Generative KI verändert das Asset Management rasant. Wer jetzt in Trusted AI, ethische Standards und Partnerschaften investiert, sichert sich Innovationskraft, Effizienz und Wettbewerbsvorteile für die kommenden Jahre.

Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz im Asset Management: Chancen, Herausforderungen und nächste Schritte.
Die Asset-Management-Branche steht 2025 vor einem entscheidenden Wendepunkt: Über zwei Drittel der Asset Manager haben bereits eine KI-Strategie implementiert, und ein erheblicher Teil der übrigen Unternehmen plant dies innerhalb der kommenden zwölf Monate. Das zeigt eine aktuelle Analyse von KPMG.
Generative KI (GenKI) ist damit nicht mehr nur ein Zukunftsthema, sondern fester Bestandteil strategischer Geschäftsentscheidungen. Sie verspricht Effizienzsteigerungen, neue Innovationspotenziale und Wettbewerbsvorteile.
Trusted AI im Fokus von Asset Managern
Eine zentrale Erkenntnis der aktuellen Erhebung ist die Bedeutung von Trusted AI. Damit ist der transparente, ethisch vertretbare und sichere Einsatz von KI gemeint. Über die Hälfte der befragten Unternehmen befindet sich derzeit in der kritischen Phase der Governance- und Sicherheitsstrukturierung. Sensible Daten sollen geschützt, Entscheidungen nachvollziehbar und Systeme vor Manipulation gesichert werden.
Fast jeder fünfte Asset Manager geht bereits einen Schritt weiter und skaliert Trusted-AI-Maßnahmen auf weitere Geschäftsbereiche. Dies signalisiert, dass KI-Integration zunehmend unternehmensweit gedacht wird – weg vom Experiment, hin zu einem strategischen, ganzheitlichen Einsatz.
Große Relevanz, unterschiedliche Reifegrade
Obwohl die Branche die Bedeutung von KI klar erkannt hat, zeigen sich Unterschiede in der Umsetzung. Während einige Unternehmen bereits fortgeschrittene Strategien verfolgen, stehen andere noch am Anfang. Dieses Spannungsfeld verdeutlicht, dass erhebliche Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten bestehen – sowohl technologisch als auch organisatorisch.
KI-Investitionen von Asset Managern steigen deutlich
Mehr als 50 Prozent der Asset Manager planen, ihre KI-Investitionen im kommenden Jahr um über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu erhöhen. Besonders wichtig ist der Branche die Einbettung der Verantwortung auf höchster Ebene: Bei 40 Prozent liegt sie direkt im Vorstand, weitere 37 Prozent haben eine zentrale Abteilung für das Thema etabliert.
Anwendungsschwerpunkte von KI im Asset Management
Die größten Einsatzpotenziale von KI sehen Asset Manager in drei Bereichen:
- Marketing und Vertrieb (63 Prozent) – Personalisierte Kundenansprache und automatisierte Lead-Generierung.
- Geschäftsleitung (37 Prozent) – Bessere Entscheidungsunterstützung durch Datenanalyse.
- Finanz- und Rechnungswesen (30 Prozent) – Automatisierte Reports, verbesserte Prognosen und Controlling.
Skalierbarkeit, Effizienzsteigerung, Innovationskraft und Kundenzufriedenheit sind die entscheidenden Kriterien, anhand derer der Erfolg von KI bewertet wird.
Ethische Standards und Regulierung als Schlüssel
77 Prozent der befragten Asset Manager setzen in den kommenden zwölf Monaten auf Maßnahmen zu Regulierung, Transparenz und Fairness. Die drei wichtigsten Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Einsatz von KI sind:
- Ethische Richtlinien und Governance-Strukturen (93 Prozent),
- Verbesserte Datensicherheit und Datenschutz (80 Prozent),
- Erklärbarkeit und Transparenz der Modelle (67 Prozent).
Ethik wird damit zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Positive Effekte bereits sichtbar
Die befragten Unternehmen berichten von klar messbaren Erfolgen: Schnellere Datenanalyse, steigende Innovationsraten und eine Zunahme an Kreativität bei den Mitarbeitern zählen zu den größten Vorteilen. Über zwei Drittel der Mitarbeiter verfügen bereits über die nötigen Fähigkeiten, um mit KI-gestützten Prozessen produktiv zu arbeiten.
67 Prozent der Asset Manager geben zudem an, gut bis sehr gut auf Schulungen vorbereitet zu sein, um den Umgang mit generativer KI weiter zu professionalisieren.
Partnerschaften als Erfolgsfaktor
87 Prozent der Unternehmen sehen Allianzen und Kooperationen mit Technologiepartnern als entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von KI. Externe Expertise ermöglicht nicht nur den schnelleren Aufbau von Kompetenzen, sondern auch die Einhaltung regulatorischer Anforderungen und die Beschleunigung von Innovationszyklen.
Ausblick: Zukunft aktiv gestalten
Die Integration generativer KI ist keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit für die Wettbewerbsfähigkeit. Die Unternehmen, die heute in eine vertrauenswürdige, skalierbare und ethisch abgesicherte KI-Strategie investieren, werden in den kommenden Jahren agiler, innovativer und resilienter sein.
Der Weg ist jedoch klar: Governance-Strukturen ausbauen, Mitarbeiter befähigen, Datensicherheit gewährleisten und Partnerschaften gezielt nutzen. Die Chancen sind groß – jetzt gilt es, sie zu ergreifen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.
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