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Bewertungen spielen auch bei Finanzprodukten eine zunehmend wichtige Rolle

Nutzerbewertungen lassen sich heute ganz leicht verfassen – und sie haben einen großen Effekt auch etwaige Umsätze von Unternehmen. Gerade bei Finanzangeboten sollten Interessenten aber genau hinschauen.

Kundenbewertungen bei Finanzdienstleistungen werden immer wichtiger

Kunden- und Nutzerbewertungen werden bei Finanzdienstleistungen immer wichtiger.

Bewertungen sind beim Onlineshopping für Kunden schon lange eine wichtige Hilfe. Sie geben Aufschluss über dem Kunden unbekannte Shops, sie helfen aber auch, sich für ein Produkt zu entscheiden. Nachdem auch immer mehr Finanzprodukte im Internet angeboten werden, werden die Bewertungen in diesem Bereich ebenfalls wichtiger. Denn wie soll ein Kunde ohne Erfahrung wissen, ob ein Angebot oder eine Finanzberatung wirklich gut, ob ein Anbieter seriös ist, wenn es keine Hilfestellung gibt? Dieser Artikel schaut sich die Bewertungen einmal genauer an.

Bewertungen nehmen den Service unter die Lupe

Fakt ist: Es gibt verschiedene Formen einer Bewertung:


  • Renommierte Testseite – hierunter fallen Stiftung Warentest, aber durchaus auch Fachmagazine und deren Seiten. Ebenfalls werden spezielle Testangebote dazu gezählt. Bei diesen Bewertungen oder Auszeichnungen werden die Angebote von einem Expertenteam in diversen Kategorien geprüft.
  • Testseiten – das können Privatangebote sein, aber auch Zeitschriften und Magazine. Die Bewertungen oder Tests sind oft hilfreich, doch gerade bei kleinen Privatseiten ist Vorsicht geboten. Nicht jeder Tester nimmt das Angebot gezielt unter die Lupe, einige erstellen ihre Testberichte auch aus den Ergebnissen anderer Seiten.
  • Private Bewertung – das sind die Sterne, Kundenmeinungen oder Rezensionen. Hier ist immer ein wenig Vorsicht geboten, da Kunden selten objektiv beurteilen – das ist nicht ihre Aufgabe. Allerdings gilt auch, dass unzufriedene Kunden wesentlich eher bewerten als zufriedene.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen den einzelnen Tests und Bewertungen ist der Punkt des Services. Viele renommierte Testseiten konzentrieren sich auf das Angebot. Natürlich ist es wichtig für Kunden, den durchschnittlichen Zinssatz des Anbieters zu erfahren, doch interessieren ihn auch der eigentliche Service und die Betreuung. Diese Aspekte werden oft in Erfahrungsberichten und Bewertungen wiedergegeben.

Beispiel Pfando: Bewertungen als große Hilfe

Wie wichtig Bewertungen sein können, zeigt mitunter das Beispiel Pfando auf Trustpilot. Der Anbieter bietet die Möglichkeit, das Auto gegen Bargeld zu tauschen und dennoch mobil zu bleiben. Der Vorteil: Trotz Bargeldauszahlung können die Nutzer den Wagen weiterfahren. Wenn sich aber ein Autohalter für dieses Modell entscheidet, sind für ihn viele Fragen rund um den Service wichtig. Natürlich könnte er sich nun auf der Homepage des Anbieters informieren, doch möchte jeder Anbieter sein Angebot bestmöglich präsentieren. Daher helfen echte Kundenmeinungen und Testberichte weiter:

  • Ablauf – laut der Bewertungen erhalten Kunden nach einem Anruf noch am selben Tag einen Termin der Filiale. Dort wird das Auto geschätzt, der Vertrag geschlossen.
  • Geldeingang – dieses geht per Eilüberweisung direkt auf das Konto des Kunden. Auf Wunsch kann ein Barcheck ausgestellt werden.
  • Rücksichtnahme – Pfando zeigt sich bei verlängerten Pfandperioden oder einer verspäteten Zahlung sehr kulant. So werden nicht direkt Mahnungen geschrieben, sondern der Nutzer wird kostenlos an die Überweisung erinnert.

Solche Informationen erhalten Kunden fast ausschließlich aus Bewertungen und Erfahrungsberichten. Und genau auf diese Erfahrungen kommt es vielen Kunden an. Immerhin stammt sie von jemandem, der sich in derselben Position befand, wie man selbst. Zusätzlich richten sich die Pfando-Produkte nicht nur an Privatpersonen, sondern auch an Unternehmen. Die attraktiven Sale-Lease-Back-Finanzierungen von Pfando sind dabei ein gutes Liquiditätswerkzeug und können zudem Steuern sparen.

Wie sollten Bewertungen gelesen werden?

Trotz aller Vorteile von Bewertungen und Erfahrungsberichten, muss leider auch gesagt werden, dass der Interessent aufpassen und auf sein Bauchgefühl hören muss. Internetbewertungen können von jedem verfasst werden, es gibt kaum eine Kontrolle darüber, ob derjenige überhaupt einen Berührungspunkt mit dem Produkt hatte. Auch die Konkurrenz eines Unternehmens kann Bewertungen verfassen lassen, so wie Betriebe hingehen können, um sich positive Erfahrungsberichte erstellen zu lassen. Generell gilt:

  • Genau lesen – wie ist ein Erfahrungsbericht aufgebaut und wie ist er formuliert? Mit Ausnahme von Produkten und Dienstleistungen, die eine sehr begrenzte und in sich beschränkte Kundengruppe ansprechen, werden echte Bewertungen von echten Menschen geschrieben. Diese mögen humorvoll sein, vielleicht auch wütend, sie nutzen Sarkasmus und Ironie. Doch würde ein normaler Berichtschreiber kaum hochtrabende Sprache nutzen.
  • Sterne – niemals dürfen nur Sternebewertungen betrachtet werden. Diese Übersicht gibt nur einen allgemeinen Einblick in die Bewertungen, zumal ist es oft möglich, einzig Sterne zu vergeben. Ohne Hintergrundwissen sind die Sterne nicht aussagekräftig.
  • Durchschnitt – nicht nur bei Finanzprodukten ist es sinnvoll, sich den Querschnitt aller Bewertungsstufen anzuschauen. Das heißt, es wird ein Teil der besten Bewertungen gelesen, ein Teil der schlechtesten und ein Teil der mittleren. Sehr kurze Bewertungen, die völlig ohne echte Erfahrung auskommen, sind zu ignorieren.
  • Zweite Seite – viele Anbieter sind auf verschiedenen Bewertungsseiten präsent. Es hilft also, sich auch noch die Bewertungen einer anderen Seite anzuschauen. Da die Nutzergruppen oft voneinander abweichen, lässt sich so ein besserer Eindruck gewinnen.

Bei schlechten Bewertungen sollte hingeschaut werden, ob sich die Kritik in anderen Bewertungen wiederholt. Beispiel Girokonto: Bemängeln gleich mehrere Kunden den schlechten Service, ist dies ein Grund, aufzuhorchen und genau hinzuschauen.

Wer sein Auto beleihen möchte und in einer schlechten Bewertung liest, dass der Wagen nicht akzeptiert wurde, der kann aufhorchen. Wird deutlich, dass es sich bei dem Wagen um einen Opel Corsa aus den 90ern handelt, der mehr klappert als fährt, so ist auch ein Grund gefunden. Auch bei den positiven Bewertungen sollte genau gelesen werden. Wie ist die Bewertung aufgebaut? Erklärt sie den Ablauf und die eigene Erfahrung? Da es selten echte Minimalwortzahlen bei Bewertungen gibt, wird auch häufig nur »Alles klasse, super Service« geschreben. Wirklich aussagekräftig ist diese Bewertung für Interessenten natürlich nicht.

Fazit – Erfahrungen sind wichtig

Fast jeder Kauf oder Abschluss im Internet erfolgt blind. Und selbst, wenn noch ein persönlicher Termin stattfindet, so ist es für Interessenten wichtig, sich schon im Vorfeld vorzubereiten und möglichst viel Wissen anzueignen. Hier kommen Bewertungen und Erfahrungsberichte ins Spiel. Natürlich gibt es hier Trolle oder bezahlte Bewertungen in jeglicher Couleur, doch lassen sich diese mit etwas Mühe durchaus herausfiltern. Oft ist es die Wortwahl, keine echten Erklärungen oder Beschreibungen, oft klingen gleich mehrere Bewertungen absolut identisch. Wer sich aus jeder Bewertungsstufe ein paar Berichte durchliest, erhält am Ende einen recht realistischen Blick.

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Über den Autor

Max Meier

Max Meier ist gelernter Bankkaufmann und schreibt regelmäßig für den Bank Blog Ratgeber über Themen für Kunden von Banken und Sparkassen.

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