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Fünf Finanztipps, die Sie kennen sollten

Um Geld und Finanzen richtig zu managen und Ersparnisse oder Vermögen bestmöglich anzulegen, sollte man davon auch etwas verstehen. Fünf Regeln für den richtigen Umgang mit Finanzen helfen dabei.

Wertvolle Tipps für Finanzen und Geldanlage

Bei der Beachtung dieser Geld- und Finanztipps wird Ihnen ein Licht aufgehen.

Das Finanzwissen vieler Bürger ist verbesserungsfähig. Einer Studie der Postbank zufolge, schätzt ein Viertel der Deutschen den eigenen Kenntnisstand in Sachen Finanzen als unzureichend ein. Zudem interessiert sich nur jeder zweite dafür. Der Bankenverband hat vor kurzem ermittelt, dass zudem viele Konsumenten ihr Wissen überschätzen.

Fünf Regeln für den Umgang mit Finanzen

Die Postbank hat vor kurzem die folgenden fünf Finanzregeln veröffentlicht, die zum Grundwissen  über Geld und Anlage gehören und die jeder beachten sollte:

  • Schulden tilgen und Risiken absichern.
  • Anlageziele definieren.
  • Reserven für den Notfall bilden.
  • Nicht alle Eier in einen Korb legen
  • Angebote genau prüfen.

1. Schulden tilgen und Risiken absichern

Die gehören zu den Glücklichen, die jeden Monat ein Plus auf dem Girokonto haben und fragen sich, was am besten damit tun?

Sofern Kredite vorhanden sind, ist die Antwort leicht: Es rentiert sich immer, zunächst Schulden abzubauen. Sind vertragliche Sondertilgungsmöglichkeiten – zum Besipiel bei einer Baufinanzierung – vereinbart, sollten diese stets voll ausgenutzt werden. In der Regel ist der Kreditzins nämlich wesentlich höher ist als die Rendite, die man durch eine Geldanlage erzielen kann.

Und auch bevor Sie nach einer lukrativen Geldanlage Ausschau halten, sollten Sie daran denken, zuerst existenzielle Risiken abzusichern. Dazu gehören zum Beispiel eine Privathaftpflichtversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sofern Sie Familie haben, empfiehlt sich außerdem der Abschluss einer Risikolebensversicherung.

2. Anlageziele definieren

Bevor man Geld anlegt, sollte man zunächst überlegen wofür gespart werden soll. Das Anlageziel bestimmt die Höhe des benötigten Kapitals und den Anlagehorizont. Nur, wer Zweck und Ziel seiner Geldanlage kennt, kann eine passende Strategie entwickeln und damit die Ziele auch erreichen.

3. Reserven für den Notfall bilden

Manchmal kommt alles auf einmal: Das Auto muss repariert werden und dann geht auch noch die Waschmaschine kaputt. Man sollte für solche unvorhergesehenen Ausgaben immer einen Betrag in Höhe von zwei bis drei Nettogehältern zur Hand haben. Am besten aufgehoben ist das Geld auf einem Tagesgeldkonto, dort ist es sofort verfügbar und wird – wenngleich derzeit gering – verzinst.

4. Nicht alle Eier in einen Korb legen

Der berühmte Satz stammt von Investment-Guru Warren Buffett. Seine Ersparnisse lautet, Geld immer auf verschiedene Anlageformen und -klassen zu verteilen. Da sich die Renditen der verschiedenen Anlagen unterschiedlich entwickeln können, stabilisiert sich unterm Strich der Gewinn und potenzielle Risiken werden abgefedert.

5. Angebote genau prüfen

Auf der Suche nach einer guten Geldanlagemöglichkeit stoßen Sie auf ein interessantes Angebot mit hohem Renditeversprechen. Doch so richtig klar, wie die Geldanlage funktioniert, ist Ihnen nicht? Dann sollten Sie die Finger davon lassen!

Man sollte grundsätzlich nur solche Anlagen auswählen, die man auch versteht. Eine Orientierung können Produktinformationsblätter bzw. Anlegerinformationen bieten. Diese „Beipackzettel“ geben einen Überblick über die wesentlichen Eigenschaften, Kosten und Risiken eines Finanzprodukts. Sie sind sinnvolle Ergänzung zur persönlichen Beratung und können den Vergleich von verschiedenen Produkten erleichtern.

Anleger sollten sich immer die Zeit nehmen, Angebote genau zu prüfen und kritisch zu hinterfragen. Ein seriöser Anlageberater drängt seine Kunden nie zu einer Unterschrift.

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Über den Autor

Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Er ist Herausgeber von Der-Bank-Blog.de und hält Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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