Wie Veränderungslähmung überwunden werden kann

Morgen fang ich aber wirklich an!

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Viele von uns stecken fest im Veränderungsparadox. Sie wissen, was sie verändern müssen, tun es aber nicht. Im Buch „Morgen fang ich aber wirklich an!“ zeigt Axel Koch, wie Change zur Realität wird. Bank Blog Leser haben die Chance, ein Exemplar zu gewinnen.

Buchtipps und Leseempfehlungen für Bankmanager und -mitarbeiter

Die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen ist als Bestandteil einer Karriere in Zeiten der Veränderung allgemein akzeptiert. Dass „Lesen bildet“ weiß schon der Volksmund. Obwohl wir alle tagtäglich viel zu viel lesen „müssen“, lesen wir wohl alle gleichzeitig auch viel zu wenig. Im Bank Blog finden Sie daher Hinweise und Empfehlungen auf interessante Bücher, die Ihnen neue Erkenntnisse und Ideen vermitteln sollen.

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Ob es darum geht, Geld zu sparen, Sport zu treiben, sich gesünder zu ernähren oder auch einfach mehr Zeit mit den Menschen zu verbringen, die uns wichtig sind – wir alle wissen, welche Veränderungen uns im Leben guttäten und was uns auf lange Sicht glücklicher machen würde. Doch trotz dieses Wissens, gelingt den wenigsten Menschen die Um­set­zung der guten Vorsätze. Hochmotiviert setzen sie sich Ziele für ein besseres Leben, nur um im nächsten Moment von den alten Gewohnheiten wie von einem Wirbelsturm mitgerissen zu werden wie von einem vorbeirauschenden Zug.

Veränderungslähmung liegt nicht nur allein an fehlender Willenskraft oder Motivation meint Axel Koch. Er sieht den eigentlichen Grund darin, dass uns das Know-how fehlt, die notwendigen Veränderungen erfolgreich und nachhaltig umzusetzen. Denn die wenigsten Menschen haben Veränderung gelernt. In seinem Buch „Morgen fang ich aber wirklich an!“ stellt er eine Methode vor, mit deren Hilfe jeder aus dieser Lähmung herauskommen und Veränderung erfolgreich und nachhaltig umsetzen kann.

Transferstärke: Was veränderungsstarke Menschen beherrschen

Koch hat analysiert was Menschen auszeichnet, die einen Veränderungsziel besonders gut in ihrem Leben umsetzen – sprich in den Transfer in den Alltag erfolgreich und nachhaltig schaffen. Dabei ist er auf insgesamt 18 gut beforschte Modelle aus der Lerntransferforschung, der Therapieforschung und der Veränderungspsychologie gestoßen. Auf der Basis dieses Wissens hat er seine Methode der Transformationsstärke entwickelt und an 2.500 Probanden getestet. Der Begriff „Transferstärke“ beschreibt die entscheidenden Skills und Haltungen, die wir brauchen, damit aus einem Veränderungsimpuls neue Gewohnheiten werden.

Buchtipp: Morgen fang ich aber wirklich an!

Morgen fang ich aber wirklich an – Axel Koch.

Ich messe die Transferstärke mit einem eigens entwickelten Potentialanalyse-Verfahren und habe in den über 8.000 durchgeführten Analysen festgestellt, dass den meisten Menschen ein bestimmtes Know-how fehlt, was ihnen hilft, nicht immer wieder in den alten Trott zu verfallen. Es ist die Technik des Rückfallmanagements.

Rückfallmanagement: Endlich raus aus den alten Mustern

Die gute Nachricht ist: Diese Transferstärke-Skills kann jede und jeder lernen und damit die eigene Veränderungswirksamkeit grundsätzlich steigern. Die Kernidee dabei ist, dass sich ein Rückfall in das alte Verhaltensmuster frühzeitig ankündigt. Es ist vergleichbar mit Wegweisern an der Autobahn, die dir zeigen, dass eine Ausfahrt bevorsteht. Es gilt nun, diese sogenannten Vorboten für den Rückfall in alte Muster zu identifizieren und zu jedem Vorboten einen geeigneten Notfallplan zu entwickeln, der dir hilft, rechtzeitig gegenzusteuern, um die gewünschte Verhaltensänderung dauerhaft zu realisieren.

Ausgehend von diesem Prinzip empfiehlt Koch, schriftlich einen sogenannten Rückfallplan zu erarbeiten, der aus den folgenden fünf Schritten besteht:

  1. Altes Verhaltensmuster. Beispiel: Ich will es allen recht machen.
  2. Neues Verhaltensmuster. Beispiel: Freundlich nein sagen, wenn ich merke, es ist mir zu viel.
  3. Vorboten: Hier gilt es mindestens drei aufeinander folgende Vorboten zu identifizieren, die frühzeitig anzeigen, dass man wieder in sein altes Verhaltensmuster fällt. Oft sind es auch vier oder fünf Vorboten. Das können Merkmale der Situation, Gedanken bzw. innere Sätze oder Gefühle sein. Beispiel: Der Gedanke, das kann ich doch nicht abschlagen, dann ist er/sie ärgerlich auf mich.
  4. Mein Stopp-Signal: Dieses Feld verdeutlicht die Notwendigkeit, im Alltag für einen Moment bewusst innezuhalten, wenn man einen Vorboten erkennt. Es gilt sich selbst zu sagen: „Achtung STOPP- Vorbote.
  5. Notfallplan bei Vorboten: Dieser fünfte Schritt ist sehr wichtig, weil man hier definiert, was man bei jedem einzelnen Vorboten zu sich selbst sagt oder aktiv tut, um mit großer Sicherheit hin zum gewünschten neuen Verhalten zu steuern. Der Notfallplan muss klar und konkret formuliert sein. Wie eine Regieanweisung für einen Schauspieler. Denn nur so gelingt es, diesen Plan im akuten Moment umzusetzen. Abhängig von jedem einzelnen Vorboten, sind hier unterschiedliche Aktivitäten gefragt. Beispiel: Ich sage meinem Gegenüber, wenn ich selbst am Limit bin und eine Bitte abschlagen muss. Ich mache mir klar, dass ich auf mich selbst achten muss, damit es mir gut geht.

Der Weg zur erfolgreichen Veränderung

Das Buch erklärt schwierige Themen rund um gewünschte Veränderungen auf anschauliche und leicht verständliche Weise Art und Weise. Es zeigt, warum Veränderungen und gute Vorsätze oft nicht funktionieren und was man tun kann, um nicht entmutigt aufzugeben, sondern wirklich zum Ziel zu kommen. Viele Fallgeschichten und zahlreiche Übungen und Selbstreflexionen runden das Ganze ab.

Über den Autor Axel Koch

Axel Koch ist promovierter Diplom-Psychologe und Professor für Training und Coaching an der Hochschule für angewandtes Management in Ismaning und befasst sich in seiner Forschung sich mit dem Thema „Lerntransfer und nachhaltige Veränderung“. Darüber hinaus ist er Redner, Trainer und Coach sowie Autor mehrerer Bestseller.

„Morgen fang ich aber wirklich an!“ kaufen oder gewinnen

Das Buch hat 240 Seiten. Sie erhalten es u.a. bei Amazon.

Leser des Bank Blogs haben die Chance, ein kostenloses Exemplar zu gewinnen. Schreiben Sie dazu bis zum 18. 07. 2025 in einem Kommentar unter den Artikel, was Sie an dem Buch besonders interessiert. Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen an sowie Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse.

Das Buch wird unter allen Lesern, die einen Kommentar abgegeben haben, verlost. Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt und muss innerhalb einer Woche seine vollständige Adresse mitteilen. Der Buchgewinn wird dem Gewinner dann direkt vom Verlag zugesendet.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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5 Kommentare

  1. Avatar
    Jörn Hanisch am

    Rückfallmanagement kenne ich als Idee noch nicht, finde es aber für die Herausforderung der Veränderung sehr spannend

  2. Avatar
    Fine Engels am

    Das ist ein sehr interessantes Thema. Alles was hilft den inneren Schweinehund beim Rennen um den inneren Pokal zu besiegen bringt mich weiter, deshalb her mit dem Buch .

  3. Avatar

    Da ich – leider – aus eigener Erfahrung weiß, wie schwer es fällt, nachhaltige Veränderungen zu erzielen und nicht zu früh wieder aufzugeben, würden mich die konkreten Einzelschritte von Dr. Axel Koch tatsächlich sehr interessieren.

  4. Avatar
    Michael Körlings am

    Ich finde es spannend, wie das Buch konkrete Ansätze bietet, um Veränderung wirklich im Alltag umzusetzen. Besonders das Konzept des Rückfallmanagements spricht mich an – genau das fehlt oft, wenn gute Vorsätze scheitern. Ich erhoffe mir neue Impulse, um alte Muster nachhaltig zu durchbrechen.

  5. Avatar

    Es geht doch wohl darum, das eigene veränderungsscheue Gehirn zu überzeugen ! Spannend, sofern nicht banale Vorschläge Leichtigkeit suggerieren. Und hoffentlich kein Worthülsenmanagement. Dass uns häufig ANGST bremst, sollte besondere Beachtung finden.

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