War’s das schon mit dem Metaverse?

Leitfaden für eine Zukunftstechnologie

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Ist das Metaverse tot – oder reift es im Schatten der Öffentlichkeit heran? Ein neuer Leitfaden zeigt, warum Unternehmen gerade jetzt genau hinschauen sollten. Hinter dem Hype beginnt die strategische Phase.

Metaverse: Mehr als nur ein digitaler Hype

Die Entwicklungen rund um das Metaverse verlaufen nicht linear und sind in manchen Bereichen weiterhin dynamisch.

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Von der Visualisierung von Großbauprojekten über Schulungssysteme für die Polizei bis hin zu digitalen Maschinenparks oder virtuellen Meetings auf der Insel – all das ist dank des Metaverse möglich. Dabei handelt es sich um eine dreidimensionale Erweiterung des Internets, welche die physische mit der virtuellen Welt in Echtzeit verknüpfen soll.

Lange Zeit wurde das Metaverse euphorisch als bahnbrechende Zukunftstechnologie gefeiert. Inzwischen ist es stiller geworden um den Begriff – zu still, wie manche meinen. Ist das Metaverse also ein gescheitertes Zukunftsprojekt? Oder entwickelt es sich jenseits der medialen Aufmerksamkeit kontinuierlich weiter?

Zwischen Skepsis und Realität: Wie steht es wirklich?

An pessimistischen Kommentaren zum Metaverse mangelt es nicht. Die einst angekündigte Revolution scheint – dem Eindruck nach – ausgeblieben zu sein. Statt als Evolution der digitalen Welt wird das Metaverse oft als kostspieliges Experiment abgetan. Doch dieser Eindruck trügt: Die Entwicklung verläuft nicht linear und ist in manchen Bereichen weiterhin dynamisch.

Eine repräsentative Bitkom-Studie mit über 600 befragten Unternehmen aus dem Jahr 2024 hat gezeigt, dass unter deutschen Unternehmen große Unsicherheit herrschte. So gaben 83 Prozent der Befragten an, zunächst abwarten zu wollen, wie andere Unternehmen mit dem Thema umgehen. Gleichzeitig zeigten sich 23 Prozent grundsätzlich interessiert und offen, weitere 43 Prozent waren noch unentschlossen.

Orientierung durch neuen Metaverse-Leitfaden

Um Licht ins Dunkel zu bringen, hat Bitkom einen neuen Leitfaden veröffentlicht. Diese Publikation ordnet die aktuellen Entwicklungen ein, analysiert regulatorische sowie technologische Fortschritte und präsentiert anhand zahlreicher Praxisbeispiele, wie Unternehmen verschiedener Branchen das Potenzial des Metaverse bereits heute nutzen.

Während die Investitionen in Anwendungen für Endverbraucher merklich zurückgegangen sind, entwickeln sich unternehmensorientierte und industrielle Anwendungen stetig weiter – wenn auch weniger sichtbar als während der Hype-Phase. Dabei wirken Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz und AR/VR zunehmend zusammen und beschleunigen die Innovationskraft im Metaverse-Bereich.

Technologischer Baukasten statt Einzelinnovation

Der Leitfaden bietet zudem einen systematischen Überblick über das Marktpotenzial des Metaverse. Er zeigt, dass dieses nicht auf einer einzelnen Technologie basiert, sondern aus dem Zusammenspiel moderner Technologien entsteht. Dazu zählen unter anderem Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge, XR (Extended Reality) sowie Spatial Computing.

Diese technologische Vielfalt macht das Metaverse zu einem flexiblen Werkzeugkasten, der sich je nach Branche und Anwendungsbereich unterschiedlich zusammensetzen lässt. Damit wird deutlich: Das Metaverse ist nicht ein Produkt, sondern ein Ökosystem aus Technologien.

Praxisnutzen als Schlüssel zum Erfolg

Trotz aller technologischen und regulatorischen Entwicklungen bleibt eines entscheidend: Der konkrete Mehrwert für Kundinnen und Kunden. Nur dort, wo echte Vorteile erlebbar werden, kann das Metaverse sein Potenzial entfalten.

Der Bitkom-Leitfaden widmet sich daher ausführlich realen Anwendungsfällen aus unterschiedlichen Branchen. Diese Use Cases zeigen auf, wie Unternehmen heute schon vom Metaverse profitieren können – und liefern gleichzeitig strategische Empfehlungen, wie die Technologie sinnvoll und zukunftsgerichtet eingesetzt werden kann.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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