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Diese fünf Fehler bei der Immobilienfinanzierung sollten Sie vermeiden

Die eigenen vier Wände sind für viele Deutsche die größte Investition im Leben. Dabei kann einiges schief gehen. Wir stellen Ihnen fünf Fehler vor, die Sie bei der Immobilienfinanzierung vermeiden sollten.

Ein Beratungsgespräch zur Immobilienfinanzierung

Kunden und Finanzberater im Gespräch über eine Immobilienfinanzierung.

Wer eine Immobilie kaufen will, sollte gut beraten sein. Für rund 70 Prozent der Deutschen ist die persönliche Beratung vor der Baufinanzierung denn auch sehr wichtig. Doch Beratungsgespräche für Baufinanzierungen bieten reichlich Stoff für Fehler, wie Ergebnisse von Finanztest zeigen. Interessanten sollten sich daher gut auf ein Gespräch mit dem Experten vorbereiten.

Fünf häufige Fehler bei der Immobilienfinanzierung

Insbesondere sollte man aufpassen, nicht in eine der typischen Fallen hineinzugeraten. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall hat die folgenden fünf häufigen Fehler bei der Immobilienfinanzierung zusammengestellt:

1. Die Monatsrate wird zu hoch angesetzt

Wer seine finanzielle Belastungsgrenze für Zins und Tilgung überschätzt, gefährdet die gesamte Finanzierung. Schließlich geht das Alltagsleben auch für Immobilienbesitzer weiter. Unvorhergesehene Ausgaben, etwa eine größere Autoreparatur, müssen problemlos bezahlbar bleiben.

Die Monatsraten sollten daher ein Drittel der Einkünfte nicht übersteigen. Zudem sollte man sein Nettoeinkommen nicht bis auf den letzten Cent verplanen sondern sicherheitshalber eine Reserve in Höhe von drei bis sechs Monatsgehältern aufbauen.

2. Die Tilgung wird zu niedrig angesetzt

Bauherren sollten genau kalkulieren, ob sie mindestens zwei oder besser drei Prozent Tilgung im Monat stemmen können. Ein wichtiger Anhaltspunkt für die Überlegungen: Spätestens bei Renteneintritt sollte die Immobilie abbezahlt sein.

Eigentümer sollten außerdem die tiefen Zinsen nutzen und eine möglichst langfristige Zinsbindung wählen, also mindestens 15, besser noch 20 Jahre.

3. Der Kreditbedarf wird falsch berechnet

Als Faustregel gilt: Mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten sollten Käufer aus eigenen Mitteln bestreiten können.

Je mehr Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht wird, desto weniger Geld muss sich der Kreditnehmer leihen. Wer den Kreditbedarf unterschätzt, muss eine teure Nachfinanzierung in Kauf nehmen.

Setzt man die Bedarfssumme dagegen zu hoch an, verlangen Banken eine Nichtabnahmeentschädigung.

4. Die Kaufnebenkosten werden unterschätzt

Die Gesamtnebenkosten aus Grunderwerbsteuer, Gebühren für Notar und Grundbucheintrag sowie mögliche Maklerprovisionen können sich auf bis zu 15 Prozent des Kaufpreises summieren. Wer eine Immobilie im Wert von 300.000 Euro finanzieren will, sollte also bereits 45.000 Euro für die Nebenkosten angespart haben.

5. Zuschüsse und Förderungen werden nicht ausgeschöpft

Guthaben aus Riester-Verträgen, Darlehen aus öffentlicher Hand, wie Kredite der KfW-Bank, oder auch Baugeld vom Bürgermeister können den Kreditbedarf senken. Zusätzlich kann es weitere Zuschüsse geben. Wer die besonders für Familien mit Kindern lukrative Wohn-Riester-Förderung oder das Baukindergeld nicht für die Finanzierung nutzt, verschenkt mitunter eine fünfstellige Summe. Käufer sollten sich daher im Vorfeld gezielt nach Zulagen und Förderungen erkundigen.

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Über den Autor

Max Meier

Max Meier ist gelernter Bankkaufmann und schreibt regelmäßig für den Bank Blog Ratgeber über Themen für Kunden von Banken und Sparkassen.

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