Trotz hoher Investitionen bleibt der digitale Durchbruch in vielen Unternehmen aus. Was Managed Services mit strategischer Transformation zu tun haben – und warum alte Dienstleister-Modelle jetzt zum Risiko werden.

Unternehmen setzen zunehmend auf strategische Managed Services für digitale Innovation und Prozessoptimierung.
Digitalisierung und technologische Innovation stehen bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Trotz einer grundsätzlich hohen Transformationsbereitschaft kommt der digitale Wandel in vielen Organisationen nur schleppend voran. Die Ergebnisse bleiben oft hinter den Erwartungen zurück: Unternehmen investieren massiv in digitale Technologien, doch der erhoffte Fortschritt bleibt häufig aus. Obwohl IT-Budgets wachsen und zahlreiche Digitalisierungsprojekte angestoßen werden, gelingt der digitale Durchbruch vielerorts nicht.
Eine aktuelle Lünendonk-Studie – erstellt in Zusammenarbeit mit Deloitte, EY, KPMG, Protiviti und PwC – identifiziert zentrale Ursachen für diese Diskrepanz. Demnach hemmen vor allem der anhaltende Fachkräftemangel, die hohe technologische Komplexität sowie veraltete Modelle der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern die Entwicklung. Diese strukturellen Defizite blockieren nachhaltige Fortschritte in der digitalen Transformation.
Managed Services gewinnen an strategischer Bedeutung
Laut der Studie geben 36 Prozent der befragten Unternehmen an, dass ihre bisherigen Digitalisierungsinitiativen nicht den gewünschten Nutzen gebracht haben. Gleichzeitig fehlen intern häufig die personellen Ressourcen, um Innovationen konsequent voranzutreiben und Prozesse dauerhaft zu transformieren. Vor diesem Hintergrund gewinnen Managed Services an strategischer Bedeutung.
Die Erwartungen an externe Partner haben sich dabei deutlich gewandelt: Drei von vier Unternehmen (77 Prozent) fordern von ihren Managed Service Providern heute mehr als nur klassische IT-Dienstleistungen. Sie erwarten nachhaltige Prozessverbesserungen und strategische Beiträge zur Digitalisierung. Gefragt sind nicht nur Begleiter, sondern aktive Mitgestalter, die als Motor für echte Transformation fungieren.
Vom Kostenfaktor zum Innovationsmotor
Früher dienten Managed Services primär der Kostensenkung und waren häufig auf einzelne IT- oder Geschäftsprozesse beschränkt. Heute jedoch steigt die Nachfrage nach End-to-End-Lösungen, die Innovation und Prozessdigitalisierung in den Mittelpunkt stellen. Die Zeiten, in denen standardisierte Services im Vordergrund standen, sind vorbei.
Die Studie zeigt klar: Unternehmen erwarten von ihren Dienstleistern zunehmend strategische Unterstützung bei der Digitalisierung, der Automatisierung und der Einhaltung regulatorischer Anforderungen. 51 Prozent der befragten Unternehmen wünschen sich eine vollständige Übernahme von IT- und Geschäftsprozessen. Gleichzeitig setzen 69 Prozent auf Effizienzsteigerungen durch die Provider – mit dem Ziel, spürbare Kosteneinsparungen zu realisieren.
Sicherheitsanforderungen rücken in den Fokus
Besonders CIOs und CFOs großer Unternehmen sehen in Managed Service Providern nicht nur Vertragspartner für klar definierte Leistungen im Rahmen eines Service Level Agreements (SLA). Sie erwarten vielmehr, dass diese Anbieter als Innovationspartner agieren und Transformationsprogramme aktiv mitgestalten.
Mit der zunehmenden Nutzung von Cloud-Diensten und der wachsenden Bedrohung durch Cyberangriffe gewinnen zudem die Themen Cyber Security und IT-Compliance stark an Bedeutung. Neue regulatorische Anforderungen wie der Digital Operational Resilience Act (DORA) und die NIS-2-Richtlinie stellen hohe Anforderungen an die IT-Sicherheit. Unternehmen müssen deshalb verstärkt in Schutzmaßnahmen investieren – und setzen auch hier auf die Unterstützung kompetenter Managed Services Partner.
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