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Als junger Gründer das richtige Büro finden

Die Suche nach dem passenden Büro kann für ein Start-up eine Herausforderung sein. Die Auswahl an Immobilien für den künftigen Standort der jungen Firma ist groß – und guter Rat nicht unbedingt teuer. Bevor sich Gründer für eine Immobilie entscheiden, gibt es einige Punkte zu klären.

Die richtigen Büroräume für Existenzgründer

Worauf Existenzgründer bei der Suche nach den richtigen Büroräumen achten sollten.

Kriterien kennen

Je genauer die Kriterien vom Existenzgründer für die Firmenräume definiert sind, desto leichter lassen sich unpassende Objekte ausschließen. Grundsätzliche Fragen wie die benötigte Fläche, das vorhandene Budget und die ideale Raumaufteilung sollten möglichst präzise beantwortet werden. Beispielweise liegen offene Großraumbüros aktuell im Trend, für ein noch wachsendes Start-up sind sie jedoch nicht immer ideal. Manche Firmen benötigen auch Archiv- oder Lagerräume oder sind auf bestimmte technische Voraussetzungen angewiesen.

Profis heranziehen

Stehen die Kriterien fest, hilft ein erfahrener Immobilienmakler, wie z.B. Cushman & Wakefield Jungunternehmern mit diversen Dienstleistungen dabei, eine passende Immobilie zu finden und den Mietvertrag zu verhandeln.


Standorte besichtigen

Sich bei der Suche auf einen einzigen Standort zu beschränken, führt häufig zur Ernüchterung. Oft interessiert sich schließlich nicht nur ein Unternehmen für das Objekt. Es ist daher ratsam, mindestens fünf infrage kommende Standorte zu besichtigen. Manche Gründer schauen sich sogar bis zu 20 Gewerbeimmobilien an und erst dann treffen sie eine Entscheidung. In A-Städten wie Berlin, Hamburg oder Düsseldorf ist die Konkurrenz auf dem Immobilienmarkt so groß, dass es eventuell angeraten sein kann, in in eine aufstrebende B-Stadt auszuweichen, die sich in der Nähe befindet.

Geeignete Mietform wählen

Die Wahl zwischen Miete und Kauf einer Gewerbeimmobilie haben in der Regel nur große Firmen mit entsprechendem Budget. Für Start-ups eignen sich in der Regel nur angemietete Büroflächen oder Coworking Spaces. Letzteres ist zwar der schnellste Weg in ein professionelles Arbeitsumfeld, kostet aber mehr als das Anmieten eigener Räume. Vor der Anmietung ist immer sicherzustellen, dass das Unternehmen die Mietkosten langfristig stemmen kann. Eventuell kommt statt eine Kautionszahlung eine spezielle Mietbürgschaft für Gewerbeimmobilien in Betracht. Statt die hohe Mietkaution aufzubringen zu müssen, zahlt die Firma lediglich eine Gebühr dafür, dass eine Bank für die Kaution bürgt. So hat das Start-up mehr liquide Mittel zu Verfügung, die es in das Unternehmen investieren kann.

Bonitätsinformationen aktualisieren

Für einen guten Eindruck beim Vermieter sollten Start-ups ihre Bonitätsinformationen bei der Creditreform stets aktuell halten. Diese Auskunftei funktioniert ähnlich die Schufa; potenzielle Vermieter erhalten detailliert Auskunft über die Firma. Sie können unter anderem Gewinne und Verluste, Anzahl der Mitarbeiter und alle externen Finanzierungsmittel einsehen. Da fehlende Informationen einen schlechteren Bonitätsindex zur Folge haben, sollten Gründer jeden Jahresabschluss sorgfältig eintragen.

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Über den Autor

Max Meier

Max Meier ist gelernter Bankkaufmann und schreibt regelmäßig für den Bank Blog Ratgeber über Themen für Kunden von Banken und Sparkassen.

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