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Ein neues Zeitalter für das Private Banking

Global Private Banking and Wealth Management Survey 2011

Aktuelle Trends im Private Banking und Wealth Management

Anticipating a new age in wealth management

Erfolgsfaktoren und Risiken einer erfolgreichen Zukunft im Bereich Private Banking / Wealth Management.

 

Das Umfeld für Private Banking und Wealth Management wird anspruchsvoller

Strengere Regulierung, anspruchsvollere Kunden und wachsender Kostendruck machen den Verwaltern großer Vermögen weltweit zu schaffen. “Die Private-Banking-Branche kämpft derzeit an mindestens drei Fronten gleichzeitig”, beschreibt Dr. Eric Krause, PwC-Experte für Private Banking und Wealth Management die Situation. Die Finanzkrise, erklärt Krause, habe nicht nur die Regulierer weltweit auf den Plan gerufen, sie hat auch die vermögende Kundschaft wachgerüttelt: Sie hinterfragt immer kritischer die Leistungen ihrer Vermögensberater. Das zeigt der Global Private Banking and Wealth Management Survey 2011 von PwC.

Von den insgesamt 275 Institutionen, deren CEOs sich an der PwC-Umfrage für den Wealth Management Survey beteiligt haben, kann nicht einmal jede zehnte solides Wachstum und gute Performance vorweisen: Dreißig Prozent der Institute schafften es 2010, ihre Erlöse um mindestens zehn Prozent oder mehr zu steigern. Lediglich neun Prozent waren hingegen in der Lage dieses Wachstum mit einer Aufwandsquote von weniger als 60 Prozent zu realisieren. Im Durchschnitt der befragten Institute lag die Aufwandsquote bei knapp 70 Prozent.

CEOs streben nach organischem Wachstum und Effizienzsteigerung

Erste Priorität beim Einsatz der Budgets räumen die CEOs der Neukundengewinnung und Bestandsausschöpfung ein. Ein weiterer Fokus liegt auf der Optimierung des Operating Models. “Die Branche spürt schmerzhaft, dass sie sich in der Vergangenheit mit Investitionen und Veränderungen zurückgehalten hat”, sagt PwC-Fachmann Krause. Die mit der Implementierung regulatorischer Änderungen verbundenen Kosten stellen viele Institute vor große Herausforderungen. Shared Service Center (SSC) oder Outsourcing als Strategien zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung rücken ins Blickfeld.

Vertrauen in die Vermögensverwalter schwindet

“Mehr denn je müssen die Institute außerdem ihren Kunden das Gefühl vermitteln, sie gut zu beraten und umfassend zu unterstützen”, beschreibt Dr. Eric Krause die gestiegenen Ansprüche der Kunden. In der Krise hätten sich viele alleine gelassen gefühlt, geht aus dem Global Private Banking and Wealth Management Survey 2011 von PwC hervor. Deshalb verlangt die Kundschaft inzwischen häufigeres Reporting über die Portfolioentwicklung und eindeutige Nachweise darüber, welchen Mehrwert ihr Vermögensberater für sie schaffen kann.

Dabei zahle sich jedes Investment in die Zufriedenheit eines Kunden mehrfach aus, erklärt PwC-Fachmann Dr. Eric Krause. Denn als wichtigster Wachstumstreiber im Private Banking gelten mittlerweile Empfehlungen von Kunden. Doch nicht einmal vier von zehn befragten CEOs glauben, dass ihre Kunden ihr Institut weiterempfehlen würden: “Dringend”, sagt Krause, “müssen die Institute deshalb die vom Kunden wahrgenommene Qualität der Leistungserbringung sowie die Zufriedenheit mit Institut und Berater in ihre Erfolgssteuerung aufnehmen.”

Quelle: PWC

Die PWC-Studie “Global Private Banking and Wealth Management Survey 2011” kann hier als PDF heruntergeladen werden.

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