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Eigene HR-Abteilung im Start-up: Unbedingt notwendig?

Ein Unternehmen braucht Personal – und dieses muss professionell verwaltet werden. Das Personalmanagement ist ein Aspekt, dem Gründer von Beginn an genügend Aufmerksamkeit schenken sollten, schließlich gibt es einiges zu entscheiden.

Personalmanagement ist auch für Startups wichtig

Effektives Personalmanagement ist auch für die Gründer von Startups wichtig.

Schlechtes Recruiting kann Unternehmen ausbremsen

Bei einer Unternehmensgründung kommen auf die Verantwortlichen viele neue, unbekannte Aufgaben zu: Neben der Suche nach Büroräumen und der Finanzierung des neuen Unternehmens ist das Personalmanagement ein wichtiger Aspekt – wenn hier Fehler passieren, kann sich das später rächen. Schließlich hängt der langfristige Erfolg des Unternehmens zu einem großen Teil an den Mitarbeitern. Bereits die Anzahl muss passen: Bei zu vielen Angestellten schmälern die Personalkosten den Gewinn, zu wenige sind schnell überfordert. Außerdem erwarten die Mitarbeiter fehlerfreie Abrechnungen und Lohnzahlungen. Und zudem gibt es Meldepflichten gegenüber Behörden wie dem Finanzamt, den Krankenkassen oder der Deutschen Rentenversicherung.

Es ist also durchaus sinnvoll, den HR-Bereich nach der Unternehmensgründung mit hoher Priorität aufzubauen – und schnell einen kompetenten Personalsachbearbeiter einzustellen. Schließlich sind sowohl das sorgfältige Recruiting und die Auswahl passender Mitarbeiter als auch die Verwaltung und Betreuung der vorhandenen Mitarbeiter ein wichtiger Baustein. Einen guten Eindruck von den vielfältigen Aufgaben – und potenziellen Fehlerquellen – gibt die HR-Checkliste der Gründerszene.


Software erleichtert das Personalmanagement

Eine große Personalabteilung wird sich kein Start-up leisten können und wollen. Die verantwortlichen HR-Mitarbeiter sollten daher möglichst effizient arbeiten können. Dabei hilft entsprechende Software. Die Software von Personio bietet als Funktionen beispielsweise Lohnabrechnung und Mitarbeiterverwaltung. Ständig wiederkehrende Aufgaben wie die Lohnbuchhaltung können so automatisiert ausgeführt werden – damit mehr Zeit für das Recruiting neuer Talente bleibt. Und auch die Verbreitung von Stellenanzeigen, das Bewerbungsverfahren an sich sowie die Vorauswahl der Kandidaten übernehmen entsprechende Software-Lösungen.

Recruiting und Lohnabrechnung auslagern

Wenn nicht regelmäßig neue Mitarbeiter angeworben werden müssen, kann es sinnvoll sein, das Recruiting an externe Dienstleister auszulagern. Welche Prozesse genau ausgelagert werden und worum Sie sich selbst kümmern, kann individuell vereinbart werden. Auf Wunsch kann die externe Recruiting-Agentur sogar Vorgespräche übernehmen und Sie sprechen nur noch mit den Kandidaten, die in die engere Auswahl kommen.

Auch die Lohnbuchhaltung können Sie auslagern, schließlich umfasst sie einiges mehr als nur die Gehaltsüberweisungen und erfordert mindestens eine Vollzeitkraft. Zusätzlich müssen die Daten der Mitarbeiter aktuell gehalten werden, Krankheits- und Urlaubszeiten oder Sonderzahlungen Beachtung finden, verpflichtende Meldungen ans Finanzamt gemacht werden und den Mitarbeitern jeden Monat eine Gehaltsabrechnung zugestellt werden. All das können auch externe Buchhaltungsdienstleister übernehmen.

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Über den Autor

Max Meier

Max Meier ist gelernter Bankkaufmann und schreibt regelmäßig für den Bank Blog Ratgeber über Themen für Kunden von Banken und Sparkassen.

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