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Warum man früh mit dem Geldsparen anfangen sollte

Über die Altersvorsorge machen sich die meisten in jungen Jahren noch keine Gedanken. Dabei ist es nicht schwer, schon als Berufseinsteiger Geld zur Seite zu legen – beispielsweise durch einen eigenen Finanzplan oder Aktiendepots. Wie man effektiv Geld spart oder anlegt, ist einfach erklärt.

Je früher man mit Sparen anfängt, umso besser

Eltern sollten für ihre Kinder bereits im Babyalter mit dem Sparen anfangen.

Umfragen zeigen, dass aktuell rund 85 Prozent der 14- bis 25-Jährigen monatlich etwa 140 Euro zurücklegen. Meist wird dabei allerdings auf einen konkreten Anlass wie den Führerschein oder eine Reise gespart. Nur etwa 13 Prozent denken beim Sparen an ihre Altersvorsorge. Des Weiteren liegt der Anteil der fürs Alter sparenden Männer mit 17 Prozent deutlich höher als der der Frauen mit neun Prozent.

Schulden abbauen

Wer Geld sparen möchte, muss sich über seine finanzielle Situation im Klaren sein. Vor allem junge Studienabsolventen haben häufig durch Studienkredite oder BAFöG Schulden angesammelt. Um effektiv sparen zu können, raten Experten zum vollständigen Schuldenabbau. Es gibt diverse Anleitungen, die man dabei befolgen kann. Diese werden zum Beispiel von der Bundesregierung zur Verfügung gestellt.


Lebenshaltungskosten reduzieren

Um erste Rücklagen zu schaffen, muss man kein großes Gehalt verdienen. Stattdessen kann man auch monatlich kleine Beträge sparen. Die Norisbank liefert dazu einige einfache Tipps. Wichtig ist zunächst, überhaupt mit dem Sparen anzufangen.

Das Sparen beginnt bereits bei den Lebenshaltungskosten. Für den Anfang sollte man sich einen Überblick verschaffen: Wie viel Geld wird monatlich für welche Posten ausgegeben – und ist das gerechtfertigt?

  • Besonders bei den Energiekosten lässt sich schnell Geld sparen. So sollte man beispielsweise darauf achten, elektronische Geräte und das Licht auszuschalten, wenn man den Raum für eine längere Zeit verlässt. Außerdem kann man Glühbirnen gegen energiesparendere Versionen ersetzen.
  • Was die Heizkosten angeht, lohnt es sich die Nebenkostenabrechnung zu prüfen, denn häufig kommt es hier zu Fehlern.
  • Auch bei der Freizeitgestaltung kann man Geld sparen. Im Mittelpunkt steht immer die Frage: Brauche ich das wirklich? Das Vergnügen soll dabei natürlich nicht zu kurz kommen. Aber beispielsweise monatliche Beiträge für das Fitnessstudio zu zahlen, das man letztlich kaum nutzt, ergibt nur wenig Sinn.

Die richtige Geldanlage finden

In Zeiten von Niedrigzinsen lohnt sich eine feste Geldanlage kaum noch, um langfristig Geld zu sparen. Welche Geldanlage die richtige ist, hängt von einigen Faktoren ab:

  • Zunächst stellt sich die Frage, wie viel Risiko man eingehen möchte, und ob höhere Verluste vertretbar sind. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man sich eher auf Anleihen fokussieren. Diese bieten regelmäßige Gewinne ohne viel Risiko.
  • Effizienter sind dagegen flexible Geldanlagen wie Aktien. Das Geld wird aufgrund der Kursschwankungen zwar nicht zu einem bestimmten Termin ausgezahlt, doch dafür sind höhere Gewinnspannen möglich. Anleger können entweder in bestimmte Unternehmen investieren oder durch Fonds gleich mehrere Branchen abdecken.
  • Der Vorteil von Fonds liegt darin, dass man zu deren Verwaltung in der Regel keinen Manager mehr braucht. Stattdessen wird ein elektronischer Abgleich gemacht, ob es zu Kursänderungen kommt. Etwaige Gewinne werden anschließend ausgezahlt oder weiter investiert.

In jedem Fall sollten sich Sparer genügend Zeit nehmen, sich in Sachen Geldanlage zu informieren. Dann handelt es sich durchaus um eine sinnvolle Methode, mittel- bis langfristig ohne größeren Aufwand Geld zu sparen.

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Über den Autor

Max Meier

Max Meier ist gelernter Bankkaufmann und schreibt regelmäßig für den Bank Blog Ratgeber über Themen für Kunden von Banken und Sparkassen.

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