Vertrauen 4.0: Die Digitalisierung live erleben

World Wealth Report 2014

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Neue Studie zu Private Banking und Wealth Management

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Private Banking und Wealth Management

Das Geschäft mit den Reichen und Superreichen, das Private Banking oder Wealth Management galt lange Zeit nicht nur als die Königsdisziplin des Bankgeschäftes sondern auch als sicherer Ertragsbringer. Inzwischen hat die Digitalisierung auch diesen Bereich erfasst und stellt die Banken vor neue Herausforderungen. Wie diesen begegnet werden kann und welches die aktuellen Trends und Entwicklungen sind, können Sie in den im Bank Blog vorgestellten Studien nachlesen.
© Shutterstock

Laut einer aktuellen globalen Studie über Wealth Management gehen fast zwei Drittel der High-Net-Worth-Individuals davon aus, einen Großteil oder ihr gesamtes Vermögen innerhalb von fünf Jahren digital zu verwalten.

Laut der aktuellen Studie von Capgemini und der Royal Bank of Canada kamen 2013 1,76 Millionen Personen neu zur Gruppe der sogenannten „High Net Worth Individuals“ (HNWIs) hinzu. Darunter werden Personen verstanden, die über ein Finanzvermögen von über einer Million US-Dollar verfügen. Gleichzeitig stieg das globale Anlagevermögen der HNWIs um fast 14 Prozent auf ein Rekordhoch von 52,62 Billionen US-Dollar. 2013 gab es mit einem Plus von fast 15 Prozent den zweitgrößten Anstieg an vermögenden Personen seit dem Jahr 2000. Lediglich 2009, unmittelbar nach der Krise, wurde diese Zahl mit 17 Prozent Wachstum übertroffen.

Asien holt gegenüber Nordamerika auf

Nordamerika konnte seine Stellung als reichste Region mit einem Wachstum des Gesamtvermögens der HNWIs um 17 Prozent auf 14,88 Billionen US-Dollar verteidigen. Allerdings lässt das Wachstum in der Asien-Pazifik-Region den Vorsprung auf weniger als 10.000 vermögende Personen schrumpfen. Nordamerikas Anteil an HNWIs wuchs um 16 Prozent auf 4,33 Millionen Personen, während er in der Asien-Pazifik-Region um 17 Prozent auf 4,32 Millionen stieg. Auch dieser Vorsprung wird durch die Asien-Pazifik-Region attackiert, wo das Gesamtvermögen der HNWIs um 18 Prozent auf insgesamt 14,20 Billionen US-Dollar stieg. Europas Anzahl an vermögenden HNWIs stieg um 12 Prozent auf 3,83 Millionen und das Gesamtvermögen wuchs um 14 Prozent auf 12,39 Billionen US-Dollar – ein signifikantes Wachstum im Vergleich zu den zwei vorangegangenen Jahren. In Deutschland gab es 2013 1,13 Millionen HNWIs, was ein Wachstum von 11,4 Prozent im Vergleich zu 2012 (1,01 Millionen HNWIs) darstellt. Lateinamerika war wieder eine Ausnahme beim HNWI-Wachstum. Hier stieg die Anzahl der Vermögenden um lediglich vier Prozent und das Gesamtvermögen um zwei Prozent. Gründe waren die schwache Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts und die volatilen Aktienmärkte.

Bewusstsein für globale Investitionen wächst

Anfang 2014 entwickelten HNWIs ein globaleres Bewusstsein für Ihr Vermögen und investierten über ein Drittel (37 Prozent) davon außerhalb ihrer Heimatregion, im Vorjahr war dies ein Viertel (25 Prozent). Während der Bargeldanteil mit 27 Prozent nach wie vor hoch ist, stiegen alternative Investitionen um drei Prozentpunkte auf 13 Prozent des Portfolios. Als alternative Investitionen gelten strukturierte Produkte, Hedgefonds, Derivate, ausländische Währungen, Rohstoffe und außerbörsliches Eigenkapital. Bei den Ultra-HNWIs (Finanzvermögen von mindestens 30 Millionen US-Dollar) gab es einen deutlichen Trendwechsel weg von einem Fokus auf Vermögenserhaltung (von 45 Prozent 2013 auf 28 Prozent 2014) hin zum Fokus auf Wachstum (von 18 Prozent 2013 auf 31 Prozent 2014).

Zukünftiges Vermögenswachstum um 12 Billionen US-Dollar bis 2016 erwartet

Schaut man in die Zukunft, so wird erwartet, dass bis 2016 ein neues Hoch des HNWI-Gesamtvermögens von 64,3 Billionen US-Dollar erreicht wird. Dies entspricht einem Wachstum um 22 Prozent seit 2013 und ungefähr zwölf Billionen US-Dollar neuem Vermögen. Dieser starke Anstieg wird für die meisten Regionen erwartet, allen voran in Asien-Pazifik mit einer prognostizierten Wachstumsrate von jährlich 9,8 Prozent. Bei diesem Wachstum würde Asien-Pazifik bereits 2014 Nordamerika als Region mit den meisten HNWIs ablösen und im darauf folgenden Jahr auch das größte regionale HNWI-Vermögen aufweisen.

Zuversicht in Vermögensmanagement Branche wächst

Das Vertrauen und die Zuversicht der HNWIs in die Vermögensmanager sind im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegen (um 61 Prozent). So haben Anfang 2014 drei Viertel der Befragten ihren Vermögensmanagern ein hohes Maß an Vertrauen bescheinigt. Ebenso stieg die Zuversicht in den Finanzmarkt von 45 Prozent auf 58 Prozent und in die regulierenden Institutionen von 40 auf 56 Prozent. Insgesamt bleiben die HNWIs optimistisch bezüglich ihrer zukünftigen Erfolgsaussichten. Etwa 77 Prozent glauben, dass sie in der nahen Zukunft weiter Vermögen generieren können.

World Wealth Report 2014

Entwicklung des Vermögens und der Bedürfnisse

Auch wenn Vermögen und Zuversicht gestiegen sind, so bewerten die HNWIs Anfang 2014 die Leistung ihrer Vermögensverwalter mit vier Prozentpunkten (63 Prozent) niedriger als im vergangenen Jahr. Den größten Rückgang gab es in Nordamerika mit sieben Prozentpunkten. Gleichzeitig werden auf diesem Markt den Vermögensverwaltern mit 77 Prozent die höchsten Leistungsergebnisse zugesprochen, noch vor dem Mittleren Osten und Afrika (69 Prozent), Asien-Pazifik ohne Japan (Australien, China, Indien, Hong-Kong, Singapur, Indonesien und Malaysia mit 68 Prozent), Lateinamerika (67 Prozent), Europa (59 Prozent) und Japan (46 Prozent).

Digitaler Service gewinnt an Bedeutung

Ein Blick auf die Servicepräferenzen der HNWIs bei den Firmen zeigt, dass sie verstärkt professionelle Beratung suchen (34 Prozent gegenüber 21 Prozent, die keinen Rat suchen), lieber mit einer Firma zusammen arbeiten (41 Prozent gegenüber 12 Prozent mit mehreren Firmen) und zugeschnittene Services wünschen (29 Prozent gegenüber 24 Prozent standardisierte Services). HNWIs ziehen weiterhin den direkten Kontakt zu ihren Vermögensverwaltern (30 Prozent) dem digitalen (26 Prozent) vor. Allerdings werden digitale Formen immer bedeutender. So erwarten fast zwei Drittel der HNWIs, dass die meisten ihrer Interaktionen mit ihrem Vermögensverwalter in den kommenden fünf Jahren digital ablaufen werden.
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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Aktuell bietet er Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an und vertritt die Firma Meniga, einen innovativen Anbieter von White-Label-Lösungen für Persönliches Finanz Management (PFM) im deutschsprachigen Teil Europas.Darüber hinaus hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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