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Technologie, Führung und KI im Joballtag im Fokus

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Technologiefrust, Führungsschwächen und unklare Kommunikation bringen Beschäftigte weltweit an ihre Grenzen. Besonders das mittlere Management kämpft mit Produktivitätsverlust – und in Deutschland wächst die Skepsis gegenüber Künstlicher Intelligenz.

Arbeitsplatz unter Druck: Technik, Führung, KI

Technologie, Führung und KI – zentrale Faktoren für Zufriedenheit und Produktivität am Arbeitsplatz.

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In Deutschland denkt mehr als jeder zweite Beschäftigte über einen Jobwechsel nach – vor allem dann, wenn Arbeitsumfeld, Technik oder Führung nicht stimmen. Das zeigt eine neue Studie der WORKTECH Academy im Auftrag des Outsourcing-Dienstleisters SPS. Befragt wurden über 570 Angestellte aus sieben Ländern und acht Branchen – darunter Finanzen & Banken – zu Produktivität und Arbeitsplatzbedingungen.

Die Ergebnisse der Studie zeichnen ein klares Bild: Fehlender Zugang zu Technologie, langsame Einführung neuer Tools, unklare Kommunikation und unzureichende Führung gehören zu den größten Frustrationsfaktoren. Auch Ablenkungen im Büro erschweren konzentriertes Arbeiten. Die Folgen sind geringere Produktivität und eine wachsende Verunsicherung bei Mitarbeitern, die sich zunehmend nach einem geeigneteren Arbeitsort sehnen.

Führungskräfte besonders wechselwillig

Weltweit würden 62 Prozent der Führungskräfte ihren Job aufgeben, wenn das Arbeitsumfeld nicht ihren Erwartungen entspricht. Im mittleren Management liegt dieser Anteil bei 61 Prozent. Besonders hoch ist die Wechselbereitschaft in der Rechtsbranche mit 69 Prozent, gefolgt vom Finanz- und Technologiesektor mit jeweils 62 Prozent. Selbst in der traditionell stabileren Versicherungsbranche zieht jeder Zweite einen Wechsel in Betracht.

Anstieg der Produktivität?

Trotz bestehender Herausforderungen berichten 40 Prozent der Befragten, heute produktiver zu sein als vor der Corona-Pandemie. Besonders deutlich zeigt sich dieser Produktivitätszuwachs bei Führungskräften im oberen Management: Die Hälfte von ihnen gibt an, nun effizienter zu arbeiten.

Im mittleren Management hingegen sind Produktivitätsverluste häufiger ein Thema. Diese Gruppe meldete mehr als dreimal so häufig wie das obere Management einen Rückgang der Leistungsfähigkeit – bedingt durch zu viele Meetings und fehlende Ressourcen.

Technologiebereiche profitieren besonders

Die Technologie- und Softwarebranche verzeichnet branchenübergreifend den größten Produktivitätsanstieg: 54 Prozent der Beschäftigten dort melden eine positive Entwicklung. Im Finanz- und Bankensektor liegt dieser Wert bei 48 Prozent. Mitarbeiter aus diesen Bereichen berichten zudem, dass sie sich von ihren Hauptbüros besonders gut unterstützt fühlen – ein Hinweis auf bessere technische Ausstattung und strukturelle Bedingungen.

Künstliche Intelligenz spaltet die Belegschaft

Künstliche Intelligenz (KI) ist für viele Beschäftigte bereits fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Grundsätzlich stehen die meisten der Technologie positiv gegenüber – doch die Bewertungen variieren stark je nach Hierarchieebene. Während sich 39 Prozent des Top-Managements begeistert zeigen, sind es in der frühen Karrierephase nur 18 Prozent. Jüngere Mitarbeiter kritisieren vor allem fehlende Vorgaben zur Nutzung und Anwendung verfügbarer Tools.

Deutschland: Nutzung hoch, Skepsis bleibt

61 Prozent der Beschäftigten in Deutschland nutzen bereits KI-gestützte Tools oder Automatisierungstechnologien – ein Wert, der im internationalen Vergleich im Mittelfeld liegt. Gleichzeitig ist die Skepsis hier besonders ausgeprägt: 18 Prozent äußern Sorgen oder Ängste in Bezug auf den Einfluss von KI auf ihre Arbeit. Damit liegt Deutschland an der Spitze aller befragten Länder – mit Ausnahme der USA, wo dieser Wert bei 17 Prozent liegt.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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