Vier Trends für die Arbeitswelt des Jahres 2020

Personalarbeit erfordert Klarheit, Fokus und Mut zum Handeln

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Die Arbeitswelt wandelt sich und stellt Unternehmen weltweit vor Herausforderungen. Um den Aufgaben für den Personalbereich erfolgreich zu begegnen, müssen sich Arbeitgeber im Jahr 2020 besonders mit vier Trends auseinandersetzen.

Studien und Research zu Trends und Zukunftsszenarien

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Im Wettbewerb um Talente müssen Unternehmen ihre Attraktivität am Arbeitsmarkt erhöhen. Gerade wegen des allgegenwärtigen Fachkräftemangels ist es für Arbeitgeber entscheidend, auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter einzugehen. Gleichzeitig steigen die wirtschaftliche Unsicherheit und damit die Anforderungen an die Personalabteilungen, bei gleichzeitig schrumpfenden Budgets.

Vier zentrale Maßnahmen für Unternehmen

Eine Analyse von Deloitte hat die vier wichtigsten strategischen Maßnahmen identifiziert, mit denen Unternehmen den zunehmenden Herausforderungen im Personalbereich erfolgreich begegnen können. Dabei seien besonders Klarheit, Fokus und Mut zum Handeln gefragt, um die neuen Aufgaben zu meistern.

  1. Soziales Engagement messbar und sichtbar machen,
  2. Alternative Arbeitsverhältnisse pflegen,
  3. Internes Potenzial verstärkt nutzen und
  4. Überfachliche Kompetenzen in Fokus nehmen

1. Soziales Engagement messbar und sichtbar machen

Immer mehr Mitarbeiter fordern von ihren Arbeitgebern, Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen. Und auch die Öffentlichkeit nimmt das soziale Engagement von Unternehmen immer genauer unter die Lupe.

Unternehmen sind gefordert, ihre Geschäftsziele mit sozialen Belangen und Umweltaspekten in Einklang zu bringen. Die Dokumentation von Aktivitäten und Initiativen wird wichtiger, auch, um glaubwürdig zu bleiben. Neue Zertifizierungs- und Bewertungsrahmen können dabei helfen, die unternehmenseigenen CSR-Projekte transparent und messbar zu machen.

2. Alternative Arbeitsverhältnisse pflegen

Traditionelle Beschäftigungsmodelle bekommen heute Konkurrenz durch alternative Arbeitsformen wie Freelancing, Gig- und Crowd-Working. Die neuen Konzepte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Um die Vorteile von alternativ beschäftigten Mitarbeitern auch langfristig und gewinnbringend nutzen zu können, müssen Arbeitgeber attraktive Angebote schnüren und bestehende Strukturen überdenken.

Die meisten Unternehmen verfügen aber noch nicht über die passenden Strategien, Prozesse und das passende Mindset, um die Mitarbeiter in diesen Arbeitsverhältnissen gezielt abzuholen und anzusprechen. Schließlich müssen positive Erlebnisse für die gesamte Belegschaft geschaffen werden.

3. Internes Potenzial verstärkt nutzen

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels wird für die Unternehmen die externe Suche am Arbeitsmarkt zunehmend schwieriger. Immer mehr setzen daher auf interne Entwicklung und Mobilität der bestehenden Belegschaft.

Mittels neuer Technologien können mittlerweile zum Beispiel interne Talent-Marktplätze aufgebaut werden, um besser auf interne Möglichkeiten zur Umorientierung und neue Jobchancen hinweisen zu können. Zudem werden digitale Möglichkeiten genutzt, um virtuelle Zusammenarbeit zu ermöglichen und damit sowohl der Talente-Knappheit auf bestimmten Arbeitsmärkten, als auch knapperen Budgets zu begegnen.

4. Überfachliche Kompetenzen in Fokus nehmen

Unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße ändern sich Arbeitsanforderungen und Skills kontinuierlich. Soft Skills und überfachliche Kompetenzen bekommen einen immer höheren Stellenwert. Das ist für viele Unternehmen ein Grund, klassische Auswahlprozesse, Qualifizierungssysteme sowie Trainings zu überdenken und auf Agilität zu setzen. Die neuen agilen Organisationsformen bilden sich rund um Zusammenarbeits- und Kommunikationsstrukturen, die der gelebten Praxis statt rein formalen Strukturen entsprechen.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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