20 Gründe, warum Startups scheitern

Eine Analyse der häufigsten Fehler von Firmengründern

Abonnieren Sie den kostenlosen Bank Blog Newsletter

Warum verschwinden so viele Startups wieder vom Markt? Es sind nicht immer die anderen, in der Mehrheit der Fälle sind die Fehler hausgemacht. Eine Analyse zeigt die 20 häufigsten Ursachen für das Scheitern.

Analyse des Scheiterns von Startups

Eine Analyse woran viele Startups scheitern.

Partner des Bank Blogs

Die SCHUFA ist Partner des Bank Blogs

Laut einer Studie von CB Insights scheitern 70 Prozent der Tech-Startups. Die meisten nach ca. 20 Monaten und nach einer ersten Finanzierungsrunde (mit einer Gesamtfinanzierung von rund 1,3 Millionen US-Dollar).

Die Analyse nennt die folgenden 20 wichtigsten Gründe als Ursache für den Rückzug:

1. Kein Marktbedarf

Fehlender Marktbedarf bleibt der Hauptgrund für das Scheitern. 42 Prozent der gescheiterten Startups versuchten, interessante, aber nicht notwendige Probleme zu lösen.

2. Falsche Budgetierung

Geld und Zeit sind begrenzte Ressourcen. 29 Prozent der Startups gaben an, dass eine schlechte Mittelverwendung zum Scheitern beigetragen hat.

3. Ungleiche Teamzusammensetzung

Viele Post-Mortem-Analysen zeigen, dass eine diverse Gründerstruktur mit unterschiedlichen Stärken essenziell ist. Oft wurde ein technischer oder geschäftlicher Mitgründer schmerzlich vermisst.

4. Konkurrenz unterschätzt

19 Prozent der gescheiterten Startups ignorierten ihre Mitbewerber zu sehr. Auch wenn man sich nicht auf den Wettbewerb fixieren sollte, ist eine völlige Missachtung riskant.

5. Falsche Preisgestaltung

Ein Preis, der zu hoch ist, schreckt Kunden ab. Ist er zu niedrig, können langfristig die Kosten nicht gedeckt werden.

6. Benutzerunfreundliches Produkt

Ein nutzerunfreundliches Produkt kann schnell zum Misserfolg führen. Wenn Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Nutzer ignorieren – sei es bewusst oder unbewusst – riskieren sie Frustration, schlechte Bewertungen und sinkende Verkaufszahlen. Ein schlechtes Nutzererlebnis kann dazu führen, dass Kunden zur Konkurrenz wechseln.

7. Fehlendes oder unzureichendes Geschäftsmodell

Investoren erwarten eine klare Strategie zur Monetarisierung. Ohne nachhaltige Einnahmen verlieren Startups schnell den Rückenwind.

8. Schlechte Marketingfähigkeiten

Selbst das beste Produkt verkauft sich nicht von allein. Viele technisch versierte Gründer tun sich schwer damit, ihr Produkt effektiv zu bewerben.

9. Ignorieren von Nutzerfeedback

Startups, die sich nicht für die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden interessieren, scheitern oft. Feedback ist essenziell.

10. Fehlendes Timing bei der Produkteinführung

Zu früh veröffentlicht, wirkt ein Produkt unausgereift. Zu spät auf den Markt gebracht, kann das Zeitfenster bereits verstrichen sein.

Die 20 wichtigsten Gründe, warum Startups scheitern

Die 20 wichtigsten Gründe, warum Startups scheitern.

11. Ablenkung und Fokusverlust

In 13 Prozent der Fälle wurden Nebenschauplätze, private Probleme oder generelle Unkonzentriertheit als Gründe für das Scheitern genannt.

12. Konflikte im Team oder mit Investoren

Streit zwischen Mitgründern war ein häufiges Problem. Auch Unstimmigkeiten mit Investoren können sich schnell zu existenziellen Bedrohungen entwickeln.

13. Planlose Strategiewechsel

Wer seine Strategie ändert, muss es aus guten Gründen tun. Planlose Kurswechsel ohne klare Hypothesentests und Messungen bringen nichts.

14. Fehlende Leidenschaft oder Branchenkenntnisse

9 Prozent der gescheiterten Startups litten darunter, dass die Gründer entweder nicht genug Begeisterung oder nicht ausreichend Fachwissen für ihr Geschäftsfeld hatten.

15. Standortprobleme

Nicht jeder Standort eignet sich für jedes Geschäftsmodell. Ein mangelnder Fit zwischen Idee und Standort war für einige Startups ein Problem.

16. Mangelndes Investoreninteresse

Besonders in der „Series A Crunch“-Phase, also beim Versuch, eine Anschlussfinanzierung zu erhalten, kann fehlendes Kapital das Aus bedeuten.

17. Rechtliche Hürden als Wachstumsbremse

Manche Startups scheiterten, weil sie sich unerwartet in rechtliche Schwierigkeiten verstrickten.

18. Nicht genutzte Netzwerke

Viele Gründer beklagen fehlende Kontakte zu Investoren, doch überraschenderweise geben einige an, ihr eigenes Netzwerk nicht effektiv genutzt zu haben.

19. Burnout als ernsthafte Gefahr

Das Leben eines Startup-Gründers ist oft extrem fordernd. Work-Life-Balance ist etwas, das Startup-Gründer nicht oft bekommen, daher ist das Risiko eines Burnouts hoch.

8 Prozent der Startups nannten Erschöpfung als wesentliche Ursache für das Scheitern. Ein diverses, engagiertes Team kann helfen, Verantwortung zu verteilen und Überlastung zu vermeiden.

20. Fehlendes oder zu spätes Umsteuern

In 7 Prozent der Fälle wurde das Festhalten an schlechten Produkten, Fehlentscheidungen oder ungeeigneten Mitarbeitern als Hauptgrund genannt. Wer zu lange an einer schlechten Idee festhält, verbrennt nicht nur Kapital, sondern frustriert auch das Team.

Premium Abonnenten des Bank Blogs haben direkten kostenfreien Zugriff auf die Bezugsinformationen zu Studien und Whitepapern.

Noch kein Premium-Leser?
Premium Abonnenten des Bank Blogs haben direkten Zugriff auf alle kostenpflichtigen Inhalte des Bank Blogs (Studienquellen, E-Books etc.) und viele weitere Vorteile.

>>> Hier anmelden <<<

Neu: Tagespass Studien
Sie wollen direkten Zugriff auf einzelne Studien, aber nicht gleich ein Premium-Abonnement abschließen? Dann ist der neue Tagespass Studien genau das richtige für Sie. Mit ihm erhalten Sie für 24 Stunden direkten Zugriff auf sämtliche Studienquellen.

>>> Tagespass Studien kaufen <<<


Ein Service des Bank Blogs
Der Bank Blog prüft für Sie regelmäßig eine Vielzahl von Studien/Whitepapern und stellt die relevanten hier vor. Als besonderer Service wird Ihnen die Suche nach Bezugs- und Downloadmöglichkeiten abgenommen und Sie werden direkt zur Anbieterseite weitergeleitet. Als Premium Abonnent unterstützen Sie diesen Service und die Berichterstattung im Bank Blog.

Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

Vielen Dank fürs Teilen und Weiterempfehlen


Mit dem kostenlosen Bank Blog Newsletter immer informiert bleiben:

Anzeige

Get Abstract: Zusammenfassungen interessanter Businessbücher

Kommentare sind geschlossen

Bank Blog Newsletter abonnieren

Bank Blog Newsletter abonnieren