauchen-querdenker/humor/37671808/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Fri, 22 Jan 2021 04:20:41 +0000 Dr. Hansjörg Leichsenring https://www.der-bank-blog.de/?p=37671808 Querdenken hat nichts mit Corona-Verleugnung zu tun, aber viel mit Kreativität, Innovation und dem Aufbrechen bestehender Strukturen und Kulturen. Gerade in Zeiten der Veränderung können Querdenker – nicht nur für Banken – ausgesprochen wertvoll sein.

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Querdenken hat nichts mit Corona-Verleugnung zu tun, aber viel mit Kreativität, Innovation und dem Aufbrechen bestehender Strukturen und Kulturen. Gerade in Zeiten der Veränderung können Querdenker – nicht nur für Banken – ausgesprochen wertvoll sein.

Übertriebene Konformität ist der Feind von neuem

Übertriebene Konformität ist der Feind von neuem.

Wir erleben immer wieder, dass kleine Minderheiten und Randgruppen versuchen, bestimmte Begriffe zu eigenen Zwecken zu instrumentalisieren, um damit Stimmungen zu machen. Das führt unweigerlich dazu, dass diese Begriffe zu Bewertungen und Assoziationen führen, die in der Regel wenig mit ihrem eigentlichen Ursprung zu tun haben.

Einer dieser Begriffe ist „Querdenken“. Die im Zuge der Corona-Pandemie veranstalteten sogenannten „Querdenker-Demonstrationen“ werden – wie so oft – von vielen Medien aufgegriffen und deren Aufmerksamkeit in einer Art und Weise gesteigert, die in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Bedeutung dieser kleinen Minderheit von irrationalen Spinnern, notorischen Impfgegnern und rechten Chaoten steht.

In der Folge verbinden immer breitere Bevölkerungsschichten den Begriff des Querdenkens mit negativen Assoziationen und in der Folge mit einer Ablehnung. Schnell wird aus einem Querdenker ein Querulant oder Querkopf. Und dies vor dem Hintergrund, dass Querdenker in den meisten Unternehmen ohnehin schon immer einen schweren Stand hatten und haben.

Risikovermeidung und Querdenken

Risikovermeidung ist ein wichtiger Grundsatz und tief in der Unternehmenskultur von Banken und Sparkassen verankert. Das Problem: Überträgt man ihn auf andere Bereiche als Kredite und Wertpapiere, dann hemmt dies Kreativität, Ideen und Innovation.

Es wird zwar viel vom mündigen Mitarbeiter gesprochen, der zur Kritik ermuntert werden, die Praxis indes war lange Zeit eine andere. Über viele Jahrzehnte suchten die meisten deutschen Institute für ihre Führungspositionen nach leistungswilligen, aber angepassten Mitarbeitern. Diese stellen kein Risiko dar, versprechen Beständigkeit und ein hohes Maß an Zuverlässigkeit.

Kreative und innovative Mitarbeiter wurden oft ausgebremst. Das führt auf Dauer unweigerlich zur Anpassung oder zum Abgang in andere Branchen. Die Folgen sind Durchschnitt statt Spitzenleistungen, Verharrung statt Agilität und Langeweile statt Innovation.

Die Stunde der Nonkonformisten

Standards und festgelegte Regeln sind seit jeder wichtig für Kreditinstitute, genauso wie auch Kontinuität und Struktur. Nun leben wir aber in einer Welt, in der Beständigkeit gerade kein kennzeichnendes Merkmal der bestehenden Herausforderungen ist. Die VUCA-Welt von heute beschert uns Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit. Routine, Planbarkeit und gleichbleibende Kundenbedarfe waren gestern. Zunehmender Anpassungsdruck durch neue Wettbewerber wie FinTechs und BigTechs stellt den Status quo in Frage und es gilt, vorherrschende Mehrheitsmeinungen kritisch zu hinterfragen.

Die neuen Herausforderungen erfordern auch neue Kompetenzen bei Mitarbeitern und Führungskräften. Freigeister, Nonkonformisten oder eben Querdenker sind gefragt.

30 Merkmale und Eigenschaften von Querdenkern

Querdenker …

  1. sind es gewohnt, mit festgefahrenen Strukturen umzugehen;
  2. bringen neues Wissen ein;
  3. gehen unvoreingenommen an Aufgaben und Projekte heran;
  4. entwerfen neue Strategien und Herangehensweisen;
  5. sind intrinsisch motiviert;
  6. sind frei von Betriebs- oder Branchenblindheit;
  7. hinterfragen statt abzunicken;
  8. rütteln wach;
  9. sorgen mit neuen Ideen für frischen Wind;
  10. suchen nach Lösungen, nicht nach Problemen;
  11. verfolgen andere Denkansätze, die von klassischen, konventionellen Wegen abweichen;
  12. gehen nicht den bekannten, geraden Weg;
  13. denken um die Ecke und gehen unkonventionell vor;
  14. sind Gegenwind gewohnt;
  15. sorgen für Innovationen;
  16. beseitigen oder umgehen vorhandene Schwächen;
  17. brechen vorhandene Strukturen und Muster auf;
  18. bringen mentale Intelligenz ein;
  19. inspirieren ihr Umfeld;
  20. stimulieren die Unternehmenskultur;
  21. lösen neue Denkweisen aus;
  22. leisten einen Beitrag zur Zukunftssicherung;
  23. sind bereit zum Kampf gegen Windmühlen;
  24. sind keine Querulanten;
  25. lieben Unabhängigkeit;
  26. stören zuweilen die Routine;
  27. erzeugen Schmerzen;
  28. sind hartnäckig;
  29. sind unbequem und lästig;
  30. werden zunehmend wichtiger.

Voraussetzungen für erfolgreiches Querdenken

Querdenken braucht Überzeugung und den Willen, diese mit Durchhaltevermögen umzusetzen. Es gehört aber auch eine gehörige Portion Mut dazu, unbequem zu sein und der allgemeinen Meinung zu widersprechen. Sturheit und ein dickes Fell sind hilfreich, denn Widerstand ist Querdenkern gewiss. Sie benötigen daher auch Glaubwürdigkeit und soziale Kompetenz, damit ihre Initiativen gehört und umgesetzt werden.

Querdenker zuzulassen braucht den Willen hinzuhören und auszuprobieren. Verbunden mit passenden Rahmenbedingungen und einer aktiven Auseinandersetzung stellen Querdenker eine große Chance für Unternehmen dar und können Unternehmen echten Mehrwert bringen. Sie tragen dazu bei, das vorhandene Wissen ständig zu erweitern und sich an ständig veränderte Marktbedingungen anzupassen.

Querdenken muss gewollt sein

Gerade in Zeiten der Veränderung sind Querdenker wichtig für Unternehmen und Gesellschaft. Es gilt daher zu verhindern, dass eine unheilvolle Minderheit den Begriff für sich kapert.

Kein Unternehmen braucht allerdings ausschließlich Querdenker. Das Immunsystem einer Organisation reagiert in der Regel heftig auf sie. Veränderungen erzeugen Emotionen zwischen Begeisterung und Angst und damit Reaktionen zwischen Euphorie, Lähmung und Widerstand. Wie bei vielen Dingen ist es die Dosis, die entscheidet ob etwas zerstörerisch oder gesundheitsfördernd wirkt.

Querdenken muss ein Unternehmen aushalten können. Querdenker müssen vom Top Management deshalb nicht nur geduldet sondern ausdrücklich gewollt sein. Als Alibi-Veranstaltung taugen sie nicht.

Gerade Banken und Sparkassen benötigen neue Strategien für die VUCA-Welt. Dafür gilt es, konstruktive Nonkonformisten zu fördern und ihnen den Raum zu geben, den sie benötigen, um Gruppendenken, konventionelle Antworten und lineares Denken zu durchbrechen. Gelingt dies, können Sie einen Unterschied machen und einen essentiellen Beitrag zur (digitalen) Transformation leisten.

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Cybersicherheit kommt auf der Chefetage an - Zunahme an Cyberattacken verlangt nach Maßnahmen https://www.der-bank-blog.de/cybersicherheit-kommt-auf-der-chefetage-an/studien/37670688/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Fri, 22 Jan 2021 04:15:11 +0000 Sophie Conrad https://www.der-bank-blog.de/?p=37670688 Mit der zunehmenden Digitalisierung steigt auch die Angst vor einem Cyber-Angriff. Für Unternehmen bedeutet das eine neue Priorisierung der Cybersicherheit. Welche Strategien und Ziele gesetzt werden und welche Rolle die Covid-19 Pandemie spielt, zeigt eine Studie.

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Mit der zunehmenden Digitalisierung steigt auch die Angst vor einem Cyber-Angriff. Für Unternehmen bedeutet das eine neue Priorisierung der Cybersicherheit. Welche Strategien und Ziele gesetzt werden und welche Rolle die Covid-19 Pandemie spielt, zeigt eine Studie.

Aktuelle Trends, Studien und Research zur Digitalisierung

Die Digitalisierung erfasst unseren Alltag und die gesamte Wirtschaft ist davon betroffen. Die Geschäftsmodelle ganzer Branchen werden dadurch – teilweise dramatisch – verändert. Auch Banken und Sparkassen können sich diesem Trend nicht entziehen. Studien zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in diesem Bereich finden Sie im Bank Blog.

Cyberkriminalität ist die dunkle Kehrseite der fortschreitenden Digitalisierung. Cybersicherheit und Datenschutz werden damit für Unternehmen immer wichtiger. Das zeigt auch eine Studie von PwC, bei der weltweit über 3.000 Führungskräfte aus Wirtschaft und Technologie zum Thema Cyber-Security befragt wurden.

Rund jedes zweite Unternehmen will Cybersicherheit und Datenschutz in jede Geschäftsentscheidung miteinbeziehen. CEOs suchen stärker denn je den Austausch mit ihrem Chief Information Security Officer (CISO), um die Widerstandsfähigkeit der Organisation als Ganzes zu stärken und zu erhöhen.

Covid-19-Pandemie hat Digitalisierung beschleunigt

Gerade jetzt ist die Resilienz des Unternehmens umso wichtiger. Denn COVID-19 hat nach Angabe der befragten Unternehmen die Digitalisierung beschleunigt und damit auch die Angriffsfläche für Cyberattacken erweitert. Mehr als die Hälfte der Befragten halten Angriffe auf Cloud-Dienste und Randsomware-Angriffe für sehr wahrscheinlich und rechnen mit erheblichen Konsequenzen für die eigene Organisation.

37 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland bestätigen, dass die COVID-19-Pandemie zu einem Katalysator der Digitalisierung geworden ist. Die digitalen Ambitionen der Führungskräfte sind in die Höhe geschossen: 38 Prozent wollen ihre Organisationen mit neuen Fähigkeiten modernisieren, 22 Prozent wollen die Effizienz bestehender Prozesse steigern und ein Fünftel der Befragten strebt eine Veränderung des Kerngeschäfts und eine Neudefinition der Organisation an.

Die größten Risikobereiche sehen die Befragten bei Anbietern von IoT- und Cloud-Diensten sowie Social Engineering – mehr als 60 Prozent halten Angriffe hier für sehr wahrscheinlich. Die langfristig negativen Auswirkungen halten sie aber für gering. Als wahrscheinlich und besonders gefährlich stufen sie allerdings Cyberattacken auf Cloud Services sowie Ransomwarangriffe ein. Bei diesen werden die Systeme der Opfer in “Geiselhaft” genommen und erst gegen Lösegeldzahlung (oft in Millionenhöhe) wieder freigegeben.

Cybersecurity an einem Wendepunkt – Strategie erforderlich

Kurzum: Die Digitalisierungsziele sind klar definiert. Für die Umsetzung ist nun eine integrierte Cyberstrategie erforderlich, die in unsicheren Zeiten die nötige Sicherheit gibt. Das haben auch die befragten CEOs erkannt: 59 Prozent wollen eng mit ihren CISOs zusammenarbeiten, um die Widerstandsfähigkeit ihres Unternehmens zu erhöhen. 98 Prozent der Unternehmen geben an, ihre Cyberstrategie aufgrund von COVID-19 geändert zu haben.

Jahrzehnte nach ihrer Entstehung in der Wiege der IT hat sich Cybersecurity zu einem eigenständigen Berufszweig etabliert. Mit Einsicht und Weitsicht, die ihr durch Erfahrung der letzten Jahre zuteilwurde, ist die Cybersecurity jetzt an einem Wendepunkt angelangt und in der Chefetage angekommen: 50 Prozent befragten Unternehmen weltweit geben an, Cybersecurity und Datenschutz in jeder Geschäftsentscheidung zu berücksichtigen – eine Verdopplung zum Vorjahreswert (25 Prozent).

Angepasste Cyberstrategien verbessern Resilienz

Die Verankerung von Cybersecurity in den Geschäftsprozessen ist dringender denn je. Denn durch die COVID-19-Pandemie bedingte Beschleunigung der Digitalisierung weltweit, wurde auch die Angriffsfläche für Cyberattacken erweitert.

Angesichts der gravierenden Auswirkungen von COVID-19 mussten viele Organisationen ihre Strategie überdenken. Geschäftskontinuität, Wiederherstellung nach einem Notfall und Krisenmanagement seien für Unternehmen zu den Schlüsselfaktoren für eine höhere Resilienz geworden.

Um auf alle Risikoszenarien vorbereitet zu sein, planen 43 Prozent der Führungskräfte eine Erhöhung ihrer Stresstests, um sicherzustellen, dass ihre kritischen Unternehmensfunktionen im Falle eines Hackerangriffs weiterhin funktionieren.

Die Sicherheitsfunktion der Zukunft habe drei Aufgaben zum Ziel: Vertrauen schaffen, Widerstandsfähigkeit aufbauen und Innovation vorantreiben. Kurz gesagt, sie werden sich stark von den Sicherheitsfunktionen von heute unterscheiden.

Die Führungskräfte sehen dabei besonders den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Cyberabwehr sowie die Orchestrierung und Automation von Cybersicherheit als vielversprechend an.

Steigende Budgets für IT-Sicherheit

Dass die durch die Digitalisierung neu gesteckten Unternehmensziele nicht ohne ein hohes Maß an Cybersicherheit erreichbar sind, hat auch die Vorstandsetage erkannt: Die steigende Bedeutung von Cybersicherheit zeigt sich nun bei der Budget- und Ressourcenplanung. Mehr als die Hälfte der weltweit befragten Unternehmen wollen ihre Cyberbudgets steigern und ihre Mitarbeiterzahl im Bereich Cybersecurity erhöhen – und das obwohl die prognostizierten Umsätze der Unternehmen auch für 2021 noch deutlich sinken werden (64 Prozent Global).

Fehlender Nachwuchs für Cyberteams

Diese gewünschte Steigerung der Mitarbeiterzahl trifft jedoch auf ein Problem: Mit 3,5 Millionen offenen und bis 2021 zu besetzenden Stellen plagt die Branche ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Diesen hohen Bedarf könnten die Fachhochschulen und Universitäten seit Jahren nicht bedienen.

Cloud Solutions Architects sowie Jobs im Bereich Security Intelligence und Data Analysis bilden das Spitzenfeld jener Positionen, die Führungskräfte besetzen wollen. Dabei setzen viele Unternehmen ersatzweise auf Personal innerhalb der eigenen Organisation und bieten Weiterbildungsmöglichkeiten an. Um den akuten Bedarf abzudecken, greifen viele mittlerweile auch auf Managed Services zurück – hierbei wird die Cybersecurity an externe Spezialisten ausgelagert.

Fünf Bereiche im Strategiefokus

In den nächsten zwei bis drei Jahren wollen sich die befragten Unternehmen vor allem auf fünf strategische Bereiche fokussieren:

  • Die erfolgreiche Transformation der Organisation,
  • eine verstärkte Prävention gegenüber Angriffen,
  • schnellere Reaktionszeiten auf Störungen,
  • mehr Vertrauen der Führungskräfte in die Fähigkeit, mit Bedrohungen umzugehen sowie
  • geringere Ausfallzeiten und damit verbundene Kosten.

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Wie Banken und Kunden von Conversational AI profitieren - Einsatz von Chatbots mit Künstlicher Intelligenz im Finanzsektor https://www.der-bank-blog.de/banken-kunden-conversational-ai/technologie/37670386/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Thu, 21 Jan 2021 04:25:41 +0000 Xaver Lehmann https://www.der-bank-blog.de/?p=37670386 Gerade im Banken- und Finanzsektor bieten sich enorme Automatisierungspotentiale. Viele Kunden wenden sich mit gleichen oder ähnlichen Anfragen an ihr Finanzinstitut, welches mit AI-basierten Chatbots den Kundenservice besser skalieren und effizienter gestalten kann.

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Gerade im Banken- und Finanzsektor bieten sich enorme Automatisierungspotentiale. Viele Kunden wenden sich mit gleichen oder ähnlichen Anfragen an ihr Finanzinstitut, welches mit AI-basierten Chatbots den Kundenservice besser skalieren und effizienter gestalten kann.

Chatbots mit Künstlicher Intelligenz im Finanzsektor

Einsatz von Chatbots mit Künstlicher Intelligenz in Banken.

Die Digitalisierung hält spätestens seit Covid-19 ihren immer schnelleren Einzug, auch in traditionellen Branchen wie dem Finanzbereich. Arbeiten aus dem Homeoffice, wie auch verschiedene digitale Lösungen erleichtern auch Banken und ihren Mitarbeitern die täglichen Aufgaben. Eines ist dabei in den letzten Monaten deutlich geworden: Während viele große Unternehmen ihre Callcenter schließen mussten und mit der Flut an Kundenanfragen überfordert sind, haben sich Kundenservicelösungen auf Basis von Künstlicher Intelligenz bewährt, um allen Anfragen gerecht zu werden und die eigenen Mitarbeiter zu entlasten, Insbesondere durch den Einsatz von Conversational AI.

Conversational AI – natürlich-menschlicher Dialog mit Chatbots

Conversational AI ist eine intelligente Technologie, die es Nutzern ermöglicht, in natürlichem Dialog mit Computern und künstlichen Intelligenzen zu kommunizieren. Sie umfasst dabei textbasierte Chatbots und stimmengesteuerte Sprachassistenten gleichermaßen. Um möglichst menschlich zu kommunizieren, ist es der Conversational AI möglich, neben Text und Sprache auch verschiedene Sprachvarianten wie Dialekte zu erkennen oder auch Emotionen und Absichten richtig zu deuten und auszuwerten.

AI-basierte Chatbots bauen auf der Technologie des Natural Language Processing (NLP) und des Machine Learning (ML) auf. Diese technologischen Komponenten werden dann miteinander kombiniert, um den Inhalt der Aussage zu verstehen, darauf zu antworten und aus den Reaktionen zu lernen. Dem Kunden kann dabei suggeriert werden, dass er mit einem menschlichen Agenten schreibt.

Einsatz von Conversational AI im Finanzbereich

Skalierbarkeit ist ein Schlüsselfaktor im digitalen Wandel und ermöglicht es etablierten Banken, mit neuen digital aufgestellten Konkurrenten wie Challenger- und Neobanken Schritt zu halten. Chatbots auf Basis von NLP steigern dabei deutlich die Effizienz und reduzieren gleichzeitig die Kosten. Zudem wird die Kundenbindung verbessert. Kunden müssen nicht mehr in Warteschleifen hängen oder für einfache Fragen auf ihren Bankberater warten.

Ein Chatbot mit Conversational AI kann rund um die Uhr Fragen zu Überweisungsaufträgen oder auch Kontoauszügen beantworten. Insbesondere in Zeiten der Pandemie hat sich erwiesen, dass auch ein AI-basierter Chatbot individuelle Fragen und Kundenanliegen optimal beantworten kann, sodass sich der Kunde nicht mehr in die Bank begeben muss. Insbesondere für Personen aus der Hochrisikogruppe ist das entscheidend, doch auch alle anderen Kunden profitieren davon. Darüber hinaus können Chatbots mit Conversational AI auf einer Vielzahl von Kanälen integriert werden, wodurch ein konsistenter Kundenservice über alle Kanäle, Geräte oder Plattformen hinweg gewährleistet ist.

Branchenübergreifende Vorteile von Conversational AI

Die Vorteile von Conversational AI lassen sich neben dem Finanzsektor auch in der Versicherungsbranche beobachten. Bei der Versicherungsbranche handelt es sich ebenso wie bei Banken um eine traditionell risikoscheue Branche. Doch an die veränderten Kundenerwartungen muss sich auch der Versicherungsbereich anpassen. Auch hier können AI-basierte Chatbots die Kosten senken, indem sie die Kunden auf die richtige Website leiten und Kundenanfragen in Sekunden beantworten. Gerade auch bei Schadensmeldungen oder verschiedenen Zubuchungs-Optionen für die bereits bestehende Versicherung kann die Conversational AI die Kunden innerhalb weniger Minuten in natürlich-menschlicher Sprache durch den Prozess hindurchführen und ihnen intelligent antworten. Die Mitarbeiter werden entlastet und gleichzeitig die Kosten für das Unternehmen reduziert.

Viele Unternehmen nutzen Conversational AI inzwischen in ihrem Kommunikationsprozess mit Kunden. Conversational AI lässt sich dabei entlang der gesamten Customer Journey einsetzen. Der Dialog mit den Kunden auf Basis von NLP und ML sorgt für eine einfache Skalierung unterstützt und entlastet das Support-Team, kann mehr Umsatz wie in der Versicherungsbranche generieren und wertvolle Daten über das Kundenverhalten sammeln, aus denen die künstliche Intelligenz lernt. Somit profitieren auch risikoscheue Branchen von diesem Wettbewerbsvorteil, um sich von neuen Konkurrenten abzuheben und bei der digitalen Transformation Schritt zu halten.

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Fit im Business - Ratgeber für praktische Power-Methoden https://www.der-bank-blog.de/fit-im-business/buchempfehlungen/37671817/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Thu, 21 Jan 2021 04:20:05 +0000 Dr. Hansjörg Leichsenring https://www.der-bank-blog.de/?p=37671817 Wie wäre es, wenn sich ein Zinseszins- Effekt auch für Ihre Fitness erreichen ließe? Das Buch „Business Pumper“ von Benedikt Hoff gibt dazu praktische Power-Tipps für Ihre Gesundheit neben Ihren geschäftlichen Aktivitäten. Bank Blog Leser haben die Chance, ein Exemplar zu gewinnen.

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Wie wäre es, wenn sich ein Zinseszins- Effekt auch für Ihre Fitness erreichen ließe? Das Buch „Business Pumper“ von Benedikt Hoff gibt dazu praktische Power-Tipps für Ihre Gesundheit neben Ihren geschäftlichen Aktivitäten. Bank Blog Leser haben die Chance, ein Exemplar zu gewinnen.

Buchtipps und Leseempfehlungen für Bankmanager und -mitarbeiter

Die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen ist als Bestandteil einer Karriere in Zeiten der Veränderung allgemein akzeptiert. Dass „Lesen bildet“ weiß schon der Volksmund. Obwohl wir alle tagtäglich viel zu viel lesen „müssen“, lesen wir wohl alle gleichzeitig auch viel zu wenig. Im Bank Blog finden Sie daher Hinweise und Empfehlungen auf interessante Bücher, die Ihnen neue Erkenntnisse und Ideen vermitteln sollen.

Dass Körper und Geist „Hand-in-Hand“ gehen, ist im Allgemeinen vielmals bekannt. Die praktische Umsetzung ist es, die hierbei einer einmaligen Planung bedarf und mit routinierter Kontinuität wöchentlich ausgeführt werden sollte, so die Ansicht des Autors Benedikt Hoff. Sein Ratgeber „Business Pumper“ präsentiert sich als Neuerscheinung mit steigender Relevanz.

Dass oft alleine Ausdauersport neben den geschäftlichen Aktivitäten betrieben wird, ist definitiv als positiv zu erachten. Erst in Verbindung mit strukturiertem Muskelaufbau ergibt sich jedoch eine Kombination und Symbiose. Das Buch zeigt, wie Sie Ihre Ziele hoch setzen, etappenweise erreichen, und dabei die volle Kontrolle über Ihren Fortschritt behalten können. Dabei geht es nicht darum, aktiv und dauerhaft Kalorien zu zählen oder täglich zwei bis drei Stunden intensiv Sport zu betreiben.

Kompakte Tipps aus der Fitnessbranche

Der Untertitel des Ratgebers spricht für sich selbst: „Mit effektiven Schnell-Strategien zum gesunden Muskelaufbau neben Ihren geschäftlichen Aktivitäten“. Er ist für jeden geeignet, der das Werk nicht nur liest, sondern auch umsetzt.

Auf weniger als 50 Seiten werden dem Lesenden in kompakter Version Tipps aus der Fitnessbranche vermittelt, die der Zielgruppe nicht immer bekannt sind, und doch besonders hier von elementarer Wichtigkeit sein können.

Besonders die praktischen Erfahrungen des Autors sind es, die auch in Kombination mit Fakten (wie beispielsweise Kalorienangaben) den Lesenden Mehrwert bieten können und ihnen praktische Tipps mitgeben.

Bei der Fitness auf das Fundament achten

Wichtig ist das Fundament der drei Hauptfaktoren:

  • Ernährung,
  • Training und
  • Regeneration

Sie bilden die Essenz, auf der aufgebaut werden kann und auf der Sie Ihren gesunden Lebensstil individuell einrichten können.

Business Pumper - Strategien zum gesunden Muskelaufbau

Der Ratgeber mit effektiven Schnell-Strategien zum gesunden Muskelaufbau neben Ihren geschäftlichen Aktivitäten.

Nach einigen Wochen der Umsetzung werden Sie erkennen, dass Sie bereits mit einem Einsatz von vorgeschlagenen vier Stunden in der Woche nicht nur Spaß beim Sport wahrnehmen, sondern auch mehr Energie zur Verfügung stehen haben. Besonders als Trainings-Beginner werden Sie rasch Fortschritte verzeichnen können.

Nachdem Sie die Ratschläge und Tipps zwei Monate ausgeführt haben, können Sie Ihre Routine und das Momentum nutzen, sodass keine weiteren Anpassungen vorgenommen werden müssen. Die Energie, die Sie in ihre sportlichen Aktivitäten investieren, kommt mit einer hohen Rendite zurück.

Über den Autor Benedikt Hoff

Benedikt Hoff ist mit 21 Jahren bereits seit mehr als sechs Jahren dem Kraftsport verbunden und hat sich in dieser Zeit ein Wissen angesammelt, von dem er überzeugt ist, dass ein Großteil dessen ebenso für sehr viele Menschen relevant sein sollte.

Besonders die Grundlagen zu einer praktischen, gesunden Ernährung sind es, die die Basis einer (beinahe) jeden Ernährungsweise bilden sollten. Dabei widmet er sich besonders der Praxis und rät jedem Leser, sich weiter fortzubilden und selbst individuelle Erfahrungen zu erleben.

Der Ausblick

Um Ihr Momentum und Ihre Planung zu gewährleisten, erscheint noch in diesem Jahr das passendende Zusatzbuch, welches Ihnen als praktischer Begleiter Überblick und Struktur über alle Lebensbereiche verschafft. Mit den Worten: Stay tuned for this one!

Das Buch hat 44 Seiten. Sie erhalten es u.a. bei Amazon:


Leser des Bank Blogs haben die Chance, ein kostenloses Exemplar zu gewinnen. Schreiben Sie dazu bis zum 27. Januar 2021 in einem Kommentar unter den Artikel, was Sie an dem Buch besonders interessiert.

Das Buch wird unter allen Lesern, die einen Kommentar abgegeben haben verlost. Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt und muss innerhalb einer Woche seine vollständige Adresse mitteilen. Der Buchgewinn wird dem Gewinner dann direkt zugesendet.

Mit Ihrem Kommentar stimmen Sie diesen Hinweisen/Teilnahmebedingungen zu.

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Prozessautomatisierung lohnt sich - Zeit und Ressourcen sparen mit Robotic Process Automation https://www.der-bank-blog.de/prozessautomatisierung-lohnt-sich/studien/37670676/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Thu, 21 Jan 2021 04:15:01 +0000 Jannik Wilk https://www.der-bank-blog.de/?p=37670676 Robotic Process Automation ist ein wichtiger Digitalisierungstrend. Ein Leitfaden stellt Grundlagen und Einsatzszenarien von Prozessautomatisierung vor, zeigt, welche Prozesse sich eignen und welche weniger und gibt Tipps für die Implementierung.

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Robotic Process Automation ist ein wichtiger Digitalisierungstrend. Ein Leitfaden stellt Grundlagen und Einsatzszenarien von Prozessautomatisierung vor, zeigt, welche Prozesse sich eignen und welche weniger und gibt Tipps für die Implementierung.

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Technologie und IT

Technologie ist nicht erst seit der Digitalisierung ein wichtiger Faktor für Finanzdienstleister. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten Trends und Entwicklungen.

Unternehmen, die ihre Systeme nicht auf dem neuesten Stand halten, hinken hinter innovativen Firmen her. Für wen ist es heute noch verständlich, wenn Informationen händisch von System zu System oder von Software zu Software getragen werden müssen? Tatsächlich aber sind Prozesse und Technik vieler Firmen veraltet.

Für so etwas gibt es inzwischen technische Lösungen wie etwa Robotic Process Automation (RPA). Es ist eine Brückentechnologie, die Systeme miteinander kompatibel macht. Der Digitalverband Bitkom veröffentliche kürzlich einen Leitfaden zu diesem Thema.

Eine Implementierung lohnt sich

Demnach seien Methoden wie RPA besonders geeignet für einfache Aufgaben, bei denen sich die Schritte immer wiederholen. Aufwand und Kosten zur Implementierung einer RPA-Lösung könnten so in kürzester Zeit wieder hereingeholt werden.

Prozessautomatisierung ist kein Thema der Zukunft mehr, es ist eines der Gegenwart. Wichtig sei laut Leitfaden vor allem, die Möglichkeiten nicht zu überschätzen und sich genau zu überlegen, welche Prozesse sich für eine Automatisierung eignen. Ein Beispiel ist die automatisierte Eingabe von Papierformularen, zum Beispiel in der Buchhaltung.

Verbesserte RPA durch Künstliche Intelligenz

Die Technologie steht noch am Anfang ihrer Möglichkeiten. Es sind bereits fortgeschrittenere RPA-Anwendungen entwickelt worden. Diese können durch Künstliche Intelligenz sogar komplexere Aufgaben bewältigen.

Der Leitfaden erklärt die Grundlagen von Robotic Process Automation, stellt verschiedene Einsatzszenarien vor, und beleuchtet die Bedeutung für das ERP-System im Unternehmen. Als Praxishilfe beantwortet er wichtige Fragen, etwa welche Prozesse sich für RPA eignen und welche weniger, ob RPA von der Fachabteilung ohne Unterstützung der IT-Abteilung eingeführt werden kann, und wie RPA die Papierwelt mit dem ERP- System verbindet. Zudem werden die notwendigen Schritte zur Einführung eines RPA-Prototypen sowie eine Checkliste für die Softwareauswahl vorgestellt.

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Die 10 Institute mit der besten Reputation in der Corona-Krise - Welche Kreditinstitute die Pandemie am besten genutzt haben https://www.der-bank-blog.de/reputation-corona-krise/vertrauen/37671525/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Wed, 20 Jan 2021 04:25:25 +0000 Jörg Forthmann https://www.der-bank-blog.de/?p=37671525 Die Corona-Pandemie ist nicht nur Krise, sondern auch Chance. Gerade für Kreditinstitute. Denn sie sind es, die den Menschen und der Wirtschaft durch die Krise helfen. Ein Ranking zeigt die zehn Institute, welche die Pandemie für ihre Reputation am besten nutzen konnten.

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Die Corona-Pandemie ist nicht nur Krise, sondern auch Chance. Gerade für Kreditinstitute. Denn sie sind es, die den Menschen und der Wirtschaft durch die Krise helfen. Ein Ranking zeigt die zehn Institute, welche die Pandemie für ihre Reputation am besten nutzen konnten.

Einige Banken sind Gewinner in der Corona-Krise

Während der Corona-Krise konnten einige Institute ihre Reputation verbessern.

Wenn es darum geht, wie schlimm die Corona-Pandemie für die Menschen ausgeht, kommt den Banken und Sparkassen eine zentrale Rolle zu. Sie sind es, die Brücken bauen, damit Ratenkredite und Hausfinanzierungen nicht platzen. Sie sorgen für Liquidität, die die Unternehmen über Wasser halten. Und sie haben dafür gesorgt, dass die Geldversorgung nicht gefährdet war – was eine Panikstimmung in der Bevölkerung deutlich verstärkt hätte.

Aus Reputationsgesichtspunkten ist die Corona-Krise eine Sternstunde für die Kreditwirtschaft, denn sie kann – positiv – unter Beweis stellen, dass sie systemrelevant ist und diese Herausforderung meistert. Vor der Pandemie schwang noch ein bitterer Beigeschmack mit, wenn Kreditinstitute ihre Systemrelevanz herausgestellt haben, in Erinnerung an Billionen schwere Rettungspakete in der Finanzkrise, die bis heute zahlreiche Staatshaushalte belasten.

Gewinner der Corona-Krise

Doch welchen Instituten ist es gelungen, diesen Steilpass in der Reputation tatsächlich zu verwandeln? Um das zu ermitteln, hat das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung die Kommunikation über 20 Kreditinstitute (6 Sparkassen, 4 Volksbanken, 3 Sparda-Banken und 7 klassische Kreditinstitute) in mehreren Millionen Internetquellen im deutschsprachigen Web in der Zeit von April bis Juni 2020 untersucht – also in der Hochzeit des ersten Lockdowns. Analysiert wurden 91.000 Aussagen zu den 20 Banken und Sparkassen.

Top 10 – die höchsten Anteile der Corona-Berichte an der gesamten Medienresonanz

Dabei fällt auf, dass die Hamburger Sparkasse den höchsten Anteil Corona-bezogener Beiträge hat, gefolgt von Postbank und Deutscher Bank. Die Hanseaten haben damit am stärksten darauf gesetzt, ihr Engagement für die Hamburger und für die Hamburger Wirtschaft herauszustellen.

Die Top 10, gemessen an de Medienresonanz sind:

  1. Hamburger Sparkasse (19 Prozent)
  2. Postbank (15 Prozent)
  3. Deutsche Bank (10 Prozent)
  4. Commerzbank (9 Prozent)
  5. Hypo Vereinsbank (8 Prozent)
  6. Santander Consumer Bank (7 Prozent)
  7. Stadtsparkasse München (7 Prozent)
  8. Dortmunder Volksbank (6 Prozent)
  9. Sparkasse Köln Bonn (5 Prozent)
  10. Berliner Volksbank (5 Prozent)

Top 10-Ranking der Institute mit der besten Reputation in der Corona-Krise

Aus der Werbewirkungsforschung ist bekannt, dass im Durchschnitt eine Botschaft sieben Mal von einem Menschen wahrgenommen werden muss, damit sie erinnert wird. Nur Botschaften, an die wir uns erinnern, wirken nachhaltig auf die Reputationswahrnehmung ein. Wer diese Erkenntnis vor Augen hat, versteht unmittelbar die große Wirkung der Corona-Kommunikation der Hamburger Sparkasse auf ihre Reputation im Untersuchungszeitraum. Den Hamburgern ist es tatsächlich durch den sehr starken Fokus auf ihr Engagement in der Pandemie gelungen, sich an die Spitze des Reputationsrankings zu setzen.

Die Top 10 mit der  besten Reputation in der Corona-Krise (auf einer Skala von 0 bis 100) sind:

  1. Hamburger Sparkasse (53 Punkte)
  2. Nassauische Sparkasse (48 Punkte)
  3. Postbank (48 Punkte)
  4. Deutsche Bank (44 Punkte)
  5. Dortmunder Volksbank (43 Punkte)
  6. Targobank (42 Punkte)
  7. Sparda-Bank West (41 Punkte)
  8. Sparkasse Hannover (41 Punkte)
  9. Stadt- und Kreissparkasse Leipzig (40 Punkte)
  10. HSBC Trinkaus & Burkhardt

Krisen sind Chancen für die Reputation

Bei dieser Reputationsanalyse liegt der Fokus auf einem kurzen Zeitraum, in dem besondere Umstände geherrscht haben. Über längere Zeiträume hinweg wird sich das Reputationsniveau wieder nivellieren. Die Analyse zeigt aber auch, dass Kreditinstitute durchaus Chancen haben, aktiv ihre Reputation aufzubauen. Dabei sollte dieses Thema nicht unterschätzt werden, denn die Reputation steht für die „Licence to operate“, also für die gesellschaftliche Akzeptanz des Geschäftsmodells von Banken und Sparkassen. Einbrüche in der Reputation hat die Branche mit einschneidenden Regulierungen in den letzten Jahren bezahlt.

Das IMWF ermittelt täglich die aktuelle Reputation für die wichtigsten Kreditinstitute in Deutschland. Wer dies kennenlernen möchte, kann sich für ein persönliches Webinar unter Info@IMWF.de melden.

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Weil Loyalität mit der Sekunde “null” beginnt … - Wie das HVB Vorteilsprogramm valyou ein „Win-win“ für Kunden und Bank wurde https://www.der-bank-blog.de/vorteilsprogramm-hvb/marketing/37670389/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Wed, 20 Jan 2021 04:20:04 +0000 Felix Göttler https://www.der-bank-blog.de/?p=37670389 Viele Banken und Sparkassen versuchen aktuell ihre Erträge rund um das Girokonto zu steigern. Häufig spielen dabei Mehrwert- und Rabattprogramme eine Rolle. Die HypoVereinsbank ist mit ihrem Vorteilsprogramm valyou einen eigenen Weg gegangen.

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Viele Banken und Sparkassen versuchen aktuell ihre Erträge rund um das Girokonto zu steigern. Häufig spielen dabei Mehrwert- und Rabattprogramme eine Rolle. Die HypoVereinsbank ist mit ihrem Vorteilsprogramm valyou einen eigenen Weg gegangen.

Das HVB Vorteilsprogramm valyou soll die Kundenloyalität steigern

Das HVB Vorteilsprogramm valyou soll die Kundenloyalität steigern.

Als ich vor ein paar Jahren gefragt wurde, wie ich Kundenloyalität umschreiben würde, hatte ich einen sehr bildlichen Vergleich gezogen: loyale Kunden sind wie Kunstwerke aus hochwertigem Murano-Glas. Sie sind vielschichtig, wertvoll, anspruchsvoll und gleichzeitig ist Kundenloyalität auch keine Selbstverständlichkeit, fast so fragil wie eine Glasskulptur. Diese Kunstwerke behalten oder steigern ihren Wert nur dann, wenn man diesen zu schätzen weiß und sorgsam mit ihnen umgeht.

Dieses Bild passt auch ein paar Jahre später immer noch – sogar besser denn je. Die möglichen Ursachen für einen Bruch – ob beim Glas oder in der Kundenbeziehung – sind jedoch vielfältiger geworden. Die Ansprüche der Kunden an ihre Bank – geprägt durch ein tägliches Erleben in anderen Bereichen und Branchen – gehen von nebeneinander bestehenden Vertriebswegen (Multikanal) zu eng miteinander verzahnten und lernenden Vertriebswegen (Omnikanal).

Kunden sind mobiler geworden

Mobilität prägt nicht nur die Prozess-, Daten- und Arbeitswelt, sondern auch das Kundenverhalten. Wie mühsam war es zum Beispiel noch, vor einigen Jahren den Gas- oder Stromanbieter zu wechseln…? Die formalen wie auch die technischen Hürden, sich neu zu orientieren, sind faktisch nicht mehr vorhanden. Die Wechselbereitschaft wird vielfach mit einem mehr oder weniger kreativen Bündel von Anreizen unterstützt.

Gleichzeitig hat Covid 19 einmal mehr deutlich gemacht, wie zeitlos die klassischen Werte in der Kundenbeziehung – Vertrauen und Verlässlichkeit – sind.  Sie prägen nicht nur das physische Miteinander zwischen Dienstleister und Kunden, sondern auch das digitale Kundenerlebnis über alle relevanten Kontaktpunkte hinweg.

Schuster, bleib bei Deinen Leisten …

Was kann in diesem Umfeld ein Kunden-Vorteilsprogramm leisten? In der HypoVereinsbank verstehen wir unser HVB Vorteilsprogramm valyou als Antwort auf das Vertrauen, das uns der Kunde entgegenbringt. Weil wir der festen Überzeugung sind, dass wir als Bank am Tag 1 seiner Entscheidung für unser Haus vom Kunden einen Vertrauensvorschuss bekommen, wollen wir dem Kunden mit HVB valyou ab Tag 1 etwas zurückgeben. Die einfachste Formel lautet: Konto + Kreditkarte = Programmstufe Bronze = 25% Ermäßigung auf den Kontoführungspreis.

Weil sich Partnerschaften privat wie beruflich entwickeln und Ansprüche wachsen, ist nicht nur eine gemeinschaftliche Teilnahme möglich, im Rahmen derer dann beide Teilnehmer von der höchsten Programmstufe eines Partners profitieren. Es gibt es das Vorteilsprogramm auch in drei weiteren Stufen: Silber, Gold und Platinum – mit ansteigenden Ermäßigungen. Die persönliche Programmstufe wird abhängig von der Produktnutzung und dem Vermögen bei der Bank einmal im Quartal ermittelt. Damit sind vier Mal im Jahr Upgrades möglich, aber – bei rückläufiger Produktnutzung – auch Rückstufungen. Die Vorteile erstrecken sich über alle wesentlichen Produktbereiche: von Konto/Karte über die unterschiedlichen Facetten des Vermögensaufbaus bis hin zur Immobilienfinanzierung. Der klare Fokus liegt dabei auf der Bevorteilung von Finanzdienstleistungen, nicht auf der Gewährung von Rabatten bei Drittanbietern; zum einen, weil die Programmlogik von HVB valyou in erster Linie das wiederspiegeln soll, was wir als unser Kerngeschäft verstehen, zum anderen weil genau das auch die Erwartung unserer Kunden an das Loyalitätsprogramm einer Bank ist.

HVB valyou Insights

Nachfolgend einige Einblicke in das Vorteilsprogramm in kurzen Stichpunkten:

  • Der Launch des Vorteilsprogramms erfolgte 2016.
  • Eine gemeinschaftliche Teilnahme, zum Beispiel mit dem Lebenspartner, ist möglich. In diesem Fall profitieren beide Teilnehmer von der höchsten Programmstufe eines Partners.
  • Der prozentuale Teilnehmeranstieg 2020 gegenüber Vorjahr liegt deutlich im zweistelligen Bereich.
  • Jeder fünfte Teilnehmer konnte seit Programmbeitritt ein Upgrade in die nächst höhere Programmstufe erreichen.
  • Die Kundenzufriedenheit der Programmteilnehmer liegt zweistellig über vergleichbaren Kunden ohne HVB valyou.
  • Die Bereitschaft der Programmteilnehmer, die Geschäftsbeziehung zur HVB auszubauen, ist bei HVB valyou Kunden deutlich ausgeprägter.

Vom Bestandskundeninstrument zum Akquisitionsmodell

Aufsetzend auf den positiven Erfahrungen im Geschäft mit Bestandskunden wurde HVB valyou in den vergangenen beiden Jahren auch als Instrument zur Akquisition von Neukunden weiterentwickelt. So honorieren wir im Rahmen von „HVB valyou for friends“ die Empfehlungsbereitschaft unserer HVB valyou Teilnehmer. Auch hier liegt wieder eine einfache Formel zu Grunde: 1 geworbener Kunde = 1 Jahr Programmstufe Gold als Dankeschön für den werbenden Kunden. Bei bis zu 5 geworbenen Kunden erhöhen wir die Laufzeit der Programmstufe Gold auf bis zu 5 Jahre.

Auch der Neukunde selbst kommt derzeit – unabhängig von der Anzahl seiner genutzten Produkte – in den Genuss der Programmstufe Gold für bis zu fünf Jahre und profitiert damit von einer Ersparnis von beispielsweise 100% beim Kontoführungspreis oder 25% Ermäßigung im Wertpapiergeschäft. Warum wir das machen? Weil Loyalität mit der Sekunde “null” beginnt und weil wir gemeinsam und langfristig mit unseren Kunden wachsen wollen.

Die Kombination macht’s…

Neben dem stärksten Bindeglied – dem persönlichen Einsatz, dem Know-How und der Verlässlichkeit unserer Beraterinnen und Berater – leistet unser Kundenvorteilsprogramm damit über eine transparente Preisgestaltung und einen einfachen Belohnungsmechanismus einen wertvollen und gleichzeitig wertschöpfenden Beitrag zur Verstetigung und dem Ausbau der Geschäftsbeziehung.

Klar ist aber auch: ein Kundenvorteilsprogramm ist kein Garant für ewige, bedingungslose Loyalität und Mehrgeschäft mit dem Kunden. Nur über regelmäßige Gespräche, erstklassige Services und qualitative Kontaktpunkte zum Kunden entsteht Nähe und eine Vertrauensbasis. Nur wenn wir als Dienstleister verstehen, was den Kunden bewegt, haben wir eine Chance den Kunden zu begeistern, ihn immer wieder aufs Neue von uns zu überzeugen und langfristig eine gute Geschäftsbeziehung zu gestalten.

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Finanzinstitute wollen digitale Transformation vorantreiben - Banking Szenario 2025 https://www.der-bank-blog.de/finanzinstitute-wollen-digitale-transformation-vorantreiben/studien/37670099/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Wed, 20 Jan 2021 04:15:22 +0000 Dr. Hansjörg Leichsenring https://www.der-bank-blog.de/?p=37670099 Eine aktuelle Studie zeigt, dass die digitale Transformation bei Banken hohe Priorität hat. Allerdings stellen kürzere Innovations- und Technologiezyklen ebenso große Herausforderungen dar, wie die Entwicklung digitaler Produkte.

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Eine aktuelle Studie zeigt, dass die digitale Transformation bei Banken hohe Priorität hat. Allerdings stellen kürzere Innovations- und Technologiezyklen ebenso große Herausforderungen dar, wie die Entwicklung digitaler Produkte.

Aktuelle Trends, Studien und Research zur Digitalsierung im Bereich Finanzdienstleistung

Der Trend zur Digitalisierung hat unseren Alltag und die Unternehmenswelt nachhaltig verändert. Banken und Sparkassen werden später als andere Branchen erfasst, aber nicht weniger heftig. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien zu diesem wichtigen Thema.

Banken und Sparkassen befinden sich inmitten eines fundamentalen Transformationsprozesses. Die seit Jahren anhaltenden Niedrigzinsen drücken auf die Erlöse sowie die Kapitaldecke. Hinzu kommen hohe Kosten für die Umsetzung von Regulatorik. Gleichzeitig ähneln sich viele Bankprodukte immer mehr, so dass der Wettbewerb häufig über den Preis ausgetragen wird. Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramme standen folglich in den letzten Jahren ganz oben auf der strategischen Agenda von Banken – häufig bereits mit Hilfe der Digitalisierung.

Mit der Corona-Krise kommt für viele Institute nun noch der teilweise Verlust physischer Kunden-Kontaktpunkte (Filialen) hinzu. Damit ist der Druck gestiegen, digitale Geschäftsmodelle aufzubauen. Dies könnte in den nächsten Jahren zu einem Digitalisierungspush bei Banken führen und dazu, dass die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle fokussierter und kundenzentrierter als in der Vergangenheit angegangen wird.

Banking Szenario 2025

Eine Studie von Lünendonk & Hossenfelder in fachlicher Zusammenarbeit mit Core, KPMG, Q_Perior, Nexgen und Senacor hat vor diesem Hintergrund die Digitalisierungsstrategien von Banken und Versicherungen untersucht und versucht Antworten auf die einsetzende digitale Plattformökonomie zu finden sowie Hinweise für eine Verbesserung der Effizienz- und Kostenstrukturen zu liefern.

Für ein Szenario 2025 wurden Führungskräfte aus Banken zu ihren künftigen Strategien zu Themen wie Disruption, Vertrieb der Zukunft, digitale Plattformökonomie, Zusammenarbeit mit Start-ups sowie der Nutzung digitaler Technologien befragt.

Herausforderungen durch digitale Transformation

Banken sehen sich derzeit kaum von Disruption durch neue Anbieter bedroht, wollen aber dennoch ihre digitale Transformation vorantreiben. Dabei setzen sie auf digitale Plattformen und neue digitale Vertriebswege zur Ergänzung ihrer klassischen Geschäftsmodelle.

Die Reaktion auf immer kürzere Innovations- und Technologiezyklen im Zuge der Digitalisierung sind für rund 60 Prozent der Banken eine wichtige Zukunftsaufgabe, ebenso wie mehr Agilität im Unternehmen. Allerdings stellt eine Markteinführung über neue, digitale Vertriebskanäle jede zweite Bank vor große Herausforderungen. Zudem hat bislang nur ein Drittel der befragten Unternehmen digitale Produkte von Start-ups oder Technologieunternehmen in ihr Produktportfolio integriert.

Bankvertrieb der Zukunft

Für den Vertrieb der Zukunft setzt der überwiegende Teil der Institute weiterhin auf ihr bestehendes Produktportfolio. Sie planen aber digitale Mehrwertdienste, um das Kundenerlebnis zu verbessern und die Kundenbindung hoch zu halten. Der persönliche Kontakt zum Kunden ist für die meisten Banken auch in Zukunft ein elementarer Bestandteil der Vertriebsstrategie.

Investitionsplanung für das Banking der Zukunft

Die Investitionsplanung für die nächsten Jahre spiegelt die wichtigsten strategischen Herausforderungen der befragten Banken wider. Demnach liegt bei Banken die Digitalisierung der Kundenschnittstellen für eine bessere „Customer Experience“ mit 82 Prozent an erster Stelle der Aufgaben. 76 Prozent planen einen Fokus auf die Weiterentwicklung der bestehenden Produkte zu legen und diese durch digitale und datenbasierte Services zu ergänzen. Neben den kundenzentrischen Themen liegt ein dritter Schwerpunkt auf der Verbesserung der Operational Excellence mit Hilfe von digitalen Technologien.

Investitionsschwerpunkte von Banken bis 2025

Investitionsschwerpunkte von Banken und Sparkassen bis 2025.

Modernisierung der IT-Landschaften

Eine der zentralen Schwachstellen von Banken bei der Umsetzung von neuen Strategien sind die historisch gewachsenen und veralteten Individual-Software-Landschaften. Viele Anwendungen sind zu Monolithen geworden. Der Grund ist der jahrelange Anbau von immer neuen Individuallösungen – unter anderem, um regulatorische Vorgaben zu erfüllen – und eine fehlenden Vernetzung untereinander.

Technologisch setzen die meisten befragten Banken in den kommenden Jahren daher auf die Ablösung ihrer Individual-Software-Landschaften durch moderne Standardsoftware. 63 Prozent der Banken legen hier ihren Fokus. Dabei spielen Technologien wie Open Source, APIs und Microservices eine große Rolle, ebenso wie die Abbildung von Geschäfts- und IT-Prozessen in der Cloud.

Banken setzen auf Public Cloud

Sowohl die Cloud als auch Cyber Security sind elementare Bestandteile der IT-Strategien von Banken. Sie ermöglichen es, neue Geschäftsmodelle zu skalieren und stellen die Sicherheit der eigenen Daten sowie der Kundendaten sicher.

72 Prozent der Banken sind bereits in der Cloud. Lediglich für einen kleinen Teil der Studienteilnehmer ist dieses Thema auch in Zukunft nicht relevant. Rund drei Viertel der untersuchten Unternehmen verwenden die Public-Cloud-Plattformen der Hyperscaler (Amazon Web Services, Microsoft Azure, Google Cloud). Aktuell arbeiten die meisten Banken (51 Prozent) mit Microsoft Azure zusammen. Google Cloud hole allerdings derzeit im deutschen Banking-Markt auf, wie die Beispiele der Deutschen Bank und der Sparkassen zeigen.

Mit der Nutzung von Cloud Services in einem engen Zusammenhang steht das Thema IT-Security. Ein Großteil der Banken hat gleichermaßen eine dedizierte IT-Security-Strategie in der Unternehmensstrategie verankert wie auch bereits mit der Operationisierung der IT-Security-Strategie begonnen.

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Vertrauen als Wachstumsmotor - Mit Transparenz und Ehrlichkeit Kundenbindungen stärken https://www.der-bank-blog.de/vertrauen-als-wachstumsmotor/studien/strategie-management/37670674/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Wed, 20 Jan 2021 04:10:37 +0000 Jannik Wilk https://www.der-bank-blog.de/?p=37670674 Eine aktuelle Studie zeigt, dass Datenschutz, Ethik oder Nachhaltigkeit wichtige Themen für den Aufbau von Vertrauen zu Verbrauchern sind und die Kundenbindung stärken. Richtig umgesetzt gewährleisten sie Wettbewerbsvorteile und Wachstum.

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Eine aktuelle Studie zeigt, dass Datenschutz, Ethik oder Nachhaltigkeit wichtige Themen für den Aufbau von Vertrauen zu Verbrauchern sind und die Kundenbindung stärken. Richtig umgesetzt gewährleisten sie Wettbewerbsvorteile und Wachstum.

Aktuelle Trends, Studien und Research über Strategie und Management

Gerade in Zeiten der Veränderung, der sinkenden Erträge und steigenden Kosten kommt es auf eine durchdachte und nachhaltige Strategie an. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien und Trends zu den Themen Strategie und Management.

Daten gelten als wertvoller Rohstoff der Digitalisierung. In der modernen, vernetzten und digitalen Wirtschaftswelt lässt sich mit Sammlung und Verkauf von Daten viel Geld generieren, legal wie illegal, sogar wenn man als Unternehmen primär aus einer
fachfremden Branche stammt. Zudem ist es für erfolgreiche Firmen wichtig, individuelle Verbraucherwünsche zu verstehen. Also sammeln sie im großen Stil Daten über ihre Kunden.

Immer neue technologische Möglichkeiten ermöglichen es Unternehmen, Daten zu
sammeln, zu analysieren und zur Wertschöpfung gewinnbringend einzusetzen. Dabei gilt es, den Kunden im Blick zu haben. Denn wie schon der Volksmund sagt: Ehrlich währt am längsten.

Der Kunde ist sensibilisiert

Die Digitalisierung vieler Geschäftsprozesse bringt es mit sich, dass Daten und der
Umgang mit ihnen eine immer wichtigere Rolle spielen. Sowohl innerhalb eines
Unternehmens als auch für die Kunden, die großen Wert auf Datensicherheit und -schutz legen.

In einer Studie der Unternehmensberatung KPMG wurde diese Erkenntnis einmal mehr bestätigt: Die Untersuchung zeigt auf, dass durch Ehrlichkeit und glaubhafte Integrität gewonnenes Kundenvertrauen ein wichtiger Motor für Kundenbindung und Wachstum ist. Die Zeiten aber, in denen Käufer in seinem Umgang mit seinen Daten sorglos und freigiebig agierte, besonders im Internet, sind vorbei. Der Einzelne ist zunehmend sensibilisiert, und neue Gesetze schränken unternehmerische Datenkraken ein. Datensicherheit liegt im Trend.

Wie sich die Kluft zwischen unternehmerischem Willen zur Datensammlung und dem
Unwillen des sensibilisierten Kunden überwinden lässt, haben die Autoren der Studie
untersucht. Wenn dies gelingt, entsteht Verbrauchervertrauen. Diese Bindung zum
Kunden beflügle letztlich das unternehmerische Wachstum. Das sei ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Verständnis für Ängste und Sorgen

Für Unternehmen gilt es also, den Kunden zu überzeugen und Vertrauen zu schaffen,
transparent mit dem eigenen, datenschutzkonformen Vorgehen umzugehen, Verständnis für Ängste und Sorgen aufzubringen. Das lässt sich nicht nur auf das Thema Datenschutz beziehen, sondern auch auf Ethik und Nachhaltigkeit. Wer dies beachtet, grenzt sich von der Konkurrenz ab.

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Die europäische Herausforderung für Payments im Jahr 2021 - Zwei Voraussetzungen für Souveränität beim Bezahlen https://www.der-bank-blog.de/payments2021/mobile-payment/37671975/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Tue, 19 Jan 2021 04:25:46 +0000 Prof. Dr. Hans Gert Penzel https://www.der-bank-blog.de/?p=37671975 In 2021 kann es für die zukünftigen Payment-Strukturen in Europa zur entscheidenden Weichenstellung kommen, ob eigene Lösungen forciert oder die Abhängigkeit von fremden zementiert werden. Zwei Faktoren sind dabei von besonderer Bedeutung.

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In 2021 kann es für die zukünftigen Payment-Strukturen in Europa zur entscheidenden Weichenstellung kommen, ob eigene Lösungen forciert oder die Abhängigkeit von fremden zementiert werden. Zwei Faktoren sind dabei von besonderer Bedeutung.

Das Jahr 2021 im Banking steht unter Corona-Vorbehalt

Auch im Jahr 2021 werden Banken und Sparkassen vom Corona-Virus „begleitet“ werden.

Heute vor einem Jahr beschrieb ich an dieser Stelle die zehn Herausforderungen für die Payment-Branche im Jahr 2020. Für jedes der zehn Themen war klar, dass es nicht in einem Jahr abgearbeitet sein würde, sondern dass es – synchronisiert mit den anderen – Teil eines umfassenden Mehrjahres-Programms werden würde. Das gilt unverändert; es bleibt also viel zu tun. Insofern können wir an dieser Stelle einen Schlusspunkt setzen, denn der Artikel des letzten Jahres ist nach wie vor aktuell.

There is one more thing

Aber erinnern Sie sich an Steve Jobs? Bei der jährlichen Präsentation neuer Apple-Produkte sprach er etwa 45 Minuten, verabschiedete sich dann und verließ die Bühne – fast. Im letzten Moment drehte er sich zurück zum Publikum mit dem legendären Satz „wait a minute … there is one more thing.“ Zurück auf der Bühne kam sein Hammer: die eigentliche Neuheit, das „one more thing“, wie zum Beispiel im Jahr 2001 der erste iPod oder in 2007 das erste iPhone.

So ist es in diesem Jahr auch bei Payments: Wait a minute – there is one more thing! Das Jahr 2021 kann für die zukünftigen Payment-Strukturen entscheidend werden. In diesem Jahr können wir in Europa die Weichen stellen: Wollen wir in Zukunft souverän über unsere Geldflüsse disponieren können, oder akzeptieren wir die dann kaum mehr reversible Abhängigkeit von fremden Payment Schemes? Und an Payments hängt, wie wir wissen, das Wirtschaften insgesamt. Nur wer souverän im Zahlungsverkehr ist, kann seine Wirtschaftsaktivitäten mit ausreichender Unabhängigkeit steuern.

Was heißt das konkret?

Hervorragende Ausgangslage für Payments made in Europe

Wir haben in Europa eine phantastische Infrastruktur, um die uns andere beneiden: SEPA und Target2 bilden einen stabilen und modernen Backbone. Am Frontend können wir flächendeckend Instant Payments ausrollen. Zusätzlich kommt der Request to Pay, der elegant den Kauf mit der Rechnung und der Zahlung verknüpft, Paypal in den Schatten stellen kann und diverse Verdienstmöglichkeiten für die Banken eröffnet. Mit der Kontaktlos-Infrastruktur und ersten interessanten Lösungen für M2M-Payments ergänzen wir unsere Plattform.

Und doch hängen wir am Tropf fremder Payment Schemes, bleiben höchst abhängig. Was diese Abhängigkeit bedeuten kann, wenn Freunde einmal weniger freundlich gesonnen sind, wenn „country first“ wichtiger wird als internationale Zusammenarbeit, kann man sich in einigen Ländern der Welt täglich ansehen.

Zwei Voraussetzungen für Souveränität beim Bezahlen

In 2021 haben wir die Chance, unsere Souveränität nachhaltig zu verankern. Die Retail Payments Strategy der European Commission vom 24. September 2020 und der ECB Report on a Digital Euro vom 4. Oktober 2020 weisen den Weg. Zwei Punkte sind dabei entscheidend:

  1. Wir brauchen ein europäisches Payment Scheme, und
  2. wir brauchen den digitalen Euro.

Das europäische Payment Scheme

Das europäische Payment Scheme muss von den Geschäftsbanken getrieben werden. Die European Payments Initiative (EPI) ist ein solider Kern und erhält zunehmend Auftrieb. Die deutsche Girocard (inclusive Giropay, dies inclusive PayDirekt) muss zur EPI-Card werden, genau wie die Carte Bancaire der Franzosen. Die Politik ist mehr als positiv gestimmt und liefert den notwendigen Rückenwind. Und noch ist das Feld rund ums laufende Konto nicht an Mobile Payment-Anbieter sowie an Mastercard und Visa verloren, die mit ihren Debit-Cards gerade die Zahlungsfunktion des Girokontos besetzen. Es besteht also – vermutlich letztmalig – ein window of opportunity, das weit offen steht.

Der digitale Euro

Der digitale Euro muss von der EZB kommen. Und er ist näher, als die meisten glauben. Liest man zwischen den Zeilen des ECB Reports, so scheint die Entscheidung dafür schon gefallen. Auch Eckwerte für die Implementierung sind klarer, als es manchem erscheint: Der Start wird schon für 2023 angestrebt. Es werden beide Äste, also das Retail- wie auch das Wholesale-Geschäft bedient werden. Die Software muss nicht unbedingt (nur) auf der Distributed Ledger Technology basieren; auch eine Geldkarten-ähnliches Handling für Kleinbeträge und/oder ein kontenbasiertes System für Großzahlungen ist denkbar und wäre in einem „Release 1“ einfacher zu realisieren. Ein negativer „Strafzins“ für zu hohe Beträge oder zu lange Haltedauern wird im Sinne eines Smart Contracts Teil der Lösung sein, muss aber nicht zwangsweise aktiviert werden. Und den privaten Banken wird man zweifellos eine produktive Rolle als Intermediäre und „Pre-Clearer“ zubilligen. Auch hier besteht ein window of opportunity, bevor Libra bzw. zunächst Diem, der digitale Renminbi und der digitale Dollar das Feld besetzt haben.

2021 als Chance europäischer Payment-Souveränität

Mit den Entscheidungen für das europäische Payment Scheme und für den digitalen Euro kann das Jahr 2021 eine herausragende Rolle übernehmen. Wir können unsere Souveränität rund um Payments absichern in einer Welt, die leider nicht immer kalkulierbar ist. Lassen Sie uns daran arbeiten!


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Die Wogen glätten sich – die See bleibt rau - Was nach dem wilden Corona-Jahr auf die Online-Brokerbranche wartet https://www.der-bank-blog.de/direct-brokerage2021/direktbank/37671656/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Tue, 19 Jan 2021 04:20:01 +0000 Dr. Sven Deglow https://www.der-bank-blog.de/?p=37671656 Volatile Märkte und hohe Kundenzuwächse bescherten Brokern ein Ausnahmejahr. Der Erfolg ist kein Selbstläufer. Investitionen in IT und mobile Applikationen sind angezeigt. Und die Broker müssen 2021 Verantwortung übernehmen, junge Trader zu erfolgreichen Anlegern zu entwickeln.

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Volatile Märkte und hohe Kundenzuwächse bescherten Brokern ein Ausnahmejahr. Der Erfolg ist kein Selbstläufer. Investitionen in IT und mobile Applikationen sind angezeigt. Und die Broker müssen 2021 Verantwortung übernehmen, junge Trader zu erfolgreichen Anlegern zu entwickeln. 

Das Jahr 2021 im Banking steht unter Corona-Vorbehalt

Auch im Jahr 2021 werden Banken und Sparkassen vom Corona-Virus „begleitet“ werden.

In der Schifffahrt ist sie ein gefürchtetes Phänomen: die Kreuzsee. Wechselnde Winde lassen Wellen plötzlich aus unterschiedlichen Richtungen heranrauschen und sich gegenseitig verstärken. Kein leichtes Unterfangen, ohne zu kentern hindurchzusteuern. Für die Direkt-Brokerbranche erwies sich die Corona-Pandemie im Frühjahr als heftige Kreuzsee. Von der einen Seite rollte die Infektionswelle heran, die binnen weniger Tage die nahezu komplette Umstellung unseres Unternehmens auf Remote-Betrieb erzwang. Von der anderen Seite brach eine heftige Trading- und Neukunden-Welle herein. Gleich zweimal wurden bei der Consorsbank in den zurückliegenden Monaten neue Rekorde bei der Zahl der täglich abgewickelten Wertpapiertransaktionen geknackt – was die Systeme ans Limit brachte. Dank früherer Erfahrung etwa rund um den Brexit waren wir hier jedoch krisensicher aufgestellt.

2021 sollten sich die Wogen wieder glätten. Gleichwohl rechne ich weiter mit volatilen Märkten. Corona wird uns 2021 weiter beschäftigen. Und auch politisch ist die Welt dieser Tage an vielen Orten instabil. Überraschende positive wie negative Meldungen können die Anleger jederzeit wieder zu einer außergewöhnlich hohen Tradingaktivität veranlassen. Eine verlässliche IT-Infrastruktur und stabile Handelssysteme bleiben ein kritischer Faktor für den Geschäftserfolg. Im entscheidenden Moment nicht auf das Depot zugreifen zu können, ist der Alptraum eines jeden Anlegers und Brokers.

Investitionen in IT-Betrieb und -Ausbau

Sichere und belastbare Technik hat jedoch ihren Preis. Investitionen in IT-Betrieb und -Ausbau wollen erwirtschaftet werden. Zudem gilt es, mobile Trading- und Banking-Anwendungen weiterzuentwickeln. Laut aktueller Daten von Bitkom Research nutzen 58 Prozent aller Online-Banking-Kunden ihr Smartphone für Trades, Überweisungen & Co. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. In der Altersklasse der 16- bis 29-jährigen sind sogar 72 Prozent mobile Nutzer. Bei der Consorsbank hat sich die Zahl der via App beauftragten Trades im Laufe des Jahres 2020 fast verdoppelt. Kurzum: Der Bildschirm beim Online-Brokerage wird kleiner, der Anspruch daran, was dort zu sehen ist und die Interaktionsmöglichkeiten größer.

Suche nach Ertragsquellen

Auf Zinserträge als Ertragsquelle und Mittel für Investitionen kann auch 2021 immer weniger gebaut werden. Die Ausfälle müssen über Mehreinnahmen bei Provisionen und/oder Effizienzgewinne kompensiert werden. Alle Marktteilnehmer hatten enormen Rückenwind in den zurückliegenden Monaten. Neukundenzahlen und Tradeaufkommen waren außergewöhnlich. Insbesondere die neu gestarteten No- und Low-Cost-Broker müssen jetzt beweisen, dass sie nicht nur preisbewusste Anleger gewinnen, sondern auch Erträge erwirtschaften können. Für die etablierten Broker und Premium-Anbieter wiederum heißt es, die Balance zu halten: Auf der einen Seite die Einstiegsschwellen – preislich wie bei der Nutzerfreundlichkeit – für junge, häufig noch unerfahrene Kunden niedrig zu halten. Und auf der anderen Seite das Angebot für Fortgeschrittene und anspruchsvolle Kunden weiter auszubauen, die dafür auch einen angemessenen Preis zu bezahlen bereit sind.

Verantwortung für (junge) Kunden

Mit dem überproportionalen Zustrom an jungen Kunden – bei der Consorsbank etwa wuchs die Kundenzahl in der Gruppe der 18- bis 25-jährigen 2020 prozentual dreimal so stark wie der Gesamtkundenbestand – aber auch mit der Zunahme mobiler Trades wächst die Verantwortung für die Kunden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Anleger bei der Nutzung von Smartphones dazu neigen, risikoreicher zu handeln (Studie u.a. von Wissenschaftlern der Universität Frankfurt). Die FAZ überschrieb im September einen Artikel zur Markteroberung der Neobroker mit „Per Flatrate in den Ruin“. Will die Brokerbranche die Aktienkultur fördern und Kunden weniger zu „Zockern“ als vielmehr zu erfolgreichen Investoren entwickeln, bedarf es einer verstärkten Begleitung. Die Möglichkeiten, Kunden auf dem Weg zu selbstbestimmten, kompetenten Entscheidungen zu unterstützen, sind vielfältig: Videotutorials, Musterportfolios, digitale Services wie Sparplanrechner und Risikoanalyse-Tools aber auch Gespräche mit Experten (wie sie etwa die Consorsbank im Rahmen des Produktes Young Trader Zero anbietet). Hier erweist sich das Smartphone als ideal, Anlegern spannende, bedarfsgerechte Lernformate situationsgenau nahezubringen.

Eine zentrale Herausforderung bleibt neben dem Bildungsauftrag gegenüber dem einzelnen Kunden das wohl wichtigste Thema der Gegenwart: Verantwortung für die Gesellschaft und die Umwelt zu übernehmen – im eigenen Unternehmen wie im Produktangebot. Aktuell haben unsere Kunden nach eigener Einschätzung erst fünf Prozent ihrer Geldanlagen in nachhaltige Produkte investiert. In fünf Jahren wollen sie diesen Anteil jedoch auf 25 Prozent gesteigert haben, zeigen Befragungen. Zugleich sagen 43 Prozent, dass sie sich zu wenig über nachhaltige Geldanlagen informiert fühlen. Ein Drittel ist unsicher, wem es diesbezüglich vertrauen kann. Für mich ein klarer Auftrag: Aufklärung, Ausbau des Angebots und Vertrauen schaffen für nachhaltige Anlageprodukte – und mit dem Mythos aufräumen, dass Nachhaltigkeit Rendite kostet.


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Wie Open Banking das Firmenkundengeschäft verändert - Zusammenarbeit und Ko-Innovation als Voraussetzung für Erfolg https://www.der-bank-blog.de/open-banking-corporate-banking/studien/37670228/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Tue, 19 Jan 2021 04:10:30 +0000 Dr. Hansjörg Leichsenring https://www.der-bank-blog.de/?p=37670228 Eine aktuelle Studie ist der Frage nachgegangen, wie Open Banking die Finanzindustrie und insbesondere die Zusammenarbeit im Corporate Banking verändert. Zusammenarbeit und Ko-Innovation sind demnach Voraussetzung für den Erfolg.

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Eine aktuelle Studie ist der Frage nachgegangen, wie Open Banking die Finanzindustrie und insbesondere die Zusammenarbeit im Corporate Banking verändert. Zusammenarbeit und Ko-Innovation sind demnach Voraussetzung für den Erfolg.

Trends, Studien und Research zum Firmenkundengeschäft, Corporate und Investment Banking

Studien und Research zu Trends und Entwicklungen im Firmenkundenbereich der Banken, inklusive Corporate und Investment Banking.

Laut einer Umfrage von Accenture sind 90 Prozent der Banker davon überzeugt, dass Open Banking das organische Wachstum von Banken um 10 Prozent steigern kann. Eine globale Bankenstudie hat zudem ergeben, dass 86 Prozent der Banken in den nächsten 12 Monaten offene APIs nutzen möchten, um Open-Banking-Funktionen zu ermöglichen.

Ein gemeinsames Whitepaper des Business Engineering Institute an der Universität St. Gallen und der Commerzbank versucht, diese Entwicklungen aufzugreifen und die Chancen und Auswirkungen des Trends zur Öffnung der bankeigenen IT-Systeme besser zu verstehen.

Open Banking im Firmenkundengeschäft

Die Analyse befasst sich mit der Zukunft der Zusammenarbeit im Corporate Banking. Und geht den Fragen nach, was Open Banking ausmacht und wie es die Wertschöpfung insbesondere im Firmenkundengeschäft verändern wird.

Open Banking wird dabei als weitreichendes Konzept verstanden, das neben dem technischen Aspekt der Kommunikation unterschiedlicher IT-Systeme über APIs auch kulturelle Aspekte wie eine offene Denkweise und eine Kultur des Vertrauens umfasst. Open Banking sei die Kombination technischer und geschäftlicher Komponenten durch die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern auf Augenhöhe mit dem Ziel, Innovationen zu fördern, die unmittelbar den Kundennutzen erhöhen. Dies sei der unmittelbare Erfolgsfaktor von Open Banking.

Zusammenarbeit und Ko-Innovation

Kollaboration und Ko-Innovation seien Schlüsselfaktoren. Nur durch die Kombination der richtigen Ressourcen und des Know-hows über Unternehmensgrenzen hinweg seien Akteure in der Lage, innovative und ganzheitliche Lösungen für ihre Kunden zu schaffen.

Insbesondere Großbanken mit ihren langjährigen Erfahrungen verfügten über einen großen Erfahrungsschatz und erprobte technologische Fähigkeiten (z.B. Umgang mit Daten, technische Schnittstellen und Automatisierung), welche unter anderem in Partnerschaften eingebracht werden können. Dabei geht es darum, notwendige technische Grundlagen mit den Partnern zu schaffen, gemeinsam Chancen zu erkennen und die richtigen Ressourcen zu identifizieren und zu nutzen.

Open Banking ist mehr als Plattform-Banking

Bei Open Banking handele es sich nicht lediglich um ein weiteres Plattform-Modell, sondern schließe ganz unterschiedliche strategische, organisatorische und technische Aspekte ein und schaffe zusätzlichen Kundennutzen durch die Zusammenarbeit relevanter Parteien. Dies sei möglich, indem auf bestehende Fähigkeiten und Kompetenzen im Netzwerk zurückgegriffen werden kann.

In einer zunehmend komplexeren Welt lasse sich das vollständige Potential von Open Banking nicht von einer Partei alleine heben. Nur durch Partnerschaften auf Augenhöhe mit Kunden, anderen Unternehmen oder FinTechs könne der eigentliche Wert von Open Banking erkennbar werden.

Geschäfts- und Firmenkunden als wichtiger Bereich

Die Analyse identifiziert drei grundlegende Bedürfnisse von Firmenkunden:

  • maßgeschneiderte Produkte und Lösungen,
  • eine hohe Automatisierung und End-to-End-Integration sowie
  • eine sogenannte hybride digital-persönliche Beziehung.

Das Vorhandensein einer vordefinierten Reihe von Produkten und der richtigen technischen Instrumente zu deren Bereitstellung reichen nicht aus, um den genannten Bedürfnissen ganzheitlich gerecht zu werden. Diese Bedürfnisse gesamthaft zu befriedigen erfordere Kooperationen, da nur der Austausch von Ideen die Entwicklung von Angeboten ermöglicht, die zusätzlichen Kundennutzen schaffen und über das hinausgehen, was alle Akteure im Alleingang hätten erreichen können.

Darüber hinaus sind ein persönliches Verhältnis und Vertrauen weiterhin wichtige Erfolgsfaktoren für den Aufbau einer erfolgreichen und langfristigen Kundenbeziehung. Lösungen sollten in enger Kooperation mit dem Kunden geschaffen und bereitgestellt werden.

Kooperationen als Schlüssel zum Erfolg

Echte Werte werden selten von einer Partei alleine geschaffen. Enge Zusammenarbeit und Kooperationen sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg in der heutigen Wirtschaftswelt.

Die beste Idee genügt oft alleine nicht, wenn Ressourcen, Know-how und die Ausdauer für eine erfolgreiche Umsetzung fehlen. In der Zukunft müssen Organisationen viel offener miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten. Jede Partei bringt einzigartige Fähigkeiten ein, und wenn die Stärken aller Parteien kombiniert werden, ist das Potenzial für innovative Lösungen nahezu unbegrenzt.

McKinsey & Company schätzen die Wertschöpfung im Rahmen der organisations- und branchenübergreifenden Zusammenarbeit auf 60 Billionen US-Dollar bis zum Jahr 2025. FinTechs sind dafür bekannt, dass sie in der Vergangenheit von etablierten Banken oft als Bedrohung betrachtet wurden. Nun haben allerdings beide Parteien erkannt, dass großes Potenzial in einer Zusammenarbeit besteht. Erst die Kombination ihrer Fähigkeiten führe zur Steigerung des Kundenutzens.

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Frohes neues Corona-Nachwehen-Jahr - Herausforderungen für FinTechs im Jahr 2021 https://www.der-bank-blog.de/fintech-ausblick2021/digital-banking/37671642/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Mon, 18 Jan 2021 04:25:09 +0000 Clas Beese https://www.der-bank-blog.de/?p=37671642 Selbst wenn mit den Corona-Impfungen wieder mehr Ruhe einkehrt – „normal“ wird es in der Welt und in der FinTech-Branche in 2021 noch nicht wieder werden. Bei wem wird’s gut laufen, wer hat weiter zu kämpfen? Eine vorsichtige Prognose.

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Selbst wenn mit den Corona-Impfungen wieder mehr Ruhe einkehrt – „normal“ wird es in der Welt und in der FinTech-Branche in 2021 noch nicht wieder werden. Bei wem wird’s gut laufen, wer hat weiter zu kämpfen? Eine vorsichtige Prognose.

Das Jahr 2021 im Banking steht unter Corona-Vorbehalt

Auch im Jahr 2021 werden Banken und Sparkassen vom Corona-Virus „begleitet“ werden.

Dieser Text entsteht mitten im zweiten Corona-Lockdown, kurz vor Weihnachten und nach einem Jahr, in dem so viel passiert ist, dass es eigentlich für ein halbes Jahrzehnt reichen würde. In wenigen Tagen könnten in Deutschland die Impfungen gegen Sars-Cov-2 beginnen. 2021 dürfte also hoffentlich wieder ruhiger werden, aber von der Normalität noch immer weit entfernt sein. Beginnen wir also mit einem Ausblick auf ein Jahr, das von Nachwehen aus dem Vorjahr geprägt sein wird wie kaum eines meiner Lebenszeit.

Was sich für FinTech-Unternehmen ändern kann, muss und wird

Zum zweiten Mal sind in diesen Wochen so viele Menschen wie möglich isoliert von ihren Kollegen im Home Office, viele müssen obendrein wegen (teils) geschlossener Kitas oder Schulen Kinderbetreuung und Arbeit jonglieren. Das ist nicht nur herausfordernd für alle, die auf einmal zuhause arbeiten müssen, sondern bedeutet auch enorme Herausforderungen für Unternehmen: So mancher FinTech-CEO, der vor Corona der Meinung war, dass Remote Work nicht funktioniert, wirbt jetzt im Recruiting mit „Wir sind eine Remote First Company“. Das sind schnelle 180-Grad-Wendungen, die wir auch in 2021 weiter sehen werden.

Und wie schafft man eigentlich aus der Distanz ein Gefühl von Zusammengehörigkeit? Wie entsteht Team Spirit, wenn man sich nicht mal eben zum Mittagessen verabreden oder ab und an ein gemeinsames Feierabendbier trinken kann? Die Schwierigkeit fürs Onboarding neuer Team-Mitglieder wird sich in 2021 noch verschärfen. Nicht technologisch, aber: Wie kann man neue Angestellte so an Bord holen, dass sie sich als Teil des Teams fühlen und sozial überhaupt Anschluss finden?

Nicht zuletzt stellt sich für 2021 auf organisatorischer Ebene die Frage: Wie müssen Büros für (wachsende) Unternehmen aussehen? Jetzt im Lockdown sind die Räume zu groß, weil im besten Fall keine Präsenzpflicht und kaum jemand da ist. Aber sobald alle wiederkommen, sind die Räumlichkeiten zu klein, um Abstand zu gewährleisten. Das bisherige Schema F von Startups, erst mal auf kleinem Raum anzufangen, bis man so gewachsen ist, dass die Leute einander auf dem Schoß sitzen, funktioniert in Corona-Zeiten nicht mehr.

Weniger Investoren-Gelder, weniger Startups

Nach fünf Jahren konstanten Wachstums hat das Funding-Volumen der FinTech-Startups erstmals abgenommen. Investoren haben schon in 2020 eher die Unternehmen aus ihrem bestehenden Portfolio mit Kapital bestärkt, statt Geld in neue Ventures zu stecken. So manches Startup hat das vor Probleme gestellt und zu einem Strategieschwenk gezwungen.

Ohne immer neue Finanzspritzen, um auf Wachstumskurs zu bleiben, mussten und müssen Startups schneller profitabel werden – ein Trend, der sich verstärken wird. In 2021 werden deswegen wohl auch weniger Teams mit neuen Ideen an den Markt gehen, weil diese Wende bei den Investoren für Startups schon die ersten Schritte schwieriger macht.

Kunden sparen mehr – und spekulieren

Es gab und wird auch 2021 weiter Einkommensverluste geben aufgrund von Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit oder verkürzter Arbeitszeiten wegen mangelnder Kinderbetreuung. Gleichzeitig fällt so vieles weg, für das das wir sonst unser Gehalt ausgeben würden. Kurzum: Wir haben mehr Zeit, ggf. trotz Einkommensverlusten mehr Geld und sind viel mehr zuhause – drei Faktoren, die so einige Prioritäten verschieben.

Ich sage deshalb all jenen FinTechs ein gutes Jahr voraus, die zum Beispiel Immobilienfinanzierung anbieten, denn nie haben die Menschen so viel Zeit in ihren eigenen vier Wänden verbracht und wünschen sich jetzt mehr Platz, allein schon um Wohnen und Arbeiten (im Home Office) zu trennen.

Die Sparquote stieg im Sommer 2020 auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung. Profitiert haben alle FinTechs, die beim Thema Geldanlage helfen – die Deposit Solutions, Robo Advisor und Sparplan-Vermittler. Das wird sich in 2021 weiter fortsetzen, auch wenn der Corona-Effekt sich sicherlich abschwächen wird.

FinTechs profitieren von lebhaften Börsen

Auch gut möglich: ein Double Dip. Einen Börsen-Crash wegen Corona gab es bereits; der derzeitige Lockdown könnte sich erneut derart auf die Aktienkurse auswirken. Davon profitieren dann wiederum eher FinTech-Unternehmen als traditionelle Institute, vor allem in bestimmten Zielgruppen, allen voran Neo-Broker wie Trade Republic.

Spannend ist doch, dass sich etablierte Institute jahrzehntelang mit Börsenplanspielen abgemüht haben, der Jugend das Handeln mit Aktien näher zu bringen. Nun kommen die FinTechs und machen das Ganze einfach – aber nun ist es auch wieder nicht richtig. In den USA hat gerade der Neo-Broker Robinhood stolze 65 Millionen US-Dollar Strafe gezahlt, um sich von dem Vorwurf freizukaufen, es mit Gamification zu einfach zu machen, an der Börse zu spekulieren.  Was denn nun? Darüber sollte es 2021 endlich eine Diskussion geben. Vor allem, wenn der Trend sich verstärkt, dass die Menschen sich mehr mit ihrem Geld und den Anlagemöglichkeiten beschäftigen.


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2021 wird ein Jahr der schnellen Veränderungen - Die wichtigsten Technologietrends für Banken im Jahr 2021 https://www.der-bank-blog.de/2021-wird-ein-jahr-der-schnellen-veraenderungen/technologie/37671625/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Mon, 18 Jan 2021 04:20:31 +0000 Thomas Rose https://www.der-bank-blog.de/?p=37671625 2021 werden sich Banken schneller verändern als in den gesamten 2010er Jahren zusammen. Dafür die immer noch anhaltende COVID-19-Pandemie einfach zu einschneidend und lehrreich. Es wird sich strukturell einiges tun, aber noch mehr technologisch.

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2021 werden sich Banken schneller verändern als in den gesamten 2010er Jahren zusammen. Dafür die immer noch anhaltende COVID-19-Pandemie einfach zu einschneidend und lehrreich. Es wird sich strukturell einiges tun, aber noch mehr technologisch.

Das Jahr 2021 im Banking steht unter Corona-Vorbehalt

Auch im Jahr 2021 werden Banken und Sparkassen vom Corona-Virus „begleitet“ werden.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir 2021 eine verstärkte Konsolidierung bei den Banken erleben werden. Das liegt zunächst an den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Der Staat hält derzeit viele Unternehmen künstlich am Leben. Das wird nicht ewig so weitergehen, trotz erneuter Hilfe für Konzerne wie TUI. Mit zeitlicher Verzögerung wird es in der Breite zu Kreditausfällen kommen. Die Folge sind finanzielle Schieflagen, die auch das Risikomanagement der Banken extrem fordern werden. Einige Institute werden so in Fusionen gedrängt, um den übernommenen Risiken genügend Liquidität entgegensetzen zu können.

Zusammenschlüsse sind allerdings auch aus generellen strategischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten heraus wahrscheinlich. Größere internationale Übernahmen sind zu erwarten, da der Markt schlichtweg „overbanked“ ist und Technologien viele Bankdienstleistungen verändern. Zudem ziehen sich Institute insgesamt aus der Fläche zurück. Aus Notschließungen von Filialen aufgrund von Corona werden Dauerzustände, auch weil Kunden gelernt haben, dass Banking ohne physische Präsenz funktioniert. Prominente Beispiele für den Abbau von Filialen sind derzeit vor allem die Deutsche Bank und die Commerzbank, aber auch vor den Genossenschaftsbanken und Sparkassen machen die Schließungen nicht halt.

Wenn Legacy-Abschied, dann 2021

Mit steigenden Schulden und schrumpfenden Eigenkapitaldecken drängt der „Competitive Edge“ Kosteneffizienz massiv in den Vordergrund. Das zeigt auch unsere Studie Wettbewerbsvorteile im Entscheider-Check. Bereits heute sagt fast jeder dritte Finanzdienstleister, dass eine effiziente Kostenstruktur sein Wettbewerbsvorteil sei. In den kommenden Jahren wollen sich mehr als 40 Prozent auf diesem Gebiet einen Vorsprung erarbeiten und bestehende Stärken ausbauen, so die Befragung aus dem dritten Quartal dieses Jahres.

Banken werden somit noch einmal jeden Stein auf der Suche nach Optionen umdrehen, wie sie schneller und profitabler arbeiten können. Der Umbau zu IT-Firmen mit Finanzprodukten wird sich deshalb 2021 noch einmal beschleunigen. Der zentrale Hebel zu mehr Kosteneffizienz ist im Bereich „Run the Bank“ zu finden. Wartung und Weiterentwicklung gewachsener Legacy-Systeme können sich die Banken kaum mehr leisten.

Das vergangene Jahr sollte und wird für Institute wie eine zusätzliche Raketenstufe wirken, um Komplexität, Schnittstellen und Drittsysteme zu verringern. Im Dezember 2021 werden wir einige Banken auf einem deutlich höheren Standardisierungsniveau erleben. Zudem haben Institute 2020 fast zwangsweise erlebt, dass sie Ballast abschütteln müssen und die Zusammenarbeit mit Partnern nicht nur mehr Komplexität bedeuten muss. Das Vertrauen in Outsourcing ist gewachsen. Das wird sich 2021 bemerkbar machen.

Wolkige Aussichten

Ein wichtiges Puzzleteil in den Effizienz- und Ertragsoffensiven der Banken im kommenden Jahr ist Cloud Computing. Sowohl beim Umzug der eigenen IT-Infrastruktur als auch bei Nutzung von Software as a Service werden Cloud-Lösungen an Bedeutung zulegen.

Cloud-Architekturen tragen durch die Reduzierung lokaler Rechenkapazitäten und die effizientere Nutzung von Ressourcen wesentlich zur Kostenentlastung bei. Zudem ermöglichen sie mehr Flexibilität und eine hohe Skalierbarkeit – zwei wichtige Faktoren, die Banken für die Entwicklung digitaler und datengetriebener Geschäftsmodelle benötigen. Und: Cloud-Services machen Banken sicherer. Datensicherheit und Ausfallsicherheit der Systeme steigen. Für jeden vierten Entscheider von Banken und Versicherern ist Datensicherheit inzwischen ein zentraler Vorteil der Cloud-Nutzung, so die Studie Cloud in Europa.

2020 hat sich zwischen Banken und Cloud-Anbietern eine Vertrauensbasis gebildet. Die Anforderungen der Bankenaufsicht sind heute deutlich klarer. Die Skepsis der vergangenen Jahre ist damit signifikant gebröckelt. Großbanken und IT-Dienstleister der Finanzbranche kooperieren mittlerweile mit großen US-Cloud-Anbietern. 2021 werden sich weitere Institute Public und Hybrid Clouds anschauen, Multicloud-Umgebungen werden sich etablieren, um Vendor-Lock-in-Effekte zu vermeiden.

Künstliche Intelligenz muss liefern

Cloud Computing ist zudem ein zentraler Baustein, den Banken für die Nutzung weiterer digitaler Technologien benötigen. Weil Cloud-Umgebungen fehlen, schöpfen Institute beispielsweise das Potenzial von Künstlicher Intelligenz nicht aus. Fortschritte bei der einen Technologie befruchten Fortschritte bei der anderen. 2021 wird allerdings kein Jahr werden, in dem Banken viel Budget in Probierprojekte investieren. KI-Anwendungen müssen einen wirtschaftlichen Nutzen haben und entweder Erträge einfahren oder Kosten senken.

Der größte Nutzen, den KI gemeinsam mit Robotic Process Automation (RPA) aktuell bietet, ist die Automatisierung und Beschleunigung von Prozessen. Es gibt noch zu viele sich ständig wiederholende Abläufe, die den Bankbetrieb unnötig verteuern, weil unterforderte Menschen beteiligt sind, die eigentlich die Bank geschäftlich voranbringen sollen und wollen. Dieses Potenzial für Automatisierung besteht intern, beispielsweise im IT-Helpdesk, sowie im Kerngeschäft, unter anderem beim Abgleichen von Transaktionslisten im Zahlungsverkehr.

Die Erwartungen, dass KI und andere Technologien die Kundenberatung verbessern und sich Kunden mithilfe von Machine Learning auch digital persönlich betreut fühlen, haben sich bislang nicht erfüllt. Ein Durchbruch im nächsten Jahr ist ebenfalls noch nicht zu erwarten – auch wenn sich fortgeschrittene Chatbot-Lösungen durch vortrainierte Sprachmodelle und standardisierte Konnektoren zu benachbarten Services einfacher implementieren lassen werden. Corona wird auch auf diesem Gebiet als Katalysator wirken. 2020 wurde die Digitalisierung der Kundenbeziehung derart stark vorangetrieben, dass viele Banken daran anknüpfen werden. Sehr wahrscheinlich sind weitere Annäherungen zwischen Finanz- und IT-Konzernen auf diesem Gebiet.

Green Banking befeuert Digitalisierung

Perspektivisch entwickelt sich Green Banking zu einer neuen Ertragsquelle, potenziell allerdings auch zu einem Kostentreiber. Nicht erst durch die Pandemie, auch durch festgelegte Klimaziele und Protestbewegungen gibt es eine erhöhte Affinität für Nachhaltigkeit in der Bevölkerung. Diese erreicht auch die Finanzen und führt zu einer verstärkten Nachfrage nach nachhaltigen Geldanlagen und ökologisch handelnden Instituten. Viele Kunden sind auch bereit, dafür mehr zu bezahlen.

2021 wird deshalb ein Jahr werden, in dem sich Banken mit diesem Trend verstärkt befassen werden. Wir erleben bereits, dass sich Vorstände das Thema Nachhaltigkeit oben auf ihre strategische Agenda schreiben. Auch große Institute wollen in den Rankings der besten Öko-Banken nach oben klettern. Es wird allerdings nicht reichen, einige Sustainable-Finance-Produkte ins Portfolio zu nehmen und zu bewerben. Green Banking wird sich auf das gesamte Bankunternehmen auswirken – auch auf die Prozesse und internen Strukturen. Institute müssen EU-Verordnungen umsetzen und neue Risikomodelle entwickeln, die neue Standards berücksichtigen. Zu erwarten ist, dass Banken verstärkt in grüne IT investieren, die weniger Energie verbraucht und deren Anbieter Nachhaltigkeitskonzepte vorweisen. Auch der Öko-Boom wird damit die technologische Sanierung der Banken befeuern.


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Das „New Normal“ ist eine Welt im permanenten Wandel - Worauf es für Banken und die Bank-IT im Jahr 2021 ankommt https://www.der-bank-blog.de/herausforderung-bank-it2021/technologie/37671621/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Mon, 18 Jan 2021 04:15:36 +0000 Željko Kaurin https://www.der-bank-blog.de/?p=37671621 Viele der durch Covid-19 angeschobenen Veränderungen werden auch nach dem Ende der Pandemie bleiben. Um in diesem „New Normal“ dauerhaft zu bestehen, müssen Banken flexible, digitalaffine Kundenversteher und attraktive Arbeitgeber werden.

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Viele der durch Covid-19 angeschobenen Veränderungen werden auch nach dem Ende der Pandemie bleiben. Um in diesem „New Normal“ dauerhaft zu bestehen, müssen Banken flexible, digitalaffine Kundenversteher und attraktive Arbeitgeber werden.

Das Jahr 2021 im Banking steht unter Corona-Vorbehalt

Auch im Jahr 2021 werden Banken und Sparkassen vom Corona-Virus „begleitet“ werden.

Die einzige Konstante in der heutigen Welt ist der Wandel – für den Einzelnen ebenso wie für Unternehmen. Die Corona-Pandemie spielt bei diesem Paradigmenwechsel die Rolle eines Katalysators. Dieser Katalysator treibt und beschleunigt die Digitalisierung in allen Lebensbereichen und schafft damit einen Zustand, der in vielerlei Hinsicht auch nach dem Ende der Pandemie bleiben und ab 2021 zum „New Normal“ werden wird.

Eines ist Covid-19 hingegen nicht: Die eigentliche Ursache für diesen Paradigmenwechsel. Denn dieser war auch schon vor der Pandemie im Gange, er hat sich durch sie allerdings massiv beschleunigt.

Zwei Voraussetzungen für den Erfolg im New Normal

Für die Bankenwelt bedeutet das: Diejenigen Institute werden gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen, die zwei Voraussetzungen erfüllen:

  • Zum einen haben sie schon vor Corona den permanenten Wandel und die Kundenbedürfnisse zum Bestandteil ihres Geschäftsmodells gemacht.
  • Zum anderen haben sie der digitalen Transformation spätestens im vergangenen Jahr einen zentralen Stellenwert eingeräumt.

Denn 2020 war das Jahr, in dem digitales Banking gefragt war wie nie. Insbesondere Mobile Banking und Mobile Payment haben enorm zugelegt, aber auch die Kundenakzeptanz für Formate wie die Videoberatung.

Digitales Banking einfach und persönlich gestalten

Gerade in der Nach-Corona-Zeit wird es entscheidend darauf ankommen, das Kundenerlebnis auch ohne face-to-face-Kontakt intuitiv und persönlich zu gestalten. Dieser positiven emotionalen Ebene kommt besondere Bedeutung zu: In einer Zeit, in der Bankangebote auf den ersten Blick immer austauschbarer erscheinen, muss die „Customer Experience“ für die Differenzierung vom Wettbewerb sorgen. Durch persönliche, auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse abgestimmte Ansprache auch über die digitalen Kanäle. Und durch Optimierungen der Customer Journey, mit volldigitalen und schnellen Prozessen mit einem Minimum an Klicks für die Nutzer.

So können beispielsweise Kreditanträge mittels digitalem Einkommenscheck binnen Sekunden voll automatisiert geprüft werden. Das Einreichen von Einkommensnachweisen entfällt und die Auszahlung kann bereits kurze Zeit nach positiver Prüfung erfolgen. Medienbrüche und langwierige Prozesse werden immer weniger von den Kundinnen und Kunden akzeptiert werden. Banken müssen daher gezielt an der End2end-Digitalisierung ihrer Prozesse arbeiten und dabei den Fokus auf das Mobile Banking legen.

Flexible Strukturen, agile Mentalität

Insbesondere der IT kommt die entscheidende Rolle zu, Banking zum intuitiven digitalen Erlebnis zu entwickeln. Dafür braucht es hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in großer Zahl. Diese zu gewinnen bedeutet für den Bankensektor in der Zukunft zweifellos eine der zentralen Herausforderungen, ist der Kampf um IT-Talente doch ohnehin auch jenseits der Finanzbranche hart.

Das „New Normal“ für die künftige Arbeitsweise ist derzeit in allen Unternehmen eines der führenden Themen. Hier gilt es, attraktive Lösungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, die sowohl das Arbeiten im Büro wie auch von zuhause ermöglichen und ein Höchstmaß an Flexibilität und Individualität ermöglichen.

Wer beispielsweise coole Features für die Banking-App programmiert, hat keine Lust auf langatmige Projektpläne mit starren Vorgaben und Hierarchien. Deshalb ist es für Banken wichtig, ihre Strukturen, Arbeitsprozesse und Mentalität entsprechend agil auszurichten. In kleinen multifunktionalen Einheiten (bspw. Squads) können in kurzfristigen Projektzyklen (bspw. zweiwöchigen Sprints) mit agilen Methoden (bspw. Scrum) immer nah an den Kundenbedürfnissen neue oder verbesserte Services kurzfristig geplant und umgesetzt werden.

Banken müssen dabei auch ihre internen Prozesse im Blick haben. Eine Weiterbildung beim „Chef“ mit dreifachem Durchschlag zu beantragen, kann nicht die Antwort auf das „New Normal“ sein. Wer auf Eigenverantwortung und lebenslanges Lernen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzt und sie im Rahmen „lebendiger“ Organisationsformen entsprechend fördert, hat gute Chancen, das Tempo des Wandels nicht nur mitzugehen, sondern diesen sogar aktiv zu gestalten.

Kooperationen spielen Schlüsselrolle

Für die Bank der Zukunft gilt zudem das Motto „Collaboration is key“. Nicht nur innerhalb der eigenen Unternehmensgruppe oder Verbandsstrukturen, sondern weit darüber hinaus. Mit FinTechs, BigTechs oder auch anderen Produktgebern. Es gibt zahlreiche Synergien des Bankings mit unterschiedlichsten Bereichen, zum Beispiel mit Versicherungen, Vermögensverwaltern oder Steuerspezialisten.

Wer ein relevanter Bestandteil von digitalen Ökosystemen werden und vollumfassende Finanzlösungen anbieten möchte, kommt nicht umhin, sich Drittanbietern zu öffnen und mit diesen Schnittstellen einzurichten, auch wenn es sich dabei zumindest in Teilbereichen um Mitbewerber handelt. Gemeinschaftliche Plattformbanking-Angebote bieten die Möglichkeit, das eigene Service-Portfolio innovativ und einzigartig zu erweitern. Immer mit dem Ziel, schnell auf die dynamisch verändernden Kundenwünsche zu reagieren und in kürzester Zeit die passenden Lösungen für das Finanzleben der Kundinnen und Kunden anzubieten.

2021 bietet Banken die spannende Chance, das „New Normal“ als digitale Kundenversteher und attraktive Arbeitgeber aktiv mitzugestalten und damit die Grundlagen für den langfristigen Erfolg zu schaffen.


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FIDO2 und Delegated Authentication: Der Weg in eine passwortlose Zukunft? - Bank Blog TV: Gespräch mit Melanie Maier, Entersekt und Ria Shetty, Mastercard https://www.der-bank-blog.de/fido2-delegated-authentication/mobile-payment/37671761/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Mon, 18 Jan 2021 04:10:21 +0000 Dr. Hansjörg Leichsenring https://www.der-bank-blog.de/?p=37671761 Zur Verbesserung der Online-Sicherheit fordert PSD2 eine Zwei-Faktor-Authentifizierung der Kunden. Ein Gespräch mit Melanie Maier, Entersekt und Ria Shetty, Mastercard zeigt, wie FIDO2 und Delegated Authentication den Weg in eine passwortlose Zukunft sichern könnten.

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Zur Verbesserung der Online-Sicherheit fordert PSD2 eine Zwei-Faktor-Authentifizierung der Kunden. Ein Gespräch mit Melanie Maier, Entersekt und Ria Shetty,  Mastercard zeigt, wie FIDO2 und Delegated Authentication den Weg in eine passwortlose Zukunft sichern könnten.

FIDO2 ermöglicht den Weg in eine passwortlose Zukunft

FIDO2 könnte den Weg in eine passwortlose Zukunft ermöglichen

Jede Medaille hat zwei Seiten. So auch die Digitalisierung. Auf der einen Seite bestehen vielfältige Chancen durch zusätzliche Vertriebs- und Kommunikationskanäle, die neue Geschäftsmodelle und mehr Interaktionen mit Kunden ermöglichen, auf der anderen Seite steht eine Zunahme der Bedrohungen durch Cyber-Kriminalität.

Passwörter als Gefahr für die Online-Sicherheit

Ein wichtiger Aspekt dabei: Die Authentifizierung durch die Kunden. Gebräuchlich sind hier vor allem Passwörter. Und genau da liegt ein Problem, denn aus Untersuchungen ist bekannt, dass die Authentifizierung auf Basis von Passwörtern heute eine der größten Bedrohungen für die Cybersicherheit bildet. Mehr als 80 Prozent aller Datensicherheitsverstöße lassen sich auf passwortbasierte Verfahren zurückführen. Kein Wunder, möchte man meinen, wenn man liest, dass die drei beliebtesten Passwörter der Deutschen 123456, 12345 und 123456789 sind, sich aber auch Begriffe wie PASSWORT oder ABC123 oder 000000 großer Beliebtheit erfreuen.

Anwender tendieren unverändert dazu, schwache oder vorhersagbare Passwörter zu nutzen. Zudem werden Passwörter sehr häufig gleich mehrfach verwendet, sodass es sich für Betrüger lohnen kann, einfach etwas herum zu probieren. Aber auch One-Time-Passwörter (OTPs), die per SMS verschickt werden, können abgefangen werden.

Übersicht zum Passwortverhalten deutscher Konsumenten

Das Passwortverhalten der meisten Deutschen ist verbesserungswürdig.

Sicherer und nutzerfreundlicher mit FIDO2

Seit 2013 gibt es eine Alternative zu Passwörtern: Fast IDentity Online oder kurz FIDO. Dahinter verbirgt sich ein offener Standard der globalen FIDO Alliance, hinter der große Tech- und Paymentkonzerne, wie Google, Apple, Microsoft, Mastercard und andere stecken. Die aktualisierte Version FIDO2 basiert auf den freien und offenen Standards der FIDO Alliance und verspricht einen passwortlosen Log-in-Prozess sowie eine passwortlose Authentifizierung und damit eine deutliche Vereinfachung für den Endkunden.

Nutzer müssen sich keine Buchstaben- und Zahlenkombinationen mehr merken, sondern lediglich das Objekt mit sich führen, auf dem der individuelle Sicherheitsschlüssel abgelegt ist. Das kann ein physischer Token sein oder implementiert in einem Mobilgerät. So wird das Mobilgerät quasi zum Sicherheitstoken und gilt im Sinne der Payment Services Directive (PSD2) als ein zugelassener starker Authentifizierungsfaktor aus der Kategorie „Besitz“. Handelt es sich bei dem Mobilgerät um ein Smartphone, können auch die vorhandenen biometrischen Verfahren (z.B. Fingerprint, Face ID) für den Faktor „Inhärenz“ genutzt werden.

Damit wird FIDO2 in Europa besonders interessant für alle Händler, die durch die PSD2 dazu verpflichtet sind, spätestens ab dem 1. Januar 2021 eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ihrer Kunden zu erfüllen. Viele Händler befürchten, dass sich die Conversion Rate nach Einführung der starken Authentifizierung verschlechtern wird. Bereits jetzt beklagt der Online-Handel große Umsatzeinbußen durch Kaufabbrüche beim Zahlvorgang. So haben bereits 65 Prozent der Kunden Käufe abgebrochen aufgrund von Problemen beim Zahlvorgang. Dadurch gehen weltweit jährlich 1.9 Mrd. Dollar Umsatz verloren. Eine andere Untersuchung geht davon aus, dass 52 Prozent der Zahlungen, die aus Sicherheitsgründen abgelehnt werden, in Wahrheit ordnungsgemäße Käufe gewesen wären.

Delegated Authentication: Händler übernehmen Authentifizierung selbst

Im Zusammenhang mit der Einführung von FIDO2 gewinnt ein Ansatz an Aufmerksamkeit, der die Situation der Händler deutlich verbessern könnte. Dieser, in der PSD2 beschriebene, Vorgang ermöglicht es Online-Händlern, die Authentifizierung bei der Zahlung mit Debit- oder Kreditkarten selbst zu übernehmen. Normalerweise sind die Banken, die die Karten herausgeben, zuständig für die Authentifizierung der Konsumenten und ihrer Transaktionen. So wird der Zahlungswunsch des Kunden von der Webseite des Händlers zu dem Server der Issuer-Bank weitergeleitet und nach Überprüfung wieder zurückgeschickt. Diese Weiterleitung kann zu Verzögerungen und Reibungsverlusten führen mit dem Ergebnis, dass die Zahlung möglicherweise nicht zustande kommt und der Kauf abgebrochen wird. Eine weitere Herausforderung der Authentifizierung durch die Bank ist die Tatsache, dass der Händler nicht weiß, welche Authentifizierungsmethode die Bank einsetzt und darauf auch keinen Einfluss hat. Nutzt eine Bank ein Kartenlesegerät oder SMS-OTP zur Authentifizierung, ist dies eine signifikant schlechtere Kundenerfahrung als eine Authentifizierung mit push-basierten Methoden.

Dank PSD2 kann der Händler beantragen, die Authentifizierung selbst durchzuführen. Das macht den Vorgang schneller, einfacher und minimiert die Schnittstellen, die technische Probleme erzeugen können. Dazu müssen jedoch die technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Und dabei könnte FIDO2 in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Bank Blog TV: Gespräch Gespräch mit Melanie Maier Entersekt und Ria Shetty Mastercard

Wie das funktioniert, wie FIDO2 bei Delegated Authentication eingesetzt wird und wie Händler mit diesem neuen Ansatz für mehr Umsatz und mehr Kundenzufriedenheit sorgen können, darüber habe ich mich mit den beiden Expertinnen für Payments und sichere Authentifizierungslösungen Ria Shetty von Mastercard und Melanie Maier von Entersekt unterhalten.

Ria Shetty - Senior Specialist Product Development & Innovation, Mastercard

Ria Shetty ist Senior Specialist Product Development & Innovation im Digital, Cyber & Intelligence Solutions Team bei Mastercard Deutschland und Schweiz .

Ria Shetty ist Senior Specialist Product Development & Innovation im Digital, Cyber & Intelligence Solutions Team bei Mastercard Deutschland und Schweiz und treibt u. a. die Umsetzung der PSD2-Anforderungen und der Starken Kundenauthentifizierung (SCA) voran.

Melanie Maier, Pre-Sales Solution Lead DACH, Entersekt

Melanie Maier arbeitet als Pre-Sales Solution Lead DACH für Entersekt im Business Development und der Kundenberatung.

Melanie Maier ist Pre-Sales Solution Lead DACH & Central Europe bei Entersekt, einem führenden Anbieter von mobiler Authentifizierungs- und App-Sicherheitssoftware zum Schutz von Online- und Mobile-Banking und -Transaktionen. Sie unterstützt Finanzinstitute und Unternehmen dabei, durch starke Authentifizierung und hochmoderne App-Sicherheit Konformität zu erreichen und bessere digitale Kundenerlebnisse zu ermöglichen.

Dabei klären wir unter anderem folgende Fragen:

  • Warum setzen Sie so große Hoffnung auf FIDO2?
  • Wer profitiert am meisten von FIDO2: Banken, Händler oder Kunden?
  • Warum ist diese Authentifizierungslösung so interessant für Delegated Authentication?
  • Was sind die Vorteile von Delegated Authentication für Händler, Kreditkartenherausgeber und Kunden?
  • Wie setzt Mastercard das Konzept um?
  • Was können Händler tun, wenn sie sich für eine Delegated Authentication-Lösung entscheiden?

Das Ganze wieder im neuen „Bank Blog-TV“-Format als Videogespräch:

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Der internationale Blick auf das Bankenjahr 2021 - Internationale Banking Trends KW 2-2021 https://www.der-bank-blog.de/internationales-bankenjahr2021/lesenswert/37672216/?utm_source=bankblog&utm_medium=rss&utm_campaign=rss Sat, 16 Jan 2021 04:20:33 +0000 Dr. Hansjörg Leichsenring https://www.der-bank-blog.de/?p=37672216 Die internationale Finanzszene schaut gespannt auf das neue Bankenjahr, das weiterhin dem Einfluss der Corona-Pandemie unterliegen wird. Die fortschreitende Digitalisierung ist dabei ein roter Faden, der sich durch alle Prognosen hindurchzieht.

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Die internationale Finanzszene schaut gespannt auf das neue Bankenjahr, das weiterhin dem Einfluss der Corona-Pandemie unterliegen wird. Die fortschreitende Digitalisierung ist dabei ein roter Faden, der sich durch alle Prognosen hindurchzieht.

Internationale Banking Top News und Trends

Internationale Top News und Trends rund ums Banking und Finanzdienstleistungen.

Im vergangenen Jahr wurden in vielen Branchen Corona-bedingt langjährige Geschäftsmodelle auf den Kopf gestellt, was Unternehmen dazu zwang, ihre Beziehungen zu Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden völlig zu überdenken. Die Finanzbranche war hier keine Ausnahme.

Die digitale Transformation hat einen kräftigen Anschub erhalten. Aufgrund von Sperrungen und Beschränkungen bei persönlichen Services waren die Institute gezwungen, Online-Dienste schneller als gedacht voranzutreiben. Infolgedessen hat sich der Zustrom von Kunden, die früher den größten Teil ihrer Bankgeschäfte persönlich in Filialen getätigt haben, in vielen Fällen zum ersten Mal auf digitales Banking verlagert. Darüber hinaus haben Kunden, die bereits zuvor Online-Bankgeschäfte getätigt hatten – Geld überweisen oder Rechnungen bezahlen -, ihre Online-Aktivitäten erheblich gesteigert.

2021 wirft seine Schatten voraus

Doch wie geht es 2021 weiter? Der erste Rückblick des neuen Jahres auf spannende Themen und Trends aus der internationalen Finanzszene ist ganz dem Ausblick auf das neue Bankenjahr gewidmet. Dabei kristallisieren sich zunächst einige generelle Trendaussagen heraus:

  • Die wirtschaftliche Störung durch COVID-19 wird schlimmer oder dauert länger.
  • Kurzfristige Unterstützungen für Banken und Kreditnehmer hinterlassen längerfristige Überhänge.
  • Ein wahrscheinlicher Anstieg der Unternehmensinsolvenzen und danach der entsprechenden Probleme bei Endverbrauchern.

Banken werden also die Krise mit Verspätung in ihren Bilanzen und GuVs zu spüren bekommen. Eine gute Vorbereitung ist daher essentiell. Spannend wird sein, zu beobachten, wie die Risikovorsorgen verkraftet werden können.

Fortschreitende Digitalisierung des Bankgeschäfts

Im Jahr 2020 vollzog sich – Corona-bedingt – ein deutlicher Wandel des Verbraucherverhaltens hin zu digitalen Kanälen. Vermutlich werden wir erst 2022 beurteilen können, wie nachhaltig diese Verhaltensänderungen sein werden. In jedem Fall wird die Digitalisierung weiter fortschreiten, wenn auch womöglich nicht weiter in diesem Tempo.

Technologieausgaben in 2021 müssen steigen

Banken und Sparkassen müssen die während der Pandemie gewonnenen Erkenntnisse institutionalisieren und sich auf verbesserte digitale Interaktionen mit Verbrauchern und Unternehmen konzentrieren. Dies erfordert mehr Anpassungsfähigkeit, Flexibilität, Innovationsgeist und beschleunigte Investitionen in Technologie, um sich für eine digitale Zukunft zu positionieren.

Mehr dazu hier: Banking Must Commit to Increased Tech Spending in 2021

3 Vorsätze für Erfolg beim Digitalen Banking 2021

Ist es nach einem so schwierigen Jahr, in dem unerwartete Veränderungen in der Bankenbranche so schnell eingetreten sind, sinnvoll, mehr Druck auf uns auszuüben oder Ziele für das digitale Bankwesen festzulegen, die während einer Pandemie möglicherweise nicht erreicht werden können? Vielleicht besteht die Antwort darin, uns bewusster zu werden, wo wir Änderungen vornehmen und klein anfangen müssen.

Mehr dazu hier: 3 Resolutions for Digital Banking Success in 2021

10 Digitale Customer Experience Trends für 2021

Digitale Kanäle sind zu einem strategischen Erfolgsfaktor für Finanzinstitute geworden. Aus diesem Grund ist es so wichtig, die im Bankgeschäft bestehenden Lücken bei der Customer Experience zu schließen, Kundenorientierung im Jahr 2021 und darüber hinaus ist ein absolutes Muss.

Mehr dazu hier: Post-Covid Digital Strategy: Banking Customer Experience Trends of 2021

FinTech Trends in 2021

Der Verlauf des Jahres 2020 hat gezeigt, dass der Wind für FinTechs rauer wird. Investitionen werden nicht mehr so einfach fließen und das Kundenvertrauen in der Krise hat sich wieder vermehrt etablierten Instituten zugewandt.

3 FinTech Prognosen für 2021

Wird die FinTech-Renaissance 2021 andauern oder wird die Entwicklung dieser Branche aufhören, sobald wir wieder zu unserer normalen Lebensweise zurückkehren können? Es ist schwer zu sagen, ob FinTech tatsächlich in der Lage sein wird, unser Verständnis von Finanzdienstleistungen grundlegend und nachhaltig zu ändern. Was jedoch klar ist, ist die Tatsache, dass sich die Branche weiterentwickeln und ihre Form verändern wird.

Mehr dazu hier: Fintech in the midst of global pandemic: Predictions for 2021

Von Open Banking zum kontaktlosen Bezahlen

Die Mischung aus Ladenschließungen, Lockdown und dem boomenden E-Commerce-Sektor hat FinTech-Produkte relevanter und wichtiger denn je gemacht. Immer mehr Unternehmen verlassen sich auf FinTech- und neue Zahlungslösungen, um schnelle Anpassungen zu ermöglichen. In Verbindung mit dem Wachstum von Open Banking und dem Aufstieg von kontaktlosem Bezahlen wird 2021 für die FinTech- und Zahlungsverkehrsbranche ein ebenso seismisches Jahr sein wie das letzte.

Mehr dazu hier: From Open Banking to contactless payments, what will shape the fintech industry in 2021?

Embedded Finance, Nachhaltigkeit und mehr

FinTech hat zusammen mit dem Rest der Welt ein außergewöhnliches Jahr 2020 hinter sich. Große Skandale haben die Branche erschüttert, aber gleichzeitig wurden bedeutende Fortschritte erzielt, die dazu beitragen werden, den Weg in eine bessere Zukunft der Finanzen zu weisen.

Mehr dazu hier: Fintech in 2021: Embedded Finance, Sustainability and more

Was den Markt für Payments 2021 bewegen könnte

Der von Covid-19 bereits beschleunigte Übergang von analog zu digital wird 2021 zügig fortgesetzt. Zu den Schlüsselfaktoren hierfür zählen: kultureller Wandel, zunehmende Regulierung, Cloud und mehr Innovation. Werfen wir einen Blick auf die Auswirkungen für den Bereich Payments im kommenden Jahr.

5 „heiße“ Payment Trends für 2021

Die ungewöhnlichen Umstände des Pandemiejahres haben schnelle Veränderungen in Gang gesetzt, die das Bankgeschäft im kommenden Jahr erheblich beeinflussen werden. Einer oder mehrere dieser Trends wirken sich auf die Wettbewerbssituation jedes Finanzinstituts aus. Fünf Trends für den Bereich Payment zeigen die wichtigsten Transformationsfelder.

Mehr dazu hier: 5 Hot Banking & Payment Trends that Will Get Hotter in 2021

Wie steht es 2021 um das Bargeld?

Während des größten Teils des letzten Jahrzehnts ist die Verwendung von Bargeld für alltägliche Transaktionen zurückgegangen, da die Menschen mit Chip & Pin, kontaktlosen und mobilen Optionen selbstbewusster wurden und sich zunehmend für Online-Einkäufe entschieden.

Mehr dazu hier: What does 2021 have in store for cash?

Betrug als Kehrseite der Digitalisierung

Die beispiellosen Ereignisse des Jahres 2020 hatten erhebliche Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Cyberkriminelle Angriffe entwickelt und durchgeführt haben. Wir sehen nicht nur das Aufkommen von Ransomware 2.0, sondern auch eine anhaltende Explosion des rechnungs- und zahlungsbasierten BEC-Betrugs (Business Email Compromise).

Mehr dazu hier: The State of Invoice and Payment Fraud Heading into 2021

Blockchain und Kryptotrends für 2021

Und dann waren da noch die Diskussionen und digitales Zentralbankgeld und der Wiederaufstieg des Bitcoin als äußeres Anzeichen, dass die Blockchain „lebt“.

Das Unerwartete erwarten – 15 Blockchain Trends für 2021

Welche Top-Trends können für die Blockchain- und Kryptowährungslandschaft erwarten werden, die in 2021 und darüber hinaus zu beachten sind. Wie wird die Landschaft für die Blockchain-Technologie in den kommenden Jahren aussehen?

Mehr dazu hier: Blockchain trends in 2021: Expect the unexpected

Sechs Trends, die die Kryptowelt im Jahr 2021 verändern werden

Welche Coins werden im Preis steigen und welche werden fallen? Was werden sich die Regulierungsbehörden im rechtlichen und regulatorischen Rahmen einfallen lassen? Welche Auswirkungen wird 5G auf den Kryptohandel haben?

Mehr dazu hier: Six trends that will change the crypto world in 2021

Berichte aus Banken und FinTechs

Auch in der vergangenen Woche gab es einige Berichte über Aktivitäten in der Finanzbranche sowie einzelner Institute, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Wallmart gründet FinTech

Der US-Einzelhandelsriese Walmart startet in einem Joint Venture mit Ribbit Capital ein eigenes Fintech-Startup. Es soll technologiegetriebene finanzielle Erfahrungen liefern, die auf die Kunden und Mitarbeiter von Walmart zugeschnitten sind.

Mehr dazu hier: Walmart to launch fintech startup

Neobank Pionier macht dicht

Simple, die ursprünglich erste Neobank, wird im Zuge der Übernahme von BBCA USA durch PNC geschlossen. Im November erklärte sich PNC bereit, die US-Einheit des spanischen Riesen BBVA im Wert von 11,6 Milliarden US-Dollar zu kaufen. Simple wurde 2008 gegründet und war ein wichtiger Impulsgeber für viele FinTechs die folgten. 2014 wurde sie von BBVA für 117 Mio. $ übernommen und stand-alone weitergeführt.

Mehr dazu hier: Simple shuts down

Payment Megadeal gescheitert

Visa und Plaid haben ihre Fusion für gescheitert erklärt, nachdem das US-Justizministerium Klage eingereicht hatte, um die Fusion aus Wettbewerbsgründen zu verhindern.

Mehr dazu hier: Visa and Plaid terminate blockbuster merger

Große Koalition für Kreditkarten

General Motors, Goldman Sachs und Mastercard haben eine mehrjährige Beziehung für auf Prämien basierende Kreditkarten mit Co-Branding vereinbart.

Mehr dazu hier: GM, Goldman and Mastercard agree credit card partnership

China treibt eigene Digitalwährung weiter voran

Die Agricultural Bank of China hat eine Reihe von Geldautomaten mit der Möglichkeit ausgestattet, dass Kunden die neue digitale Währung der chinesischen Zentralbank einzahlen und abheben können. Dies ist Teil einer Reihe von schrittweisen Tests des digitalen Yuan, während sich das Land auf eine vollständige Einführung der digitalen Währung der Zentralbank vorbereitet.

Mehr dazu hier: Agricultural Bank of China tests digital currency at ATMs

Neobank-Übernahme in Frankreich

Orange Bank hat die ebenfalls französische Neo Bank Anytime übernommen und ihre App-basierten Dienste auf den freiberuflichen und KMU-Markt ausgeweitet. Die Akquisition verschafft dem Telekommunikationsanbieter Orange einen festen Platz auf dem Bankenmarkt für Kleinunternehmen, nach dem die Orange Bank vor drei Jahren als reine Verbraucherbank gegründet wurde.

Mehr dazu hier: Orange Bank acquires French neo bank Anytime

DBS eröffnet eigene Tech-Akademie

Das DBS in Singapur hat ein internes digitales Schulungsinstitut ins Leben gerufen, um seine rund 5.000 Mitarbeiter im Technologiebereich mit Fähigkeiten für die Zukunft auszustatten.

Mehr dazu hier: DBS launches inhouse tech academy

US Bank weitet asiatisches Wealth Management aus

JP Morgan Chase befindet sich Berichten zufolge in Gesprächen mit der China Merchants Bank (CMB), um ein weiteres gemeinsames Vermögensverwaltungsunternehmen im asiatisch-pazifischen Raum zu gründen.

Mehr dazu hier: JP Morgan in talks with China Merchants Bank over another wealthtech venture

Italienische Bank setzt auf Bitcoin

Die italienische Banca Generali hat eine Beteiligung an dem Crypto Wallet-Anbieter Conio als Hauptinvestor im Rahmen einer Kapitalerhöhung in Höhe von 14 Mio. USD erworben. Conio bietet Verwahrungs-, Verhandlungs- und Berichterstattungsdienste für Bitcoins an.

Kunden sollten nach einer 30 Sekunden dauernden Kontoeröffnung mit der Conio Bitcoin Wallet Bitcoins mit einer Kreditkarte kaufen und per Überweisung übertragen können.

Mehr dazu hier: Banca Generali invests in bitcoin wallet provider Conio

Kanadische Bank setzt auf Machine Learning

Laut Scotiabank zahlt sich die Investition in maschinelles Lernen während der Covid-19-Pandemie aus, um Kunden bei der Bewältigung unsicherer und herausfordernder Zeiten zu unterstützen.

Mehr dazu hier: Scotiabank taps machine learning to help clients during pandemic

E-Book „Ausblick auf das Bankenjahr 2021“ zum Download

Den ausführlichen Ausblick auf das Bankenjahr 2021 aus Sicht von 24 Experten finden Sie in einem 62-seitigigen E-Book. Abonnenten von Der Bank Blog Premium können es direkt herunterladen.

Das 62-seitige E-Book „Ausblick auf das Bankenjahr 2021“ mit den Beiträgen aller 24 Autoren können Sie auch einzeln kaufen. Zum Bestellformular geht es hier.

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